10 Tipps für Backpacker USA

10 Tipps für Backpacker in den USA

Ob Livekonzerte in Austin, Sonnenbaden in South Beach oder Foodcartgenüsse in Portland: Als Backpacker lernst du die USA mit  all ihren Facetten kennen. Um die USA als Backpacker zu erfahren, lohnt es sich, einen mehrmonatigen Work & Travel Aufenthalt zu unternehmen. Und trotzdem wirst du nicht alle der sprichwörtlich unbegrenzten Möglichkeiten auskosten können. Deshalb findest du hier ein paar Empfehlungen, was du unbedingt gesehen oder gemacht haben solltest.

Auf den Spuren der amerikanischen Musik

Ob Hip-Hop, Blues, Bluegrass oder Jazz: Als Heimat zahlreicher musikalischer Stilrichtungen bietet die USA Backpackern die Möglichkeit, die Musikszenen in verschiedenen Städten kennenzulernen. Austin wird die Welthauptstadt der Livemusik genannt und bietet eine sehr lebendige, vielfältige Szene, vor allem was Indierock und experimentelle Musik angeht. „Keep Austin weird“ ist der Leitspruch der Stadt in Texas. Zwischen 6th und Red River Street liegt das Ausgehviertel, in dem sich an jedem Abend der Woche Liveacts finden lassen. Außerdem lohnt es sich unbedingt, das South by Southwest zu besuchen. Das beste Musikfestival der USA findet alljährlich im März in Austin statt. Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit im warmen Texas bieten dir mehrere Campingplätze in der Region.

In Nashville ist, wie allgemein bekannt, die Countrymusik zuhause. Im interaktiven Museum Country Music Hall of Fame erfährst du Wissenswertes zur Countrykultur aus und kannst jede Menge Memorabilia bewundern, unter anderem den goldenen Cadillac von Elvis. Im Ryman Auditorium spielen die Stars der Countryszene und auf dem Broadway zwischen 2nd und 5th Avenue geben in den Bars, die sich hier aneinanderreihen, professionelle Musiker rund um die Uhr Countryklassiker zum Besten. Zum Ausgehen empfiehlt sich West End, ein Studentenviertel mit netten Cafés und Bars.

Nirgendwo sonst in den USA begegnet man so viel hochwertige Straßenmusik wie in New Orleans, wo die eine oder andere Big Band ihre Kunst zum Besten gibt. Ein Spaziergang durch die Bourbon Street wird möglicherweise ganz schnell von Blasmusik begleitet. Empfehlenswerte Jazzbars sind das Maple Leaf oder das Le Bon Temps Roulé. Natürlich solltest du unbedingt versuchen, im Februar nach New Orleans zu trampen, um den aufregenden Mardi Gras live mitzuerleben.

Stadt und Strand: Was will man mehr?

Um während einer Backpackerreise durch die USA auch mal die Nacht zum Tage zu machen, ist Miami Beach das richtige Reiseziel. Die Strände im Stadtteil South Beach sind tagsüber Orte zum Sehen und Gesehenwerden und werden des Nachts zum Schauplatz verrückter Partys. Und das alles vor der Kulisse der wunderschönen Art-dèco-Gebäude, welche die markanteste historische Sehenswürdigkeit von Miami Beach sind. Diese sollte man sich natürlich auch bei Tageslicht noch einmal näher anschauen.

In Los Angeles ist Santa Monica DER Strand, um umgeben von Palmen am weißen Sandstrand zu relaxen und gleichzeitig nach der einen oder anderen Berühmtheit Ausschau zu halten. Das kann man dann auch des Abends in den unzähligen Bars und Restaurants weiter versuchen, die sich an der Uferpromenade aneinanderreihen. Der nahe gelegene Venice Beach ist, was das Publikum betrifft, noch interessanter: Am Strand der Kleinstadt versammeln sich die besten Straßenmusiker und Kleinkünstler sowie jede Menge schräger Vögel. Günstige Unterkünfte findest du in den Hostels der Nachbarstädte Venice und Santa Monica.

Mobile Genüsse in Austin und Portland

Auch Backpacker möchten in den USA gut essen und gleichzeitig die Besonderheiten der amerikanischen Kultur kennenlernen. Eine außergewöhnliche Erfahrung bieten dabei die Foodtrucks, die mittlerweile Speisen auf höchstem Niveau anbieten. Besonders bekannt für seine Foodtruckkultur ist Austin. Von der Huffington Post zur Nr. 1 erklärt, bietet das Micklethewait Craft Meats texanisches Barbecue an. Spezialität: Frito Pie, mit Chili und Käse und „on top of that“ zwei Lammfleisch-Chorizos. Typisch für den entspannten und gleichzeitig experimentellen Vibe von Austin ist der East Side King. Die Köche sagen, sie hätten sich von der asiatischen Kultur, Rockbands und Austins Partyszene inspirieren lassen. Unbedingt empfehlenswert: Rote-Beete-Fritten mit Mangomayo.

In Portland – der Stadt, die in den USA vor allem für ihre Kreativität und ihre innovativen Ideen bekannt ist – heißen die Foodtrucks Foodcart. Den besten vegetarischen Burger bekommst du beim The Grilled Cheese Grill, die beste Pasta und Gnocchi im Artigiano und die experimentellste Küche im Carte Blanche. Auch wenn du Soulfood natürlich am besten in den Südstaatenküsten ausprobieren solltest – dank Miss Kate’s Southern Kitchen sind die Sandwiches und Waffeln in Portland ebenfalls unglaublich lecker.

Grandiose Naturerfahrungen: Yellowstone-Nationalpark und Grand Canyon

Dass der Grand Canyon jährlich von fast fünf Millionen Menschen besucht wird, kann man allein beim Anblick von Fotos noch nicht verstehen. Man muss ihn einfach gesehen haben, um die Schönheit des Grand Canyon begreifen zu können: Die Farben der Felsen, die sich von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang ständig verändern, die beeindruckenden Formen und die strahlende Helligkeit der Wüste. Die Schlucht ist fast zwei Meilen tief, und man kann sowohl hinuntersteigen als auch durch sie hindurch wandern. Eine abwechslungsreiche Alternative ist es, den Grand Canyon bequem vom Rücken eines Maultieres aus erkunden.

Wenn du die USA als Backpacker bereist, solltest du dir auch den Besuch des Yellowstone Nationalpark in Wyoming nicht entgehen lassen. Hier findest du beeindruckende Geysire, Schlammlöcher, riesige Wasserfälle und fossile Wälder. Die grasenden Elche und Bisons lassen sich entweder aus dem Autofenster heraus oder besser noch bei einer Wanderung auf einem der dafür vorgesehenen Wege, die zusammen über 1.100 Meilen messen, bewundern. Unterkommen kannst du auch hier in einem Hostel.

Als Backpacker günstig durch die USA reisen

Am günstigsten übernachtest du auf Campingplätzen oder in Hostels, und auch in Motels ist die Unterkunft teils ganz erschwinglich – gerade auf Roadtrips sind sie manchmal die einzige Möglichkeit. Am besten findest du deine Übernachtungsmöglichkeiten über verschiedene Hostelseiten im Internet. Der gemeinnützige Jugendherbergsverband Hostelling International USA betreibt über 50 Hostels, eine Mitgliedschaft kostet 28 Dollar.

Um in den USA günstig von A nach B zu kommen, sind Fernbuslinien die beste Alternative. Günstiger als die auch hierzulande bekannten Geyhoundbusse sind alternative Anbieter wie Megabus, die gerade bei Vorausbuchungen unglaubliche Schnäppchen anbieten. Solltest du ohne Smartphone reisen, kannst du deinen Trip im Hostel oder im Internetcafé buchen – aber vergiss nicht, dir die Ticketnummer zu notieren. Wenn du ein Auto ausleihen möchtest, lohnt es sich, dies außerhalb der großen Städte zu tun. Da sich die Vorschriften bezüglich Mindestalter und Besitz eines internationalen Führerscheins von Bundesstaat zu Bundesstaat unterscheiden, informiere dich vorher über das Internet.

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