Als Vegetarier in der Welt unterwegs

Als Vegetarier in der Welt unterwegs

Auch wenn sich eine vegetarische Lebensweise hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreut, so kann sich die Ernährung ohne Fleisch auf Reisen als Herausforderung darstellen. Wir haben dir ein paar wichtige Tipps aufgelistet, damit du auch unterwegs nicht hungern musst und einen entspannten und leckeren Auslandsaufenthalt verbringst.

1. Recherche ist das A und O

Das Internet macht es zum Glück leicht, schon vor der Ankunft am Zielort jede Menge Infos einzuholen. Wo sind tolle Restaurant, die eine große Auswahl vegetarischer Gerichte anbieten? Wie lauten wichtige Begriffe in der Landessprache, die die Kommunikation im Restaurant erleichtern? Welche Ernährungsgewohnheiten haben die Menschen vor Ort? Das Onlineportal Happy Cow etwa ermöglicht es dir, weltweit vegetarische und vegane Restaurants zu finden. Innerhalb Deutschlands bietet sich auch die Suchfunktion des Vegetarierbunds Deutschland an, genauso wie die auf dem Veganblog von Peta.

2. Schau dir die Landesküchen potenzieller Reiseziele an

Natürlich kannst du es dir leichter oder schwerer machen bei der Wahl deines Urlaubsziels – in manchen Ländern ist eine vegetarische Lebensweise eben unüblicher als in anderen. Indien etwa ist ein echtes Paradies für Vegetarier, wie überhaupt viele asiatische Länder, und auch die mediterrane Küche des Südens bietet, obwohl sehr fischlastig, viele leckere vegetarische Alternativen. Schwieriger wird es beispielsweise in Osteuropa, da hier bei praktisch jeder Mahlzeit Fleisch mit dazu gehört. Generell gilt die Faustregel: Großstädte sind oft unkomplizierter zu bereisen als ländliche Regionen.

3. Sprich dich ab mit deinen Mitreisenden

Die Menschen, die dich auf deiner Reise begleiten, sollten über deine vegetarische Lebensweise Bescheid wissen. Kommuniziere hier ganz genau, was dir besonders wichtig ist und was du dir wünschst. So könnt ihr im Vorab eure Erwartungen abstimmen, Bedenken klären und spätere Konflikte vermeiden. Informiert euch im Rahmen eurer Urlaubsplanung über Restaurants und vegetarische Essensangebote auf eurer Route in der Nähe eurer Unterkunft. Auf diesem Wege werdet ihr wahrscheinlich sogar noch ein paar Euros sparen und erspart euch Stress am Urlaubsziel.

4. Informiere deine Fluglinie

Die meisten Fluglinien bieten verschiedene Menüvariationen für Fluggäste mit Unverträglichkeiten und speziellen Wünschen ann. Allerdings ist es während des Fluges of schon zu spät, diese zu kommunizieren, da dann die Mahlzeiten bereits abgezählt und abgepackt in der Maschine lagern. Informiere deine Fluglinie also unbedingt rechtzeitig vor Antritt des Fluges über deine Ernährungsgewohnheiten und einem entspannten Flug sollte nichts mehr im Wege stehen!

5. Suche dir eine Unterkunft mit Küche

Wer unbedingt sicher gehen möchte, dass alle kulinarischen Ansprüche während des Essen berücksichtigt werden, der sollte sich überlegen, selbst zu kochen. Eine Ferienwohnung mit Kochnische oder ein Hostel mit Küchenbereich sind ideal, um leckere Mahlzeiten selbst zu zu bereiten. Die Hotelzüge ist zudem ein toller Ort, um Mitreisende kennen zu lernen und ein paar Euros spart ihr in diesem Zuge auch.

6. Bereite dich auf Eventualitäten vor

Auch wenn du dich gut vorab sorgsam informiert hast, kann es sein, dass du unterwegs nicht sofort eine passende Mahlzeit findest. Wenn dann schon der Magen knurrt, ist schlechte Laune vorprogrammiert. Versuche daher, immer einen Müsliriegel und einen Apfel in der Tasche zu haben, auf größeren Touren eventuell auch etwas mehr. So lässt sich der kleine Hunger stillen und ihr könnt euch in Ruhe auf die Suche nach einem Restaurant machen, das allen gefällt.

7. Sei im Restaurant freundlich, aber bestimmt

Solltest du einmal nichts Passendes auf der Karte finden, so erkläre dem Kellner einfach deine Vorlieben. Die meisten Restaurants haben kein Problem damit, dir etwas zusammen zu stellen. Wichtig ist, dass du freundlich bleibst und klar kommunizierst, was du essen magst und was du auf keinen Fall möchtest. Bei Verständigungsschwierigkeiten hilft zum Beispiel der Vegan Passport von Peta – in 74 Sprachen sind darin die Essenvorlieben von Vegetariern und Veganern erklärt.

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