Teil 12: An alle wichtigen Work and Travel-Planungsschritte gedacht?

Teil 12: Alle wichtigen Work and Travel-Planungsschritte - Work and Travel-Starterkit im Wert von 230 Euro geschenkt

Aus eigener Erfahrung wissen wir ganz genau, wie aufregend die letzten Wochen vor der Abreise in dein Work and Travel-Zielland sind. Es verbreitet sich eine Mischung aus Nervosität und Vorfreude und man verliert hin und wieder auch mal den Überblick über seine Planungen. Damit dir das nicht passiert, fassen wir in diesem Beitrag noch einmal alle wichtigen Planungsschritte vor und nach deiner Ausreise übersichtlich zusammen. So kannst du dich noch einmal vergewissern, ob du dich auch wirklich schon um alle wichtigen und unausweislichen Punkte für ein erfolgreiches Work and and Travel-Abenteuer gekümmert hast und kannst mit einem guten und beruhigenden Gefühl deine Reise antreten :).

Außerdem haben wir am Ende noch einmal ein besonderes Geschenk für dich. Mit unserem Starterkit erhältst du eine „Gelingensgarantie“ für dein großes Auslandsabenteuer. Wie das genau funktioniert, erfährst du weiter unten.

Das sind die wichtigsten Planungsschritte vor deiner Abreise:

Orientiere dich!

Welches Zielland soll es sein? Australien, Neuseeland, Kanada, eine Kombination aus diesen Staaten oder doch ein ganz anderes Land? Was für ein Work and Travel-Typ bist du überhaupt – Preis­bewusster Planer, organisierter Abenteurer oder doch der selbstständige Weltenbummler? Nutze die Infos aus unserem Work and Travel-Testund dem großen Work and Travel-Ländervergleich, welchen wir dir als Dankeschön kostenlos zur Verfügung stellen, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen, wie dein Working-Holiday-Aufenthalt aussehen soll.

Reisepass besorgen

Um als Work and Traveller außerhalb Europas zu reisen, benötigst du einen noch mindestes 18 Monate gültigen Reisepass. Da du diesen auch schon für die Beantragung des Visums vorliegen haben musst, sollte die Beantragung des Reisepasses einer deiner ersten Planungsschritte sein.​

Auslandszeit-Kreditkarte

Bei einem Work and Travel-Aufenthalt kannst du auf eine eigene Kreditkarte nicht verzichten. Mit dieser kannst du problemlos und jeder Zeit auf dein angespartes Geld von Zuhause zurückgreifen ohne hohe Transaktionsgebühren zahlen zu müssen. Da du die Visumsgebühr nur mit einer Kreditkarte begleichen kannst, ist es ratsam dich frühzeitig um eine passende Karte zu kümmern. Wir empfehlen dir ganz klar das kostenlose auslandszeit DKB-Cash-Konto mit integrierter DKB-VISA-Card. Mit dieser kannst du weltweit kostenfrei Geld abheben und auch kostenlos bargeldlos bezahlen

Working-Holiday-Visum

Als Work and Traveller in Ozeanien, Kanada, Südamerika oder Asien benötigst du zwingend ein Working-Holiday-Visum. Für Australien und Neuseeland ist die Beantragung zum Glück relativ unkompliziert, für Kanada und Japan deutlich etwas umständlicher. Wir haben natürlich alle wichtigen Infos rund um das Visum für dich zusammengetragen und stellen dir auch eine ausführliche Video-Antragsanleitung kostenlos zur Verfügung. Schau einfach mal rein.​

Reisepartner finden

Alleine reisen, zu zweit oder doch sogar in einer kleinen Gruppe? Über diese Frage scheiden sich die Geister. Ob und zu welchem Zeitpunkt du dich auf die Suche nach einem Reisepartner machen möchtest, ist natürlich dir selbst überlassen. Wenn du mit deinem zukünftigen Travel-Buddy zusammen das Zeitfenster für eure Reise abgleichen möchtest bzw. ihr auch den Langstreckenflug zusammen angehen wollt, dann solltest du dich schon vor der Flugbuchung auf die Suche machen. Bei uns findest du viele Work and Traveller, die ebenfalls auf der Suche nach einem Reisepartner sind oder du kannst selbst eine Anzeige in der Reisepartner-Börse aufgeben

Flexible Flüge

Der Flug in dein Zielland ist einer der größten Kostenpunkte deines Work and Travel-Trips und somit natürlich ein überaus wichtiger Planungsschritt. Wenn du dir sicher sein kannst ein Visum zu erhalten, kann es auch mit der Flugsuche losgehen. Besonders beliebt bei Work and Travellern sind die Open-Return-Tickets mit einem flexiblen Rückflug­termin. Wer weiß schließlich schon zu Beginn einer solch langen Reise, an welchem Tag es genau zurück nach Hause gehen soll?  Gemeinsam mit dem  Work And Traveller und Open-Return-Ticket.de haben wir die bislang einzigartige und erste Suchmaschine für Flüge mit flexiblem Rückflug und besonders günstigen Jugendtarifen entwickelt – die perfekte Anlaufstelle für Work & Traveller wie dich, die für ihren Trip den idealen Flug suchen.

Auslandskrankenversicherung

Auf eine spezielle Auslands­kranken­ver­sicherung darfst du bei deinem Work and Travel-Trip auf keinen Fall verzichten. Der Ab­schluss einer solchen Ver­sicherung ist auch eine Voraus­setzung, um überhaupt mit dem Working-Holiday-Visum in dein Zielland einreisen zu dürfen. Bei uns kannst du eine speziell für Work and Traveller erstellte „auslandszeit-Versicherung“ der HanseMerkur zu einem günstigen Tarif ab­schließen. Diese deckt alle wichtigen Leistungen für das Reisen und Arbeiten im Ausland ab und ist im Schadensfall steht dir mit der HanseMerkur ein sehr bewehrter und zuverlässiger Partner zur Seite. Daher ist es auch die Versicherung die von ehemaligen Work and Traveller am meisten weiter empfohlen wird.

Der richtige Rucksack

Das wichtigste Utensil eines wahren Work and Travellers ist natürlich der Backpack. Als dein ständiger Begleiter wird er dir auf deiner Reise stets treue Dienste leisten. Wir haben unsere User gefragt, wie der optimale Rucksack für einen Work and Travel-Trip aussehen würde und nach diesen Vorgaben den Work and Traveller“-Rucksackentworfen. Dabei ist natürlich auch die richtige Mischung aus Qualität und einem günstigen Preis besonders wichtig. Genau darauf haben wir bei der Entwicklung den Fokus gelegt.​

Günstige Hostels finden

Spätestens eine Woche vor deiner Abreise solltest du dich um deine Unterkunft für die ersten Nächte kümmern. Die typischen Backpacker-Unterkünfte zur Beginn deines Aufenthaltes sind natürlich Hostels, da sie kosten­günstig sind und man hier den typischen Work and Travel-Lifestyle hautnah miterlebt. Wir haben die besten Tipps für dich, wie du die günstigsten und passenden Hostels findest.​

Work and Travel-Packliste

Wenn dein Abenteuer kurz bevor steht, geht es ans Packen. Auch hierfür haben wir die passende Hilfestellung parat. Entweder du nutzt unsere sehr umfangreiche „Work and Travel“-Packliste zum Ausdrucken. Bei dieser kannst du mit Vergnügen alles durchstreichen, was du meinst nicht zu benötigen und so dein adäquates Gepäck zusammenstellen. Oder aber du probierst unser brandneues Tool, den Packlisten-Generator aus. Mit Hilfe von wenigen Angaben erstellt er dir deine individuelle Packliste für deinen Work-and-Travel-Trip. Probier es einfach mal aus! Falls dir noch Utensilien fehlen, kannst du diese außerdem bequem in unserem speziell für Work and Travel zusammengestellten Shop nach Hause bestellen.

Die 3 wichtigsten Planungsschritte vor oder direkt nach deiner Ausreise

Bankkonto eröffnen

Für das Jobben beim Work & Travel ist ein Bankkonto unerlässlich. Denn nur so kann dir dein Arbeitgeber problemlos dein Gehalt überweisen. In den wichtigsten Work-and-Travel-Ländern Australien und Neuseeland kannst du bei einigen Banken schon vor der Einreise von Deutschland aus online ein Konto eröffnen. Im Gastland musst du dann nur noch eine Unterschrift leisten und kannst deine Giro-Karte direkt mitnehmen. Wichtig ist vor allem die Wahl der richtigen Bank, diese sollte nicht nur günstige Konditionen für Work and Traveller bieten, sondern vor allem auch mit vielen Filialen und Automaten im Land vertreten sein.

>> So eröffnest du dein Konto beim Work and Travel

Tipp: Unser Tipp für Australien ist die Bank Westpac, da das Konto für 12 Monate kostenlos ist, perfekte Konditionen für Work and Traveller bietet und du dieses vorher bequem von zu Hause aus eröffnen kannst.​

Steuernummer

Da du beim Work and Travel nicht nur reisen, sondern auch arbeiten und Geld verdienen möchtest, brauchst du natürlich eine Steuernummer. Ohne lokale Steuernummer arbeitest du entweder illegal oder du läufst Gefahr, mit dem höchsten Steuersatz besteuert zu werden. Beide Varianten sind wenig empfehlenswert. Also sollte dich einer der ersten Gänge in deinem Gastland zum Finanzamt führen. 
  
Tipp: Über unseren Partner Taxback.com kannst du für Australien und Neuseeland die Beantragung der Steuernummer gegen eine geringe Gebühr auch schon vor der Ausreise in die Wege leiten.

>> Steuernummer für Australien beantragen  
>> Steuernummer für Neuseeland beantragen 
>> Steuernummer für Kanada beantragen

SIM-Karte

Beim Work and Travel benötigst du auf jeden Fall eine lokale SIM-Karte. Deine deutsche Karte lässt du am besten zuhause oder nimmst sie direkt nach der Ankunft aus dem Handy, um hohe Roaming-Kosten zu vermeiden. Unsere Empfehlungen für Pre-Paid-Karten sowie die ungefähren Kosten für Mobil-Telefonie und Internet in Australien, Neuseeland oder Kanada kannst du in den folgenden Beiträgen nachlesen: 

>> Handynutzung beim Work and Travel in Australien 
>> Handynutzung beim Work and Travel in Neuseeland 
>> Handynutzung beim Work and Travel in Kanada
 

Tipp: Wer im Vorfeld lieber auf Nummer sicher gehen will, hat auch die Möglichkeit sich über einen deutschen Anbieter eine SIM-Karte zu besorgen. Vorteile sind dabei eine gewisse Sicherheit, deutscher Kundenservice und du hast ab der ersten Minute deiner Ankunft am Flughafen Internet und kannst all deinen Freunden und Verwandten schreiben, dass du gut angekommen bist.

Organisation während deines Aufenthaltes​

Jobsuche

Viele Work and Traveller beschäftigt vor dem Start ins große Abenteuer vor allem die Frage wie man vor Ort am besten einen Job bekommt. Das Working-Holiday-Visum gibt dir die Möglichkeit, während deines Aufenthalts bezahlte Jobs anzunehmen, um deinen Auslandsaufenthalt zu finanzieren, bzw. die Reisekasse aufzubessern. Wir haben für dich nochmal die 6 wichtigsten Tipps zusammengefasst. 

Wenn du dich bestmöglich auf die Jobsuche vor Ort vorbereiten möchtest, stellen wir dir außerdem ein ausführliches Tutorial zur Verfügung, welche dir alle Möglichkeiten an Jobs aufzeigt und genau erklärt, wie du an diese Jobs kommst.

>> E-Mail-Tutorial: Die richtigen Work and Travel-Jobs finden 

Falls du auf Nummer sicher gehen möchtest, bieten sich Work and Travel Packages an, die nach den Orientierungs-/Einführungstagen einen festen Job vermitteln. Meist beinhalten solche Job-Packages auch bereits Vorbereitungskurse, Schulungen zum Thema Bewerbung & Vorstellungsgespräch im Ausland, sowie praktische Anwendungsbeispiele in den ersten Tagen vor Ort. 

>> Work and Travel-Packages mit Jobgarantie 

Um in Australien in der Gastronomie angestellt zu werden, können bestimmte Kurse hilfreich oder aber gesetzlich vorgeschrieben sein. Wir haben einen Partner gefunden, der diese Kurse zu einem möglichst günstigen Preis als Online-Kurs anbietet. So kannst du auch schon vor der Ausreise ein Zertifikat erwerben, welches deine Chancen bei der Suche vor Ort deutlich erhöhen wird. 

>> Jobzertifikate für Australien

Unterkünfte

Als Work and Traveller ist es sehr wahrscheinlich, dass du oft den Standort wechselst. Je nach Job und Branche kann es auch sein, dass du mal in einer großen Stadt und dann wieder eher in ländlichen Regionen unterkommst. Damit du während deiner Zeit vor Ort immer ein Dach über dem Kopf hast, stellen wir dir auf folgender Seite nochmal die gängigsten Work and Travel Unterkünfte vor. Außerdem gibt es einen großen Unterkunftsvergleich, der die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten übersichtlich gegenüber stellt.

Fortbewegung

Bei der Beantragung des Working-Holiday-Visums musst du versichern, dass der Hauptgrund deines Aufenthalts in deinem Zielland im Reisen liegt, was dir sicherlich nicht schwer fallen wird. Da du als Backpacker möglichst viel von den verschiedenen Städten und der wunderschönen Natur sehen möchtest, wirst du auch viel unterwegs sein. Deshalb fassen wir für dich nochmal die  verschiedenen Reisemöglichkeiten und günstigen Fortbewegungsmittel in drei der schönsten Länder der Erde zusammen. Außerdem haben wir nochmal die besten Tipps für den Kauf/Miete eines Autos oder Campervans für dich zusammengefasst.

>> Reisen in Australien 
>> Reisen in Neuseeland 
>> Reisen in Kanada


Dein Geschenk: Das Work & Travel-Starterkit (>230 Euro)

Schließe jetzt einen deiner wichtigsten Planungsschitte (Auslandskreditkarte, Auslandskrankenversicherung, Open-Return-FlugBackpacking-Rucksack) über uns ab und du erhältst als Dankeschön dieses einmalige Work and Travel-Starterkit als Gelingensgarantie im Wert von 230 € kostenlos dazu!

Dazu gehören:

    • Bislang umfangreichster, bis zu 550 Seiten starker Work and Travel-Guide mit wertvollen Expertentipps für die Planung und Durchführung deines gesamten Aufenthaltes.
    • Zugang zum exklusiven Mitgliederbereich vom Work and Travel-Campus mit ausgewählten Rabatten für Campervans, Touren, SIM-Karten, Unterkünften und vielen mehr.
    • Regelmäßige Live-Q&A-Hangouts zu den wichtigsten Planungs- & Orga-Themen vor, während und nach deinem Work & Travel-Abenteuer mit absoluten Work & Travel-Experten.
    • Die besten Spar-Hacks: Hilfreicher Leitfaden zum Sparen beim Work & Travel, damit du das meiste aus deinem Geld für eine geniale Zeit herausholen kannst.

Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag noch einmal einen guten und wichtigen Überblick der wichtigsten Must-Haves für die Planung dein Work and Travel-Abenteuers geben konnten und wünschen dir eine grandiose Zeit in deinem Zielland. Mach das Beste draus 😊 

Teil 11: Organisationsschritte nach deiner Ankunft – oder auch schon vorher?

Teil 11: Organisationsschritte nach deiner Ankunft - oder auch schon vorher?

Du hast deine Work and Travel-Reise erfolgreich selbst organisiert und steckst nun in den Startlöchern? Dann herzlichen Glückwunsch: Du hast die erste Hürde genommen und dich damit schon mal perfekt auf die Reise deines Lebens eingestimmt. Mit der Selbstorganisation einer solchen Reise beweist du ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Organisationstalent. Leider bist du, wenn du mit perfekt gepacktem Rucksack im Zielland ankommst, noch nicht ganz durch mit der Orga des besten Jahres deines Lebens. In den ersten Tagen vor Ort solltest du einige Dinge erledigen, die für deinen Work and Travel-Aufenthalt essentiell sind.

Vor allem für Australien kannst du allerdings einige dieser bürokratischen Angelegenheiten auch vorher bequem von Zuhause aus erldedigen, wie z.b. die Eröffnung des Bankkontos.

Steuernummer beantragen

Wenn du beim Work and Travel nicht nur reisen, sondern auch arbeiten und Geld verdienen willst, brauchst du natürlich eine Steuernummer. Ohne lokale Steuernummer arbeitest du entweder illegal oder du läufst Gefahr, mit dem höchsten Steuersatz besteuert zu werden. Beide Varianten sind wenig empfehlenswert. Also sollte dich einer der ersten Gänge in deinem Gastland zum Finanzamt führen. In Australien kannst du deine Steuernummer beispielsweise auch komplett online beantragen. Das geht normalerweise aber erst wenn du bereits in Australien eingereist bist. Über unseren Partner Taxback.com kannst du für Australien, Neuseeland und Kanada die Beantragung der Steuernummer aber gegen eine geringe Gebühr auch schon vor der Ausreise in die Wege leiten.

Die Steuernummer heißt überall anders, zum Beispiel:

  • Australien: TFN (tax file number)

>> Hier die TFN für Australien schon vor der Abreise beantragen

  • Neuseeland: IRD number („inland revenue department“ number)

>> Hier die IRD für Neuseeland schon vor der Abreise beantragen

  • Kanada: SIN (social insurance number)

>> Hier die SIN für Kanada schon vor der Abreise beantragen

Zur Beantragung deiner Steuernummer benötigst du in der Regel folgende Dokumente:

  • Working-Holiday-Visum
  • Reisepass
  • weiteres Ausweisdokument, z.B. Personalausweis oder Führerschein
  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Kopien aller Dokumente

Das Antragsformular kannst du dir häufig online ausdrucken und bereits ausgefüllt zum Finanzamt mitbringen. Die Beantragung einer Steuernummer ist kostenlos. Abhängig vom Zielland musst du dann noch einige Zeit auf die Steuernummer warten. In Kanada bekommst du sie direkt bei der Beantragung, in Australien und Neuseeland dauert es dagegen einige Tage und manchmal auch Wochen, bis du deine Steuernummer bekommst. Dafür brauchst du aber keine feste Postadresse, denn du kannst deine Steuernummer auch telefonisch erfragen. Wenn du vorher einen Job findest, kannst du auch schon mit der Arbeit anfangen und die Steuernummer nachreichen.

Bankkonto eröffnen

Der nächste wichtige Schritt im Gastland ist die Eröffnung eines lokalen Bankkontos. Denn wenn du dein erstes Gehalt verdienst, muss es dein Arbeitgeber auch irgendwohin überweisen können. In einigen Work-and-Travel-Ländern, beispielsweise in Australien, kannst du bei einigen Banken schon vor der Einreise von Deutschland aus online ein Konto eröffnen. Im Gastland musst du dann nur noch eine Unterschrift leisten und kannst deine australische Giro-Karte direkt mitnehmen. Das ist natürlich sehr praktisch, aber auch wenn du dein Konto komplett im Gastland eröffnest, ist das in der Regel nicht mit größeren Schwierigkeiten verbunden. Wichtig ist vor allem die Wahl der richtigen Bank, diese sollte nicht nur günstige Konditionen für Work and Traveller bieten, sondern vor allem auch mit vielen Filialen und Automaten im Land vertreten sein. Unsere Empfehlungen für die wichtigsten Work-and-Travel-Destinationen sind:

  • Australien: Westpac oder Commonwealth Bank
  • Neuseeland: Westpac oder Bank of New Zealand (BNZ)
  • Kanada: Royal Bank of Canada oder Bank of Nova Scotia

Um ein Konto zu eröffnen, gehst du einfach in eine Filiale deiner Wunschbank. Folgende Unterlagen solltest du dabei haben:

  • Reisepass mit Working-Holiday-Visum
  • zweites Ausweisdokument wie Führerschein oder Personalausweis
  • Steuernummer (z.B. in Kanada)
  • Feste Anschrift (notfalls die Hostel-Adresse angeben)

In der Regel dauert es sieben bis zehn Werktage bis deine Giro-Karte fertig ist. Die Karte lässt du dir am besten in eine Filiale an deinem derzeitigen Aufenthaltsort schicken und holst sie dort persönlich ab. Im Hostel kann die Post schon mal verloren gehen. Weiterer Vorteil: Solltest du zwischenzeitlich doch weiterziehen, kann die Karte in eine Filiale in der nächsten Stadt weitergeleitet werden.

Die passende SIM / Pre-Paid-Karte finden

Als letzten Schritt benötigst du eine lokale SIM-Karte. Deine deutsche Karte lässt du am besten zuhause oder nimmst sie direkt nach der Ankunft aus dem Handy, um hohe Roaming-Kosten zu vermeiden. Vor Ort erkundigst du dich am besten über die besten Anbieter in deinem Gastland. Gerade in Ländern wie Australien, Neuseeland und Kanada ist der günstigste Anbieter meist nicht der beste. Aufgrund der dünnen Besiedlung in diesen Ländern bieten die günstigsten Anbieter meist keine gute Netzabdeckung. Der günstigste Tarif bringt dir wenig, wenn du ihn in vielen Orten nicht nutzen kannst. Vor allem, wenn du beim Work and Travel viel Zeit in ländlichen Gebieten verbringen willst, brauchst du einen Anbieter mit einer guten Reichweite. Unsere Empfehlungen für Pre-Paid-Karten sowie die ungefähren Kosten für Mobil-Telefonie und Internet in den wichtigsten Work and Travel-Ländern kannst du in den folgenden Artikeln nachlesen:

Tipp: SIM-Karte schon vor der Ausreise beantragen

Wer im Vorfeld lieber auf Nummer sicher gehen will, hat auch die Möglichkeit sich über einen deutschen Anbieter eine SIM-Karte für Australien zu besorgen. Vorteile sind dabei natürlich eine gewisse Sicherheit, deutscher Kundenservice und du hast ab der ersten Minute deiner Ankunft am Flughafen Internet und kannst all deinen Freunden und Verwandten schreiben, dass du gut angekommen bist. Über unseren Partner Simlystore erhältst du 10 % Rabatt für die Bestellung deiner SIM-Karte für deine Work and Travel-Destination. Der Rabattcode lautet: WAT-SPRNG-2019. Ich war auch bereits mit der Karte von Simly in Australien und Neuseeland und war mehr als zufrieden mit der Netzabdeckung.

Da Handy-Verträge auch in den meisten Work and Travel-Ländern mindestens zwei Jahre laufen, lohnen sich diese für Work and Traveller in der Regel nicht.

Wir hoffen, dir hat unser Online-Tutorial gefallen. Auch für die Zeit in deinem Zielland stellen wir noch hilfreiche Tutorials zur Verfügung. Für die beiden besonders wichtigen Themen Jobsuche und Autokauf gibt es extra spezielle Tutorials. Außerdem versorgen wir dich im nächsten Beitrag noch mit einer Checkliste, mit der du vor der Abreise noch einmal kontrollieren kannst, ob du an alle wichtigen Planungsschritte  gedacht hast. 

Teil 10: Ganz einfach deine individuelle Packliste erstellen

Teil 10: Ganz einfach deine individuelle Packliste erstellen

Bist du bereit für den Endspurt unseres Tutorials „Work and Travel selbst organisieren“? In den letzten Beiträgen haben wir dich bereits mit vielen Informationen rund um die Planung und Organisation des vielleicht größten Abenteuers deines Lebens versorgt. Jetzt geht es nochmal um ein enorm wichtiges Thema: Das Packen. Wenn du deinen Work-and-Travel-Trip so angenehm und einmalig wie möglich gestalten willst, lohnt es sich diesem wichtigen Punkt einige Zeit, Gedanken und Planung zu widmen.

Weniger ist mehr

Den Packtipp Nummer eins hast du vermutlich schon sehr oft gehört bzw. gelesen. Doch weil er so unheimlich wichtig ist und deine Reise so viel besser machen kann, wiederholen wir ihn gern nochmal: Pack bloss nicht zu viel ein! Nur weil du ein ganzes Jahr unterwegs bist, heißt das nicht, dass du deinen halben Kleiderschrank in den Rucksack stopfen musst. So gut wie jedes Hostel ist mit einer Waschmaschine ausgestattet  und um das Wäschewaschen kommst du beim Work and Travel ohnehin nicht herum. Im Grunde reicht es also, Klamotten für eine oder maximal zwei Wochen einzupacken. Natürlich brauchst du außerdem Klamotten für jedes Wetter, was je nach Destination das Volumen deines Reisegepäcks deutlich in die Höhe treiben kann. Wenn es dich nach Kanada zieht, wirst du daher vermutlich mehr mitnehmen müssen als nach Australien. Im Zweifelsfall kannst du aber auch alles unterwegs kaufen. Beispielsweise gibt es in Kanada garantiert die besten Winterklamotten, die den dortigen Temperaturen tatsächlich standhalten.

Hier ein paar Tipps, um weniger einzupacken:

  • Nimm nur Klamotten mit, die mit allen anderen Stücken in deinem Gepäck kombinierbar sind, dann brauchst du weniger Sachen.
  • Faustregel: Wenn du bei einer Sache nicht sicher bist, ob du sie brauchst, lass sie zuhause. Sollte es sich doch als notwendig erweisen, kannst du es unterwegs kaufen.
  • Nimm schwere, sperrige Sachen wie Wanderschuhe, Camping-Ausrüstung etc. wirklich nur mit, wenn du weißt, dass du sie wirklich intensiv nutzen wirst. Sonst lohnt es sich nicht, diese schweren Sachen durchs Land zu schleppen. Kürzere Wandertouren kannst du auch in Sneakern machen und Camping-Zeug vor Ort kaufen, wenn du es wirklich brauchst und vielleicht auch ein Auto hast.
  • Besorge dir einen E-Book-Reader und lass alle Bücher zuhause.

Drei Utensilien, die du mitnehmen solltest

Auch wenn du wirklich nur das Nötigste mitnehmen solltest, gibt es einige Utensilien, deren Kauf sich vor der großen Reise wirklich lohnt:

  • Kompressionstüten: Die praktischen Beutel sorgen nicht nur für Ordnung in deinem Rucksack, sie schaffen vor allem auch Platz. Damit reduzierst du deine Klamotten auf ein Minimum des ursprünglichen Volumens.
  • Schlafsack-Inlay: Als Work and Traveller wirst du viel in Hostels übernachten. Die sind leider nicht immer im besten hygienischen Zustand, vor allem wenn du sehr budgetbewusst unterwegs bist und bevorzugt im günstigsten Hostel nächtigst. Dann wirst du sehr dankbar für dein Schlafsack Inlay sein, mit dem du in jedem Bett schlafen kannst, ohne mit der Bettwäsche in Kontakt zu kommen.
  • Stromkonverter: Nach den meist sehr langen Work and Travel-Flügen wirst du bei der Ankunft im Gastland sehr wahrscheinlich ein Problem haben: Akku alle. Damit du dich dann trotzdem schnell bei Freunden und Familie über WhatsApp melden oder über die Karten-App in der neuen Stadt orientieren kannst, solltest du einen Stromkonverter dabei haben, denn so gut wie alle Work and Travel-Länder haben andere Steckdosen. Kauf dir am besten ein Allround-Gerät, das alle Steckdosen dieser Welt konvertieren kann, dann hast du auch später noch etwas davon.

Rucksack richtig packen

Selbst wenn du deinen Rucksack-Inhalt auf das Wichtigste reduziert hast, kannst du immer noch viel falsch machen. Für eine komfortable, stressfreie und möglichst angenehme Rucksackreise spielt auch das Wie beim Packen eine große Rolle. Hier unsere wichtigsten Pack-Tipps:

  • Gehe systematisch vor: Besorge dir eine Packliste und überlege dir bereits auf dem Papier, was du davon streichen kannst, weil du persönlich es nicht brauchen wirst. Die meisten Packlisten sind viel zu ausführlich!
  • Alles auf den Tisch: Bevor die Sachen tatsächlich in deinen Rucksack wandern, pack nochmal alles auf den Tisch und überlege, ob du das alles womöglich über mehrere Kilometer auf deinem Rücken tragen willst. Sortiere noch mal aus.
  • Benutze Packelemente: Der Übersichtlichkeit zuliebe solltest du Packelemente wie verschiedenfarbige Jute-Beutel oder spezielle Packwürfel nutzen, um verschiedene Kleidungskategorien getrennt voneinander aufzubewahren.
  • Fest packen: Packe alles in deinem Rucksack möglichst fest zusammen, das erhöht den Tragekomfort.
  • Schweres mittig in der Nähe des Rückens: Intuitiv packen viele die schwersten Sachen ganz unten in den Rucksack. Das ist völlig falsch und in etwas so, als würdest du einen Hammer die ganze Zeit am Ende des Stiels tragen. Schwere Gegenstände gehören in die Mitte des Rucksacks und sollten sich so nah wie möglich am Rücken befinden.

Packlisten-Generator

Das Problem mit den meisten Packlisten im Internet ist, dass sie nicht an deine individuelle Situation angepasst sind. Da schafft unser brandneues Tool – der Packlisten-Generator „Packtor“ – jetzt Abhilfe! Mithilfe weniger Angaben erstellt dir dieses Tool deine ganz eigene, individuelle Packliste. Die Liste kannst du dann noch nach deinen eigenen Wüschen editieren und Artikel löschen, hinzufügen oder verschieben. Außerdem kannst du die Liste mit Freunden teilen und so gemeinsam packen.

Nun hast du es fast geschafft, deinen Work-Travel-Trip auf eigene Faust zu organisieren! Im letzten Teil unseres Tutorials geht es dann schon um die ersten Tage vor Ort. Hier erfährst du, wie du in deinem Gastland eine Steuernummer beantragst, ein lokales Bankkonto eröffnest und die passende Prepaid-Karte für dein Handy findest. Für Australien kannst du vieles davon aber auch bereits bequem von Zuhause aus in die Wege leiten.

Teil 9: Die richtige Unterkunft finden – Diese Möglichkeiten hast du

Teil 9: Die richtige Unterkunft finden - Diese Möglichkeiten hast du

Beim Work and Travel hast du ganz verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Von kostenlosen Schlafplätzen bei Einheimischen über das Schlafen im Mehrbettzimmer oder unterm Sternenhimmel bis hin zu kostspieligeren Optionen ist mittlerweile vieles möglich. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du während eines solchen Trips nicht nur eine Option nutzen, sondern einen Mix aus verschiedenen Unterkünften. Besonders wichtig sind jedoch die ersten Nächte vor Ort. Schließlich möchtest du nach dem anstrengenden Flug ein Bett sicher haben, in das du dich erschöpft und zufrieden fallen lassen kannst.

Welche verschiedenen Unterkunfts-Optionen Work and Traveller überhaupt haben und alles, was du über den absoluten Backpacker-Klassiker – das Hostel – wissen musst, erfährst du in diesem Beitrag zum Thema Backpacker-Unterkünfte:

Diese Optionen gibt es

Folgende Unterkünfte nutzen Backpacker hauptsächlich beim Work and Travel:

  • Hostels: Sie sind der absolute Klassiker und die wahrscheinlich meist genutzte Unterkunft unter Backpackern. Typisch ist die Unterbringung im Mehrbettzimmer sowie gemeinschaftliche Küchen, Badezimmer und Aufenthaltsräume. Das macht die Unterkunft für Work and Traveller erschwinglich und du kannst auch in teuren Metropolen im Zentrum wohnen. Außerdem ist es ein sozialer Treffpunkt für Work and Traveller: Nirgends lernst du schneller neue Leute kennen.
  • Couchsurfing: Kostenlose Gastfreundschaftsnetzwerke wie Couchsurfing sind in den letzten Jahren unter Work and Travellern extrem beliebt geworden. Nicht nur, weil man komplett kostenlos übernachtet, sondern auch aufgrund des einzigartigen Erlebnisses, dem Blick hinter die Kulissen des Gastlands und dem engen Kontakt zu
  • AirBnB: Auch über Portale wie AirBnb, Wimdu, 9flats & Co wohnst du bei Einheimischen. Der entscheidende Unterschied ist, dass du dafür bezahlst. Dafür hast du meist ein eigenes Zimmer, manchmal auch eine ganze Wohnung für dich, du bist flexibler und musst dich nicht nach den Plänen deines Gastgebers richten. Es ist auch viel leichter, über diese Portale schnell eine Unterkunft zu finden.
  • Camping: Wenn du dir beim Work and Travel ein eigenes Auto kaufst, wirst du garantiert viel campen – sowohl auf gutausgestatteten Campingplätzen als auch in der freien Natur.
  • WWOOF & Help Exchange: Beim WWOOFen und Help Exchange Diensten wie WorkAway oder HelpX hilfst du deinen Gastgebern im Haushalt, im Garten oder bei anderen anfallenden Arbeiten und erhältst im Gegenzug freie Unterkunft und Verpflegung.
  • Homestay: Unterbringung bei einer Gastfamilie, oft in Verbindung mit einem Sprachkurs.
  • House-Sitting: Beim House-Sitting hütest du die Häuser oder Wohnungen verreister Menschen und kannst im Gegenzug kostenlos in der Unterkunft wohnen.
  • Shared houses / flats: Für längere Aufenthalte mieten sich viele Work and Traveller ein Zimmer in einem shared house oder shared flat. Diese Unterkünfte sind mit unseren WGs vergleichbar, nur dass die Zimmer meist möbliert vermietet werden.

Der Backpacker-Klassiker: Das Hostel

Für die ersten Nächte vor Ort buchen die meisten Work and Traveller ein Bett in einem Hostel. Das hat viele Vorteile:

  • Viele Hostels bieten einen Shuttle Service an, der dich vom Flughafen abholt
  • Ankunftszeiten sind flexibel, da die meisten Hostel-Rezeptionen rund um die Uhr besetzt sind
  • Du wohnst zentral und hast kurze Wege bei allen organisatorischen Aufgaben, die in den ersten Tagen vor Ort anfallen
  • Falls du allein anreist, triffst du in einem Hostel schnell Gleichgesinnte, mit denen du dich für die erste Zeit zusammentun kannst
  • Wenn du dich direkt an die Arbeit machen willst, haben viele Hostels Job Desks oder ein Schwarzes Brett mit Infos und manchmal auch Stellenanzeigen
  • Du kannst einen Schlafplatz im Hostel leicht über das Internet im Voraus buchen

Aus diesen Gründen bieten sich Hostels für die ersten Nächte einfach an. Jedoch solltest du nur die ersten zwei oder drei Nächte im Voraus buchen, denn du weißt vorher nicht, ob es dir dort gefällt. So bleibst du flexibel und kannst notfalls nochmal umziehen. Die meisten anderen Unterkunftstypen eignen sich für die ersten Tage weniger, da sie teilweise schwer aus der Ferne organisierbar, nicht zentral oder für kurze Aufenthalte weniger geeignet sind.

Worauf du bei Hostels achten solltest

Wenn du von zuhause aus dein Hostel für die ersten Nächte vor Ort buchst, gibt es einiges zu beachten. Für die Buchung solltest du auf jeden Fall Portale wie Booking.com nutzen. Dort werden dir so gut wie alle Optionen an deinem Ankunftsort angezeigt und du kannst die Preise auf einen Blick vergleichen. Dank der Bewertungen ehemaliger Gäste bekommst du dort auch eine neutrale, unabhängige Beschreibung der Unterkunft. Die Bewertungen solltest du dir daher ganz genau anschauen, um dir ein Bild zu machen. Insbesondere solltest du darauf achten, was ehemalige Gäste über die Punkte Sauberkeit, Freundlichkeit des Personals und Sicherheit sagen, denn dazu findest du in offiziellen Beschreibung meist keine verlässlichen Angaben. Meist merkst du aber auch schon an der allgemeinen Beschreibung und den Fotos, ob es sich um ein Party-Hostel, ein familiäres Haus oder eine unpersönliche Riesen-Unterkunft handelt.

Hast du einmal ein schönes Hostel für die ersten Tage in deinem Work-and-Travel-Land gefunden, steht dir noch eine wichtige Aufgabe bevor: Das Packen. Es lohnt sich tatsächlich, dieser Aufgabe einige Zeit und Planung zu widmen. Desto smarter du packst, umso leichter machst du es dir im wahrsten Sinne des Wortes vor Ort. Deshalb versorgen wir dich in unserem nächsten Beitrag mit hilfreichen Tipps rund ums Packen.

Teil 8: Die Wahl deines treuesten Begleiters – Der perfekte Rucksack

Teil 8: Die Wahl deines treuesten Begleiters - Der perfekte Rucksack

Die große Reise steht bevor und du steckst schon quasi in den Startlöchern. Jetzt kommt es noch darauf an, die wichtigsten Utensilien zu besorgen, die dir unterwegs das Leben leichter machen. Auch hier gilt es wie immer, einen gesunden Minimalismus an den Tag zu legen. Bei vielen Sachen merkst du erst unterwegs, ob du sie wirklich brauchst und wenn das der Fall ist, kannst du sie dir auch im Gastland kaufen. Um den wichtigsten Begleiter eines jeden Backpackers solltest du dich jedoch unbedingt noch vor der Reise kümmern: Den Rucksack natürlich! Mit ihm steht und fällt die Reise, je nachdem, wie bequem und praktikabel er ist. Daher ist der Rucksack zweifellos der Gegenstand, an dem du nicht zu sehr sparen, sondern auch auf hochwertige Qualität achten solltest. Doch woran erkennt man einen guten Rucksack? Auf welche Details musst du achten? Und kann man als Backpacker nicht auch mit einem Koffer reisen?

Rucksack oder Koffer?

Falls du immer noch grübelst, ob du mit Koffer oder Rucksack reisen willst, lass uns eins klarstellen: Es heißt nicht umsonst Backpacking und du wirst unterwegs kaum einen Work and Traveller treffen, der einen Rollkoffer hinter sich herzieht. Das allein kann schon ein ziemlich blödes Gefühl sein. Solltest du dann auch noch unwegsames Gelände durchqueren müssen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit passiert, wenn du die ausgetretenen Pfade einmal verlässt, wird es richtig unangenehm. Mit einem Rucksack bist du schlichtweg flexiblerund kannst auch mal die eine oder andere Strecke zu Fuss zurücklegen. Ein Koffer lohnt sich wirklich nur dann, wenn du vorhast, deinen gesamten Work-and-Travel-Aufenthalt in einer Stadt zu verbringen oder nur von Stadt zu Stadt zu reisen und jedes Mal mit dem Taxi vor die Hosteltür zu fahren. Auch von vermeintlichen Kompromissen wie einem Koffer-Rucksack müssen wir leider abraten: Was wie die ideale Mischung aus beiden Optionen aussieht, ist in Wirklichkeit eine sehr unbequeme Angelegenheit. Denn diese Modelle bieten meist keinen guten Tragekomfort und im schlimmsten Fall machst du dir damit den Rücken kaputt.

Was du bei der Auswahl des Rucksacks beachten musst

Ein qualitativ hochwertiger Rucksack mit hohem Tragekomfort ist zweifellos die beste Option für Work and Traveller, die ihren Auslandsaufenthalt so angenehm wie möglich gestalten wollen. Auf folgende Punkte solltest du bei der Wahl des richtigen Modells achten:

  • Tragesystem: Das Tragesystem eines guten Rucksacks ist individuell anpassbar und verstellbar. Nur so ist eine optimale Lastenverteilung und individuelle Anpassung an den eigenen Rücken möglich.
  • Polsterung: Eine gute Rücken- und Hüftpolsterung verleiht dem Tragesystem zusätzlich Stabilität.
  • Reißverschlüsse und Nähte: An diesen Details erkennst du die Hochwertigkeit eines Rucksacks. Reißverschlüsse sollten stabil und Nähte gut verarbeitet sein.
  • Wetterfestigkeit: Bei einer Work and Travel-Reise wird es sich kaum vermeiden lassen, das ein oder andere Mal mit dem Rucksack in den Regen zu kommen. In solchen Fällen sollte dein Backpack möglichst wasserabweisend sein. 100 Prozent wasserdicht sind jedoch die wenigsten Modelle. Für starke Regengüsse solltest du daher eine Regenhülle mitnehmen, die du in solchen Fällen über den Rucksack stülpst.
  • Gurte: Ein guter Backpacking- und Trekking-Rucksack zeichnet sich durch mehre Gurte aus. Neben dem Hüft- und den Schultergurten ist auch ein Brustgurt wichtig, um das Gewicht optimal zu verteilen. Viel mehr Gurte braucht es jedoch nicht, denn zu viele Gurte können auch störend sein.
  • Schlaufen: Schlaufen sind praktisch, um ein paar Dinge außen am Rucksack zu befestigen, allerdings solltest du die meisten Sachen lieber im Rucksack verstauen. Insbesondere schwere Gegenstände außen am Rucksack behindern die Stabilität und den Tragekomfort. Nur leichte, aber sperrige Dinge wie Iosmatte und evtl. Wanderstöcke solltest du außen befestigen. Daher gilt: Lieber weniger Schlaufen und ein größeres Fassungsvermögen, um alles im Rucksack verstauen zu können.
  • Fächer: Der Übersichtlichkeit halber sollte ein guter Rucksack verschiedene Fächer haben. So findest du unterwegs schnell, was du suchst. Das Hauptfach sollte außerdem verschiedene Zugriffsmöglichkeiten haben.

Der perfekte Work and Travel-Rucksack

Wir haben angehende und ehemalige Work and Traveller befragt und anhand der Umfrage-Ergebnisse den idealen Rucksack für Männer und kräftigere Mädels entwerfen lassen. Der Rucksack ist speziell auf die Bedürfnisse von Work and Travellern abgestimmt, die auf einen langlebigen und funktionalen Rucksack angewiesen sind. Mit einem Fassungsvermögen von 75 Litern plus 10 Litern ist er der ideale Reisebegleiter für eine Langzeitreise und sieht in den Farben feuerrot und silbergrau auch noch ziemlich schick aus. Die Vorteile des „Work and Traveller“-Rucksacks:

  • Robuste Materialien, die auch harten Reisebedingungen trotzen
  • Verschiedene Befestigungsmöglichkeiten für Schlafsack, Isomatte & Co
  • Ergonomisches, individuell anpassbares Tragesystem und anpassungsfähige, gepolsterte Hüftflossen
  • S-förmige Tragegurte mit mehr Luftdurchlässigkeit
  • Hinterlüftung entlang der Wirbelsäule
  • Wasserabweisendes Material
  • Hochwertige Markenreißverschlüsse, abschließbar gegen Diebstahl
  • Hauptfach mit drei Zugängen – Extra-Frontzugang für ein deutlich vereinfachtes Ein- und Auspacken
  • Seitliche Falttaschen mit Reißverschluss plus seitliche Netztaschen für einen schnellen Zugriff
  • 1 Jahr Rucksack-Garantie

Der brandneue Work and Traveller-Rucksack 65 + 10 speziell für Frauen

Der kleine aber genauso attraktive Bruder des ersten Work & Traveller Rucksacks ist nun auch endlich für dich erhältlich. Dieser eignet sich besonderes für Mädels oder kleinere Personen. Hier bekommst du die wichtigsten Infos im Detail:

Highlights:

  • ideal für Frauen geeignet durch flexibel anpassbares Tragesystem
  • Volumen: 65 + 10 Liter
  • s-förmige Tragegurte
  • praktische Inneneinteilung & viele Zusatzfächer für ganz viel Ordnung
  • Frontzugriff
  • hochwertiges, wasserabweisendes Material
  • Regenhülle ist inklusive
  • 1-Jährige, weltweite Rucksack-Garantie inklusive

>> Preis: 104,95 Euro


Dein Geschenk: Das Work & Travel-Starterkit (>230 Euro)

Schließe jetzt einen deiner wichtigsten Planungsschitte (Auslandskreditkarte, Auslandskrankenversicherung, Open-Return-FlugBackpacking-Rucksack) über uns ab und du erhältst als Dankeschön dieses einmalige Work and Travel-Starterkit als Gelingensgarantie im Wert von 230 € kostenlos dazu!

Dazu gehören:

    • Bislang umfangreichster, bis zu 550 Seiten starker Work and Travel-Guide mit wertvollen Expertentipps für die Planung und Durchführung deines gesamten Aufenthaltes.
    • Zugang zum exklusiven Mitgliederbereich vom Work and Travel-Campus mit ausgewählten Rabatten für Campervans, Touren, SIM-Karten, Unterkünften und vielen mehr.
    • Regelmäßige Live-Q&A-Hangouts zu den wichtigsten Planungs- & Orga-Themen vor, während und nach deinem Work & Travel-Abenteuer mit absoluten Work & Travel-Experten.
    • Die besten Spar-Hacks: Hilfreicher Leitfaden zum Sparen beim Work & Travel, damit du das meiste aus deinem Geld für eine geniale Zeit herausholen kannst.

Hast du den perfekten Rucksack endlich gefunden, bist du so gut wie fertig mit deiner Work and Travel-Vorbereitung. Nun geht es vor allem darum, die ersten Tage vor Ort zu organisieren. In unserer nächsten E-Mail erfährst du, wie du eine passende Unterkunft für die ersten Tage in deinem Gastland findest.

Freu dich schon mal auf das Abenteuer deines Lebens!

Teil 7: Das wichtigste Must-Have für deine Reise: Die Auslandskrankenversicherung

Teil 7: Das wichtigste Must-Have für deine Reise: Die Auslandskrankenversicherung

Im folgenden Teil geht es um einen weiteren sehr wichtigen Punkt bei der Organisation deiner Work-and-Travel-Reise: Die Auslandskrankenversicherung. Sie ist eine Voraussetzung für das Working-Holiday-Visum und prinzipiell solltest du niemals ohne diese wichtige Versicherung verreisen. Gerade wenn du ein ganzes Jahr unterwegs bist, ist es eher unwahrscheinlich, dass du in dieser Zeit ohne Arztbesuch auskommst. Hoffentlich wird es nur eine Kleinigkeit sein, aber selbst dann erstattet dir eine gute Reise-Krankenversicherung die Kosten. Doch welche Auslandskrankenversicherung ist die beste für Work and Traveller? Welche Punkte sind wichtig und worauf musst du achten? Welche Versicherungen brauchst du evtl. noch für Work and Travel?

Auslandskrankenversicherung: Absolutes Must-Have

Um eine Auslandskrankenversicherung kommst du bei einem Work-and-Travel-Trip nicht herum, denn sie ist in der Regel eine Voraussetzung für das Working-Holiday-Visum. Das ist auch gut so, denn die deutsche Krankenversicherung kommt in Ländern außerhalb Europas nicht für die Kosten eines Arzt- oder Krankenhausbesuchs auf. Sollte doch der Ernstfall eintreten, müsstest du ohne Versicherung mitunter immense Kosten selbst tragen. Um das zu verhindern, solltest du dich rechtzeitig, also noch vor Abreise, um eine Auslandskrankenversicherung für die gesamte Dauer deines Aufenthalts kümmern. Eine solche Versicherung muss immer vor der Abreise abgeschlossen werden. Meist sind Krankheiten, die bereits zum Zeitpunkt der Abreise vorhanden sind, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Außerdem solltest du beachten, dass die Kosten für eine Auslands-Krankenversicherung für die Länder Kanada und USA deutlich höher sind.

Auf diese Punkte musst du achten

Für längere Auslandsreisen, die über den Zeitraum einer Urlaubsreise von maximal sechs Wochen hinausgehen, benötigst du eine spezielle Langzeit-Reisekrankenversicherung. Für Work and Traveller ist es außerdem wichtig, nicht nur beim Reisen, sondern auch beim Arbeiten im Ausland optimal über die private Auslandsreise-Krankenversicherungabgesichert zu sein. Darüber hinaus gibt es weitere Punkte, die du bei der Suche nach der richtigen Auslandskrankenversicherung beachten solltest, um dir vor Ort Probleme, Zeit und vor allem bares Geld zu sparen:

  • Wähle eine Versicherung ohne Selbstbehalt, damit du nicht bei jedem Arztbesuch draufzahlst
  • Die Versicherung sollte eine unbegrenzte Deckungssumme haben
  • Folgende Standardleistungen sollten enthalten sein: Übernahme aller Kosten für stationäre und ambulante Heilbehandlungen, Arzneimittel, schmerzstillende Zahnbehandlungen, Organisation und Kostenübernahme des medizinisch sinnvollen Krankenrücktransports, Such-,Rettungs- und Bergungskosten
  • Die Versicherungsdauer sollte flexibel sein, das heißt, du kannst den Versicherungsschutz unterwegs verlängern bzw. verkürzen (und bekommst dein Geld zurück)
  • Eine monatliche Ratenzahlung ist für die meisten Backpacker vorteilhaft, damit du nicht eine hohe Summe auf einmal überweisen musst
  • Maximale Reisedauer sollte mindestens ein Jahr sein

Einen detaillierten Vergleich empfehlenswerter Work-and-Travel-Versicherungen findest du hier:

Unsere Empfehlung: Auslandszeit-Versicherung der HanseMerkur

Die Young Travel Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur ist mit ca. 30 Euro monatlich (außer USA und Kanada) eine der kostengünstigsten Optionen für Work and Traveller, die trotzdem alle wichtigen Leistungen enthält und keinen Selbstbehalt hat. Besonders attraktiv für Work and Traveller ist die maximale Reisedauer von fünf Jahren, sodass du die Versicherung auch nutzen kannst, wenn du in Australien beispielsweise ein zweites Working-Holiday-Visum beantragst. Weitere Vorteile sind:

  • Weltweiter Versicherungsschutzinklusive USA und Kanada (für einen höheren Monatsbeitrag; Ausnahme: nicht im Land des ständigen Wohnsitzes)
  • Maximal buchbare Reisedauer: 60 Monate bzw. fünf Jahre
  • Keine Selbstbeteiligung im Schadensfall
  • Flexible Zahlweise: monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich oder einmalig
  • Versicherungsschutz im Falle von Heimaturlaub bis zu sechs Wochen innerhalb eines Jahres
  • Mehrsprachiger 24-Stunden-Notfallservice an 365 Tagen im Jahr
  • Rückerstattung der Beiträge bei vorzeitiger Rückreise ohne zusätzliche Kosten / Bearbeitungsgebühren
  • sehr gute Deckung sowie hohe Deckungssummen bei spezifischen Risiken für Work & Traveller


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    • Die besten Spar-Hacks: Hilfreicher Leitfaden zum Sparen beim Work & Travel, damit du das meiste aus deinem Geld für eine geniale Zeit herausholen kannst.

​Tipp für Kanada und die USA: Sondertarif Reisepolice 60​

Zum versicherten Personenkreis des Work & Traveller Reise-Krankenversicherungstarifs Education60 gehören speziell Work & Traveller sowie Farmworker, Volunteers sowie generell Working Holiday Maker in Nordamerika. Mit 35 € pro Monat ist dieser Tarif mit sehr ähnlichen Leistungen wie für die Young-Travel-Versicherung die optimale Wahl für Work and Traveller, die es nach Kanada zieht.

Welche Versicherungen brauchst du noch?

Mit einer Auslandskrankenversicherung hast du bereits die wichtigste Versicherung für deinen Work-and-Travel-Aufenthalt. Alle weiteren Versicherungen sind optional, können im Einzelfall aber absolut sinnvoll sein. Besonders wichtig sind außerdem eine Haftpflicht- und Unfallversicherung. Du solltest jedoch prüfen, ob du solche Versicherungen bereits hast bzw. über deine Eltern mitversichert bist, denn oft sind diese Versicherungen weltweit gültig. Eine Reiserücktritts-Versicherung ist dann sinnvoll, wenn du vorab bereits viele Touren, Unterkünfte etc. gebucht hast und der finanzielle Verlust bei Nichtantritt der Reise sehr hoch wäre. Von einer Reisegepäckversicherung raten wir dir ab, da es bislang keine wirklich guten Versicherungen in diesem Bereich gibt. Bislang schließen diese Versicherungen noch zu viele Sachen aus, beispielsweise elektronische Geräte. Im Ernstfall ist außerdem schwer nachweisbar, dass du keine Mitschuld am Verlust hattest.

Mit einer abgeschlossenen Auslandskrankenversicherung bist du so gut wie startklar für den Trip deines Lebens. Was jetzt noch fehlt, ist das richtige Equipment. Und was ist das wichtigste Utensil eines Backpackers? Richtig, in unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um den perfekten Rucksack für Work and Traveller. Falls du keine Lust auf Rückenschmerzen hast und auch nicht gerade mit dem Rollkoffer verreisen willst, ist dieser nächste Teil genau richtig für dich.

Teil 6: Den richtigen Flug finden | Die erste Flugsuchmaschine für Open Return

Teil 6: Den richtigen Flug finden | Die erste Flugsuchmaschine für Open Return

Wenn du deine Work-and-Travel-Reise komplett in Eigenregie organisierst, ist die Flugsuche und Buchung einer der wichtigsten Organisationsschritte. Dabei entscheidet sich, wie viel die Reise am Ende kostet, denn die Flüge sind meist der größte Kostenpunkt. Trotzdem sind die günstigsten Flüge nicht immer die besten. Warum das so ist und worauf du noch alles bei der Suche nach den besten Flügen für dein Work-and-Travel-Abenteuer achten musst, erfährst du in diesem Beitrag.

Open Return bzw. Tickets mit flexiblen Rückflug: Das beste Ticket für Work and Traveller?

Open-Return-Tickets sind zweifellos eine großartige Erfindung für Work and Traveller und andere Langzeitreisende. Bei diesen Tickets wird das Rückflug-Datum entweder offen gelassen oder du kannst es später kostenlos umbuchen. Da es für Work and Traveller meist sehr schwer ist, vor einer so langen Reise schon den genauen Rückkehr-Termin festzulegen, ist dieses Ticket ideal. Es bietet dir die Flexibilität, deine Pläne unterwegs zu ändern und entweder kürzer oder länger im Gastland zu bleiben. Solltest du unterwegs einen spannenden Job finden, für den es sich lohnt, länger an einem Ort zu bleiben, hängst du am Ende deines Aufenthalts einfach ein paar zusätzliche Wochen oder Monate an, um dein Gastland auch intensiv zu bereisen. Vielleicht lernst du aber auch kurz vor der geplanten Abreise noch mal richtig tolle Leute kennen, mit denen du gern noch eine Weile reisen willst. Kein Problem, wenn du ein Open-Return-Ticket hast oder deinen Rückflug kostenlos umbuchen kannst. Bei manchen Open-Return-Tickets kannst du sogar den Abflugort später nochmal ändern. Das ist vor allem in riesigen Ländern wie Australien oder Kanada sehr praktisch, schließlich weißt du vorher nicht, wo genau du am Ende deiner Reise ankommen wirst.

Tipp: Die erste Flugsuchmaschine für Open Return / flexible Rückflugtermine

Speziell für dich als Work and Traveller haben wir auf Open-Return-Ticket.de die erste Flugsuchmaschine mit flexiblen Rückflugterminen entwickelt. Diese berücksichtigt neben Open-Return-Tarifen die günstigsten Sondertarife für junge Work and Traveller. Teste die Suchmaschine gerne einfach aus und vergleiche deinen favorisierten Flug mit anderen Angeboten:

Was du bei der Flugbuchung beachten musst

Wie bereits erwähnt, ist der günstigste Flug nicht immer der beste für Work and Traveller. Neben dem flexiblen Rückflug-Termin gibt es weitere Aspekte, die den perfekten Work-and-Travel-Flug ausmachen. Besonders wichtig sind vielen Backpackern außerdem die Stopover-Möglichkeiten. Wenn es dich beispielsweise ans andere Ende der Welt nach Australien oder Neuseeland zieht, legst du auf dem Weg auf jeden Fall einen Zwischenstopp ein. Die meisten Flüge gehen Richtung Osten und halten irgendwo auf dem asiatischen Kontinent. Viele Work and Traveller nutzen diese Gelegenheit für einen längeren Aufenthalt an der Stopover-Destination. Schließlich kannst du auf diese Weise eine neue Stadt, ein anderes Land oder vielleicht sogar eine ganze Region ohne zusätzliche Flugkosten kennenlernen. Du kannst beispielsweise auf dem Hinflug mit einer Woche Singapur oder ein paar Tagen in Dubai den Jetlag abfedern oder auf dem Rückweg ein paar Wochen durch Südostasien reisen und deine hartverdienten Dollar in einer Region ausgeben, in der du am meisten für dein Geld bekommst. Beliebte Destinationen für einen längeren Stopover sind neben Singapur und Dubai auch Bangkok bzw. Thailand, Vietnam, Japan, Taiwan oder Abu Dhabi. Auf dem Weg nach Kanada bzw. auf dem Rückweg bietet sich ein Stopp in den USA an und auf dem Weg nach Chile kannst du noch ein weiteres südamerikanisches Land kennenlernen. Wie wäre es zum Beispiel mit Brasilien oder Peru?

Weitere Faktoren, die du bei der Flugsuche beachten solltest, sind Umsteigezeit und Airline. Die Umsteigezeit ist im Idealfall nicht länger als zwei Stunden. Sie sollte aber auch nicht zu kurz sein, damit du nicht Gefahr läufst, deinen Anschluss zu verpassen. Die Airline suchen sich viele Work and Traveller nach der gewünschten Stopover-Destination aus. Wenn dir das nicht so wichtig ist, solltest du auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten.


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Dazu gehören:

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Langstreckenflüge und Klimaschutz

Hast du auch Leonardo DiCaprios Film „Before the flood“ gesehen? Dann bist du sicherlich auch überzeugt, dass wir den Klimaschutz nicht länger auf die leichte Schulter nehmen können. Leider sind Langstreckenflüge in hohem Maße mitverantwortlich für den Klimawandel. Traurig aber wahr: Mit einem Hin- und Rückflug nach Australien verursachst du als einzelner Passagier viermal so viel CO2, wie du pro Jahr verursachen dürftest, wenn du ein klimaverträgliches Leben führen willst. Doch es gibt nicht nur schlechte Nachrichten: Du kannst die negativen Auswirkungen deines Fluges auf das Klima verringern bzw. ausgleichen, wenn du deine Flugmeilen durch eine Spende an eine Klimaschutz-Organisation wie Atmosfair kompensierst. Auf atmosfair.de kannst du genau errechnen, wie viel CO2 du durch deinen Flug verursachst und wie viel Geld du spenden musst, um diesen Ausstoß zu kompensieren. Dein Geld fließt dann in Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern und trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß in diesen Ländern zu verringern. Meist führt das außerdem zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen vor Ort.

Unser nächster Beitrag beschäftigt sich wieder mit einem absoluten Must-Have für Work and Traveller: der Auslandskrankenversicherung. Bleib dabei, wenn du wissen willst, wie du die beste und möglichst günstige Auslandskrankenversicherung für Work and Travel findest und worauf du achten musst.

Teil 5: Alleine reisen oder Reisepartner finden + Jobsuche-Special

Teil 5: Alleine reisen oder Reisepartner finden?

Eine Work-and-Travel-Reise ist ein unheimlich mutiges Abenteuer, das sich nicht jeder zutraut. Viele angehende Globetrotter müssen sich dann auch noch die Frage stellen: Soll ich das Abenteuer ganz allein wagen oder mir lieber eine Reisebegleitung suchen? Egal, wofür du dich entscheidest: Jede Form des Reisens hat Vor-und Nachteile. Außerdem ist nichts in Stein gemeißelt. Du kannst unterwegs immer wieder die Reiseform ändern, dich von deinem Travelbuddy trennen oder dir vor Ort eine (neue) Begleitung suchen.

In diesem Beitrag besprechen wir die Vor- und Nachteile des Alleinreisens. Außerdem erfährst du, wie du einen passenden Reisepartner findest und worauf du bei der Suche achten solltest.

Vorteile des Allein-Reisens

Du willst das Abenteuer Work and Travel auf eigene Faust, ohne Sicherheitsnetz und doppelten Boden wagen? Das ist eine sehr mutige Entscheidung, aber eine, die sich in den meisten Fällen mehr als auszahlt. Allein reisen hat etliche Vorteile:

  • Du bist offener für neue Bekanntschaften und wirst unterwegs viel mehr Leute kennenlernen
  • Du wirst deine Sprachkenntnisse stärker verbessern, da du unterwegs nicht nur in deiner Muttersprache kommunizierst
  • Ein Solo-Trip stärkt dein Selbstbewusstsein, deine Selbstständigkeit und Organisationstalent, da du offen auf andere zugehen und vieles selbst organisieren musst
  • Du bist flexibler und musst dich nicht nach den Plänen deiner Reisebegleitung richten
  • Wenn du mit einem guten Freund aus der Heimat oder gar deinem Partner bzw. Partnerin vereist, ist das eine enorme Belastungsprobe, die nicht jede Beziehung übersteht
  • Zu zweit ist es schwerer, am gleichen Ort einen Job zu finden

Nachteile des Allein-Reisens

  • Es ist etwas teurer, da du die Kosten nicht teilen kannst
  • Es wird Tage geben, an denen du dich einsam fühlst (das kann dir mit Reisebegleitung aber auch passieren)
  • Bei Heimweh, Problemen oder in einem Notfall kann dein Travelbuddy aushelfen, z.B. Geld leihen oder dich seelisch-moralisch unterstützen
  • Größere Investitionen, wie zum Beispiel ein Auto, sind zu zweit leichter realisierbar

Wie finde ich den richtigen Reisepartner?

Einen Travelbuddy kannst du dir sowohl vor der Abreise als auch erst vor Ort im Work-and-Travel-Land suchen. Wenn du dir schon vor der Abreise jemanden suchst, hat das natürlich den Vorteil, dass ihr die Reise gemeinsam vorbereiten, die Vorfreude teilen und zusammen den langen Flug bestreiten könnt. Hierbei solltest du jedoch genau überlegen, ob du dir jemanden im Freundeskreis oder doch lieber über das Internet eine ganz neue Bekanntschaft suchst. Wenn du jemanden aus deinem Freundeskreis, vielleicht sogar deinen Partner oder Partnerin, mitnimmst, wird das eure Beziehung auf eine große Belastungsprobe stellen. Auf einmal bist du mit dieser Person rund um die Uhr zusammen und lernst evtl. ganz neue Seiten an ihm oder ihr kennen. Nicht jede Freundschaft oder Beziehung übersteht das. Daher kann es sinnvoll sein, sich jemanden über das Internet zu suchen. Diese Person kennst du zwar noch nicht, aber ihr habt zwei entscheidende Sachen gemeinsam: Ihr begeistert euch für Work and Travel und seid auf der Suche nach einem passenden Reisepartner. Travelbuddies findest du zum Beispiel über Work-and-Travel-Facebook-Gruppen oder über unser Reisepartner-Börse.

Worauf sollte ich bei der Suche achten?

Zunächst ist es wichtig, dass du dir jemanden suchst, der oder die genauso für die Idee Work and Travel brennt wie du. Es bringt wenig, einfach jemanden aus dem eigenen Freundeskreis zu überreden, damit du nicht allein fahren musst. Ihr solltet beide Lust auf das Abenteuer haben und von dem Konzept Work and Travel überzeugt sein. Wenn das gegeben ist, ist das schon mal eine gute Grundlage. Außerdem solltet ihr weitere wichtige Aspekte vor der Reise besprechen:

  • Wie stellt sich jeder von euch das Verhältnis von Work und Travel vor? Wollt ihr mehr reisen oder mehr arbeiten?
  • Wie viel Startkapital bringt ihr mit?
  • Wie viel könnt bzw. wollt ihr vor Ort pro Tag in etwa ausgeben?
  • Wie möchtet ihr reisen? (z.B. eigenes Auto, Bus, Mitfahrgelegenheiten, Trampen, Fliegen etc.)
  • In welchen Unterkünften möchtet ihr übernachten?
  • Was macht ihr, wenn einer einen Job findet, der andere im gleichen Ort aber nicht erfolgreich ist?
  • Wollt ihr die ganze Zeit über zusammen bleiben oder würdet ihr euch zwischenzeitlich auch mal für eine Weile trennen?
  • Habt ihr beide mehr Lust auf Natur oder wollt ihr die meiste Zeit in den Städten verbringen?

Je mehr Übereinstimmungen ihr bei diesen Fragen habt, umso besser passt ihr als Reisepartner zusammen und umso eher wird euer gemeinsames Work-and-Travel-Abenteuer zu einem vollen Erfolg. Prinzipiell ist es natürlich empfehlenswert, auf einer Work-and-Travel-Reise beides auszuprobieren und Phasen des Allein-Reisens mit Phasen des gemeinsamen Reisens abzuwechseln. Wenn du allein aufbrichst, wird das ganz automatisch passieren, da du dich unterwegs immer wieder mit anderen Work and Travellern zusammentun wirst. Ihr werdet eine Weile gemeinsam reisen und euch dann wieder trennen oder, wenn es wirklich funkt, die gesamte Zeit miteinander verbringen. Wenn du jedoch mehr Sicherheit möchtest und außerdem eine Person haben willst, mit der du auch die Vorfreude teilen kannst, suchst du dir am besten vorab einen Travelbuddy.

Special für Australien: So findest du auch mit Reisepartner die passenden Jobs

Ganz egal, ob du alleine oder mit einem Reisepartner durch deine Work & Travel-Destination reisen möchtest – das Thema Jobsuche spielt während deiner Auslandszeit immer eine sehr große Rolle. Um dich und deinen Reisepartner bestmöglich auf die Jobsuche in Australien vorzubereiten, haben wir ein ganz besonderes Special für dich entwickelt. Aus unserem hochwertigen Work and Travel-Guide für Australien haben wir das Kapitel „Jobben in Australien“ herausgefiltert und bieten dir damit zahlreiche Expertentipps für einen ganz kleinen Preis an. Alles was du über den Bewerbungsprozess, die verschiedenen Branchen, Jobzertifikate und den Arbeitsmarkt down under wissen musst, findest du mit jeder Menge hilfreichen Linktipps in diesem einen Dokument. Ehemalige Work and Traveller geben dabei ihr Expertenwissen an dich weiter und helfen dir dabei mit einem guten Gefühl in dein Abenteuer zu starten.

Egal, wofür du dich entscheidest: Deine Work-and-Travel-Reise wird garantiert eine der besten Erfahrungen deines Lebens. Letztendlich brauchst du auch nicht lange grübeln, ob deine Entscheidung für oder gegen das Allein-Reisen nun das Richtige ist. Denn: Unterwegs kannst du deine Entscheidung immer wieder ändern.

In unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um das Thema Flüge, das insbesondere für Selbstorganisierer enorm wichtig ist. Wir zeigen dir, wie du einen möglichst günstigen und flexiblen Flug findest.

Teil 4: Die Eintrittskarte zum Reisen und Geld verdienen – das Working Holiday Visum

Teil 4: Die Eintrittskarte zum Reisen und Geld verdienen - das Working Holiday Visum

Das Working-Holiday-Visum ist deine Eintrittskarte in Länder wie Australien, Neuseeland, Kanada, Japan oder Chile. Mit dem Visum kannst du in diesen faszinierenden Ländern bis zu ein Jahr leben, reisen und Geld verdienen. Bei der Planung eines Work and Travel-Aufenthalts ist die Beantragung des Working-Holiday-Visums daher einer der wichtigsten Schritte, den du am besten so schnell wie möglich von deiner To-Do-Liste streichst. Die Beantragung ist für die meisten Länder nicht sonderlich schwierig, trotzdem gibt es einiges zu beachten, insbesondere wenn du Work and Travel in der beliebten Destination Kanada machen willst. Aber keine Sorge, in diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte über das Working-Holiday-Visum!

Was du über das Working-Holiday-Visum wissen musst

Das Working-Holiday-Visum ist wie gesagt deine Eintrittskarte für Work and Travel in spannenden Ländern wie Australien, Neuseeland oder Kanada. Du kannst es (außer für Australien) für jedes Land nur einmal im Leben beantragen. Es ist in der Regel für ein Jahr gültig, allerdings besteht in manchen Ländern die Möglichkeit, das Working-Holiday-Visum zu verlängern. So kannst du beispielsweise in Neuseeland noch drei weitere Monate an dein Auslandsabenteuer dranhängen und deinen Aufenthalt in Down Under sogar um ein ganzes Jahr verlängern. Eine Voraussetzung für die Verlängerung des Visums ist jedoch, dass du während deines ersten Jahrs im Gastland mindestens drei Monate in der Landwirtschaft oder einem ähnlichen Sektor gearbeitet hast. Das Working-Holiday-Visum kannst du für die meisten Ländern nur online beantragen. Je nach Zielland kostet das Working-Holiday-Visum zwischen ca. 80 Euro (Chile) und 300 Euro (Australien). Japan bietet als einziges Work and Travel-Land ein kostenloses Visum an. Um die Visumsgebühr online zu begleichen, brauchst du eine Kreditkarte. Wir empfehlen die kostenlose Kreditkarte der DKB, die genau auf die Bedürfnisse von Work and Travellern sowie anderen Langzeitreisenden zugeschnitten ist.

Voraussetzungen für das Working-Holiday-Visum

Um das begehrte Working-Holiday-Visum zu beantragen musst du einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Bei der Beantragung des Visums darfst du nicht jünger als 18 und nicht älter als 30 Jahre alt sein (Ausnahme: Kanada und bald auch Australien bis 35 Jahre)
  • Deutsche Staatsbürgerschaft (bzw. die Staatsbürgerschaft eines anderen am Working-Holiday-Programm teilnehmenden Landes)
  • Gültiger Reisepass, der über die ganze geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig ist
  • Nachweis über finanzielle Mittel (je nach Zielland zwischen ca. 2.000 und 3.500 Euro)
  • Rückflugticket oder zusätzliche finanzielle Mittel, um ein solches zu erwerben
  • Keine Eintragung im Vorstrafenregister
  • Guter gesundheitlicher Zustand
  • Einreise ohne eigene Kinder

Wenn du alle Voraussetzungen erfüllst, erhältst du z. B. für Australien oder Neuseeland in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Online-Beantragung die Visumbestätigung per E-Mail. Bei anderen Ländern wie Japan oder Chile musst du das Visum persönlich bei deinem zuständigen Konsulat beantragen.

Kanada als Sonderfall: Kontingent und Losverfahren

Ein Sonderfall in Bezug auf das Working-Holiday-Visum ist das schöne Kanada. Im Gegensatz zu allen anderen Destinationen ist das Visa-Kontingent für das atemberaubende Nordland begrenzt. Kanada vergibt jedes Jahr nur ca. 4.000 bis 5.000 Visa an deutsche Staatsbürger, wobei es meist mehr Bewerber als Visa gibt. Mittlerweile bringt es jedoch auch nichts, besonders schnell zu sein und sich als Erstes um das begehrte Visum zu bewerben, denn seit 2016 hat das beliebte Work-and-Travel-Land ein Losverfahren eingeführt. Auf der Webseite der kanadischen Regierung kannst du ein Profil erstellen. Gehörst du zu den Glücklichen, deren Profil ausgelost wirst, erhältst du eine Einladung für das weitere Bewerbungsverfahren. Wenn du diese Einladung innerhalb von 10 Tagen bestätigst, alle wichtigen Dokumente einreichst und die Visumgebühr fristgerecht bezahlst, kannst du deine Sachen packen und nach Kanada aufbrechen!​

Visum problemlos beantragen: Unsere Video-Guides

Brauchst du Hilfe bei der Beantragung des Working-Holiday-Visums? Dann schau in unsere kostenlosen Video-Guides rein! Dort erklären wir Schritt für Schritt, wie du ein Working-Holiday-Visum für Australien und Neuseeland online beantragst. Damit geht garantiert nichts schief und du hältst schon bald die Eintrittskarte für dein Work-and-Travel-Abenteuer in den Händen.

Die beste Kreditkarte für Work and Travel

Alle Mitarbeiter unserer Redaktion sind mit der kostenlosen DKB-Kreditkarte schon um die Welt gereist und nach unseren Erfahrungen, gibt es kein besseres Zahlungsmittel für eine längere Zeit im Ausland. Für die Beantragung des Working-Holiday-Visums benötigst du bereits eine Kreditkarte. Deswegen ist es sinnvoll sich schon frühzeitig um diese zu kümmern, um mit dieser die Visumsgebühr zu zahlen.

Wir hoffen, wir konnten alle wichtigen Fragen rund um das Working-Holiday-Visum beantworten. Deinem großen Abenteuer steht nun fast nichts mehr im Wege. Mit der Beantragung des Working-Holiday-Visums hast du schon mal einen der wichtigsten Organisationsschritte von der To-Do-Liste gestrichen. Doch wie geht es jetzt weiter? In unserem nächsten Beitrag erfährst du, wie du den richtigen Reisepartner findest und worauf du bei der Suche achten musst. Außerdem geht es um die Vor- und Nachteile des Alleinreisens.

Teil 3: Wie du mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägst

Teil 3: Visumsbeantragung vorbereiten und einfach auf dein Erspartes zurückgreifen

Der große Trip steht quasi vor der Tür und du weißt nicht, wo du mit der Planung und Orga überhaupt beginnen sollst? Kein Problem: Wir helfen dir, das Abenteuer deines Lebens Schritt für Schritt zu organisieren! In diesem Beitrag dreht sich alles um ein sehr wichtiges Thema für einen unvergesslichen Work and Travel-Aufenthalt: Die richtige Kreditkarte. Du erfährst, warum eine Kreditkarte beim Work and Travel so wichtig ist, welche Kriterien eine reisefreundliche Kreditkarte erfüllen muss und welche Kreditkarte Work and Travel-Experten empfehlen.

Warum du eine Kreditkarte für Work & Travel brauchst

Falls du noch überlegst, ob du für deine Work and Travel-Reise überhaupt eine Kreditkarte brauchst, lautet die Antwort: Ja, die brauchst du auf jeden Fall. Sicher wirst du in deinem Gastland auch ein lokales Konto eröffnen, doch es gibt etliche Situationen, in denen du zusätzlich eine Kreditkarte brauchst:

  • Du kannst online Flüge buchen
  • Du kannst online eine Unterkunft buchen oder reservieren
  • Du kannst weltweit kostenlos Bargeld von deinem deutschen Konto abheben (mit der richtigen Kreditkarte!)
  • Du kannst dein Working-Holiday-Visum online bezahlen (eine Alternative zur Bezahlung mit der Kreditkarte gibt es in den meisten Ländern nicht)
  • Du kannst weltweit bargeldlos bezahlen
  • Du bist im Fall von Diebstahl abgesichert, denn die meisten Banken erstatten den entstandenen Schaden bei Kreditarten-Verlust (wenn du diesen umgehend meldest und die Karte sperren lässt)
  • Wenn du im Ausland ein Auto mieten willst, brauchst du in der Regel eine Kreditkarte

Worauf du bei einer Kreditkarte achten musst

Dass du eine Kreditkarte brauchst, ist also ziemlich eindeutig. Viel wichtiger ist die Frage: Welche Kreditkarte eignet sich am besten für Work and Traveller? Denn wenn du dir von vornherein eine besonders reisefreundliche Kreditkarte mit guten Konditionen für den Zahlungsverkehr im Ausland zulegst, sparst du später viel Stress, Nerven und vor allem bares Geld. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Die Karte sollte kostenlos sein, also keine Monats- oder Jahresgebühren haben
  • Du solltest weltweit an allen Bankautomaten Geld abheben können (Visa oder Mastercard)
  • Die Bargeld-Abhebung im Ausland ist im Idealfall kostenlos
  • Du kannst mit der Karte bargeldlos im Ausland bezahlen, ohne dass Gebühren anfallen
  • Im besten Fall erhältst du Zinsen auf deine Ersparnisse
  • Die Dispo-Zinsen sollten möglichst niedrig sein
  • Im Idealfall ist das Kreditkartenkonto mit einem kostenlosen Giro- oder Tagesgeldkonto verknüpft
  • Die Beantragung der Karte sollte auch für Schüler und Studenten ohne regelmäßiges Einkommen möglich sein

Einen detaillierten Kreditkarten-Vergleich der relevanten Anbieter findest du hier:

Kreditkarten-Empfehlung von ehemaligen Work and Travellern

Unter (ehemaligen) Work and Travellern, Backpackern und Langzeitreisenden hat sich eine Kreditkarte besonders bewährt: die Visa Card der DKB. Sie ist komplett kostenlos und speziell auf die Bedürfnisse von (Langzeit-)Reisenden zugeschnitten. Das sind die Vorteile der DKB Kreditkarte:

  • Kostenloses Giro- und Kreditkartenkonto
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben (inkl. Deutschland) an allen Automaten mit Visa-Zeichen (bei Abhebungen ab 50 Euro)
  • Weltweit kostenlos mit der Kreditkarte zahlen
  • Vergleichsweise niedrige Dispo-Zinsen
  • Guthaben auf dem Kreditkartenkonto wird verzinst
  • Schnelle Online-Eröffnung dank Video-Ident-Verfahren
  • Kostenlose Zweitkarte (optimal, wenn du ein gemeinsames Konto mit deinem Reisepartner eröffnen möchtest)
  • Bis zu 15 Prozent Rabatt, digitale Gutscheine etc. mit dem Online-Cashback

Das DKB-Notfallpaket: Ein ganz großes Plus

Neben dem großen Vorteil, dass du mit der DKB-Visa-Karte sowohl kostenlos im Ausland Geld abheben, als auch kostenlos bezahlen kannst (die Gebühr wird im Folgemonat auf dem Abrechnungskonto erstattet), gibt es für Aktivkunden ein weiteres riesiges Plus. Mit dem kostenlosen Notfallpaket der DKB bist du nämlich auch im Ausland bei Kartenverlust hervorragend abgesichert. In vielen Ländern wird innerhalb von 48h Stunden eine Notfallkreditkarte sowie bei Bedarf Notfallbargeld am Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt. Dazu müssen Kunden einfach nur über die Hotline der DKB einen Termin vereinbaren, wann und wo Ihnen das Notfallpaket per Kurier übergeben werden soll.

Auch unser Redaktionsteam ist mit der DKB-Karte schon um die Welt gereist und hat ausschließlich positive Erfahrungen gemacht.

>> Hier kannst du lesen, wie unser Feedback zu der DKB-Visa-Card ist 

Seit Dezember 2016 gibt es einige Änderungen bei der DKB, jedoch bleibt sie auch dann die beste Kreditkarte für Work and Traveller. Die oben genannten Vorteile gelten dann uneingeschränkt nur noch für sogenannte Aktivkunden, bei denen mindestens 700 Euro pro Monat auf dem Konto eingehen. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, ist das aber zumindest im ersten Jahr kein Problem: Für das erste Jahr nach Kontoeröffnung gelten alle Kunden als Aktivkunden, egal wie viel Geld monatlich auf deinem Konto eingeht. So kannst du als Work and Traveller trotzdem von allen Vorteilen profitieren, wenn du das Konto kurz vor dem Start deiner Reise eröffnest.

>> So gelingt dein Antrag bei der DKB (hier klicken!)


Dein Geschenk: Das Work & Travel-Starterkit (>230 Euro)

Schließe jetzt einen deiner wichtigsten Planungsschitte (Auslandskreditkarte, Auslandskrankenversicherung, Open-Return-FlugBackpacking-Rucksack) über uns ab und du erhältst als Dankeschön dieses einmalige Work and Travel-Starterkit als Gelingensgarantie im Wert von 230 € kostenlos dazu!

Dazu gehören:

    • Bislang umfangreichster, bis zu 550 Seiten starker Work and Travel-Guide mit wertvollen Expertentipps für die Planung und Durchführung deines gesamten Aufenthaltes.
    • Zugang zum exklusiven Mitgliederbereich vom Work and Travel-Campus mit ausgewählten Rabatten für Campervans, Touren, SIM-Karten, Unterkünften und vielen mehr.
    • Regelmäßige Live-Q&A-Hangouts zu den wichtigsten Planungs- & Orga-Themen vor, während und nach deinem Work & Travel-Abenteuer mit absoluten Work & Travel-Experten.
    • Die besten Spar-Hacks: Hilfreicher Leitfaden zum Sparen beim Work & Travel, damit du das meiste aus deinem Geld für eine geniale Zeit herausholen kannst.

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Wir hoffen, dass wir einiges Licht ins Dunkel bringen konnten, was das wichtige und unvermeidbare Thema Kreditkarte für Work and Travel betrifft. Damit wäre auch der Grundstein für einen der wichtigsten Schritte in deiner Work and Travel-Planung gelegt: Die Beantragung des Working-Holiday-Visums. Denn dafür brauchst du auf jeden Fall eine Kreditkarte. Was du noch alles über die Eintrittskarte für dein Work and Travel-Abenteuer wissen musst, erfährst du im nächsten Beitrag.