Reise in die USA

Reise in die USA : Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Verbinde Urlaub und Arbeiten bei einer Reise in die USA. Lerne das Land, die Bevölkerung und die Kultur aus der Nähe kennen und sieh die USA mit anderen Augen. Das Fernweh lockt schon lange und du spielst immer wieder mit dem Gedanken, einen anderen Kontinent als Ferienjobber zu bereisen? Dann ist eine Reise in die USA mit Sicherheit eine der besten Alternativen, Work & Travel auszuprobieren.

Viele Sommerjobs warten in den Vereinigten Staaten auf dich und es ist einfach, in der Gastronomie- und Tourismusbranche Geld zu verdienen. Das Gute daran: Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich, nur aufgeschlossen und hilfsbereit solltest du sein. Natürlich bist du der englischen Sprache mächtig und so kannst du dich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten selbst einfach auf die Suche nach Ferienjobs machen. Die vielen Nationalparks sind in den USA eine erste Adresse, da hier gerade in der Hochsaison junge Leute gesucht werden. Genügend Zeit für Sightseeing bleibt auch noch und du wirst begeistert sein von den Dimensionen der Staaten. Bist du startklar? Mit den folgenden Empfehlungen und Informationen, was dich in den USA erwartet, wirst du deine Reise gut vorbereitet beginnen.

In den Startlöchern: Einige Tipps zur Anreise

Flieger buchen, Pass einpacken, ins Flugzeug steigen und die Reise kann losgehen? Ohne dich bremsen zu wollen, einige Dinge musst du noch klären, bevor du zu deinem Work & Travel Trip starten kannst: Alles beginnt mit dem Visum, ohne das eine Einreise in die USA nicht möglich ist. „Austauschbesucher-Visum oder J1-Visum“ heißt das Schlüsselwort, mit dem du einen Sommerjob antreten kannst. Damit ist es dir erlaubt, für maximal vier Wochen zu arbeiten, sei es auf einer Farm oder in einem Camp, im Nationalpark oder auch im Hotel. Wer auf Papierkram keine Lust hat, sucht sich einen J1-Visumsservice, der alle nötigen Unterlagen zusammenstellt und dich auf ein Bewerbungsgespräch beim US-Konsulat genügend vorbereitet.

How do you do? Die Sprache sprechen

Ganz klar, wer der Sprache nicht mächtig ist, hat wenig Chancen, einen Job zu bekommen. Englische Grundkenntnisse braucht man für jeden Sommerjob in den USA, egal ob auf der Farm oder im Nationalpark. Wer jedoch in der Hotellerie in den USA sein Glück versuchen möchte, sollte ein höheres Sprachniveau besitzen und möglichst ein gewisses Fachvokabular parat haben – manchmal kommt man um einen Sprachkurs nicht herum. Buche diesen am besten vor Ort, nachdem du die Arbeitsmarktlage ausgetestet hast, das erspart meist Kosten. Vergleiche verschiedene Angebote und wähle Kurse mit wenigen Teilnehmern, damit die Konversation im Vordergrund steht. Und noch eine Sache: Englische Bewerbungsdokumente sind ein Muss.

Just my two Cents: Währung und Zahlungsmittel

Auch ein finanzielles Polster in Form von 1.000 US-Dollar musst du im Gepäck haben, wenn du deine Reise in die USA antrittst. Kreditkarten sind eine gängige Zahlungsmethode gerade bei der Flugbuchung oder bei der Reservierung von Unterkünften. In allen größeren Städten gibt es zudem Geldautomaten. Ein großes Stück Unabhängigkeit bringt dir eine Auslandszeit-Kreditkarte, mit der du weltweit an Bankautomaten gebührenfrei Geld abheben kannst. Ein Kreditkartenvergleich lohnt sich.

Großes Land – Klimatische Vielfalt

Wer sich die gesamte Landfläche der USA ansieht, kommt auf fast 1.000.000 Quadratkilometer, mit der Grenze zu Kanada im Norden und zu Mexiko im Süden. Der Hauptteil des Landes liegt zwischen 24. und 49. nördlichen Breitengrad und dem 68. und 125 westlichen Längengrad. Allein hier herrschen vier Zeitzonen. Ganz klar, dass dies auch Auswirkungen auf das Wetter hat und dich bei deiner Reise in die USA verschiedene Klimazonen erwarten werden. Der größte Einflussfaktor für das Klima in den USA ist der polare Jetstream. Er bringt weniger gutes Wetter vom Nordpazifik und sorgt im Winter für starke schwere Schneefälle. Im Süden und Westen des Landes herrscht dagegen oft große Trockenheit, während das Wetter an der Pazifikküste für Surfer ideal ist. Wenn du subtropisches Klima liebst, reist du am besten tief in den Süden bis an die Grenze zu Mexiko; hier ist eine hohe Luftfeuchtigkeit garantiert.

Leben unter Gleichgesinnten: Bevölkerung in Amerika

Der drittgrößte Staat der Erde ist auch in Sachen Bevölkerungszahl auf Platz 3. Die Ureinwohner Amerikas, die Indianer, findet man immer weniger in den USA, aber wenn dein Reiseziel Alaska, Kalifornien oder New Mexiko ist, wirst du die unterschiedlichen Kultur-und Spracharten dieser Bewohner erleben. Ansonsten ist die Bevölkerung der USA ein bunt gemischtes Volk unterschiedlicher Herkunft – die Wurzeln der europäischen Siedler liegen in Spanie, Frankreich oder England; daneben gibt es zahlreiche Latinos, Asiaten und natürlich Afrikaner. Der größte Prozentsatz der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung hat heutzutage europäischen Vorfahren. Solltest du Amerikaner deutscher Abstammung treffen, werden diese dir das mit Begeisterung verraten – selbst wenn die Einwanderung schon 6 Generationen zurückliegt.

Wer regiert die Welt? Politik in den USA

Obwohl du natürlich während deines Work & Travel-Aufenthaltes nicht wählen darfst, solltest du doch einiges über die US-Politik wissen. Natürlich steht an der Spitze der Regierung der US-Präsident – ansonsten herrscht ein Zweiparteiensystem: Demokraten und Republikaner bestimmen seit dem 19. Jahrhundert das politische Geschehen in den USA. Gewählt wird übrigens bis hinunter auf lokaler Ebene fast alles, vom Bürgermeister bis zum Sheriff und Schulrat.

Arbeiten und Urlaub machen: Sehenswürdigkeiten und Kultur

Wer über Kultur der USA spricht, tut sich schwer, diese zu charakterisieren. Zahlreiche Einwanderungsgruppen und damit ethnische Einflüsse und Traditionen unterschiedlichen Alters haben erst in den 1930er Jahren das Kunst- und Kulturverständnis in Amerika gefestigt. Heute spricht man von Populärkultur, die möglichst viele Massen anspricht. So sind die USA Marktführer in der Unterhaltungsindustrie und haben sicher auch dein Verständnis von Musik, Film und Computertechnologie stark geprägt. Weltberühmte Grammy-Showgrößen werden noch immer in den USA „produziert“ und nicht umsonst gilt der Spruch mehr denn je: „If I can make it there, I’ll make it anywhere.“

Bei 50 Bundesstaaten ist es schwierig, die Sehenswürdigkeiten auf einen Nenner zu bringen. Jedoch wer gut bezahlte Jobs und Sightseeing verbinden will, kommt an die West-und Ostküste, in die Weltmetropolen: New York mit dem Empire State Building oder dem Crysler Building sind dabei genauso ein Muss wie in San Francisco die Golden Gate Bridge oder die Gefängnisinsel Alcatraz. Wenn Du mehr ans Strandleben und Freizeitvergnügen denkst, ist Florida für dich die richtige Reisedestination: Strände, wohin das Auge schaut, und Micky und Donald in Disney World sind bestimmt Eindrücke, die dich nach deiner Reise durch die USA noch lange begleiten werden.

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