Fun & Outdoor Sportarten II

Fun- & Outdoor Sportarten in den USA Teil 2 (Reiten und Kanufahren)

4. Horseback Riding

Die USA ganz klassisch auf dem Rücken eines Pferdes zu entdecken ist ein Muss für alle Westernfans! Auf gutmütigen Westernpferden durch das weite Land zu reiten ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer zugleich. Auch Anfänger sollten sich daher einmal mutig in den Sattel schwingen. Veranstalter für geführte Ausritte gibt es zahlreich, entweder in traditionellen Indianerreservaten, in Nationalparks oder in der Nähe von Städten. Angebote gibt es für jedermann – von einstündigen Ausritten bis zu mehrtägigen Touren, die auch Trail Rides oder Pack Trips in den USA genannt werden. Wer aber einmal das Cowboydasein hautnah miterleben möchte, der sollte gleich mehrere Tage auf einer echten Ranch verbringen. Bei einem solchen Ranchaufenthalt kommt man nicht nur zum Reiten der Pferde, man kann auch bei der Farmarbeit so richtig mit anpacken.

Die besten Tipps für das ultimative Western-Abenteuer:

Ranchaufenthalte: Es gibt viele unterschiedliche Rancharten in Amerika. Viele Guest Ranches nehmen Touristen auf und bieten Ausflüge mit dem Pferd an. Ein intensiveres Erlebnis bieten die Working Ranches. Hier kann man richtig mitarbeiten. Beispielsweise wird für die Cattle Drives (Viehtrieb) im Frühjahr und Herbst immer wieder Personal gesucht. Hierfür sollte man jedoch ausreichend Reiterfahrung und Ausdauer mitbringen, da man bis zu acht Stunden täglich im Sattel sitzt.

Monument Valley, Arizona: Das Monument Valley ist aus zahlreichen Wildwestfilmen bekannt und gehört zu den spektakulärsten Landschaften Amerikas. Es liegt im Navajo-Reservat, direkt an der Grenze zu Utah. In die abgelegenen Teile gelangt man nur per Jeep oder eben hoch zu Ross. Auf Reittouren wird man von den Navajos zu besonders spektakulären Aussichtspunkten geführt. Oft bekommt man dabei die Gelegenheit, die Navajofamilien kennenzulernen und einen Hogan (Lehmhütte) zu besichtigen. Der Reitstall Ed Black Stables ist nicht zu verfehlen. Ein besonderes Abenteuer sind die mehrtägigen Touren für kleine Gruppen und das Übernachten in Zelten tief im Navajo-Reservat. 

Big Bend Nationalpark, Texas: Kaum ein anderer Staat eignet sich für einen Ausritt im Cowboy –Stil besser als Texas. Der Reitstall Lajitas Stables liegt in der Nähe des Big Bend Nationalparks in West Texas. Von hier aus finden ein- oder mehrstündige Ausritte durch ein gigantisches felsiges Wüstengebiet statt. Gerade im Frühjahr, wenn die farbenprächtigen Wüstenblumen und Kakteen blühen, ist es dort besonders schön. Die Ausritte sollte man bereits am Vortag reservieren.
Weitere Infos: www.lajitasstables.com.

Sawtooth Mountains, Idaho: In der herrlichen Bergwelt der Sawtooth Mountains in Idaho kann man im Sommer Trail Rides und mehrtägige Pack Trips miterleben. Angeboten werden diese von den vielen Guest Ranches in der Nähe. Gemeinsam mit dem Wolf Education & Research Center bietet Mile High Outfitters in Challis ein spannendes fünftägiges Wildnisabenteuer an. Nachdem man per Flugzeug zum Basiscamp am Basin Creek gelangt ist, geht es von hier aus drei Tage hoch zu Ross durch die unberührte Wildnis. Wenn man Glück hat, trifft man sogar auf Wölfe, Bären und Berglöwen!
Weitere Infos: visitidaho.org.

Grand Teton Nationalpark, Wyoming: Das weite Tal des Jackson Hole und die hohen Berge der Teton Range bieten eine einzigartige Kulisse für ausschweifende Reittouren. Der Nationalpark grenzt südlich an den Yellowstone an und umfasst die schönsten Regionen der Rockies. In Colter Bay und bei der Jackson Lake Lodge befinden sich Reitställe. Manche Veranstalter bieten auch mehrtägige Pack Trips in die Teton Wilderness an. Nicht nur die abwechslungsreiche Berg-, Fluss- und Seenlandschaft ist ein Besuch wert. Im Colter Bay Indian Arts Museum kann man noch die alten Indianerkulturen des Nordwestens hautnah miterleben.
Weitere Infos: www.nps.gov.

5. Kanu- und Kajakfahren

Gerade in den zahlreichen Nationalparks der USA gibt es schöne Seenlandschaften, die zum Kanu- oder Kajakfahren einladen. Für alle, die ein bisschen weniger Nervenkitzel als beim Rafting, aber dennoch ein feucht-fröhliches Outdoorerlebnis suchen, sind ausgedehnte Kanu- oder Kajaktouren die ideale Möglichkeit. Am besten eignen sich die kleineren Seen. Hier kann man ganz entspannt paddeln und nebenbei die amerikanische Tierwelt beobachten. Die großen Seen sollte man meiden, da hier in der Regel auch Motorboote zugelassen sind. Der Nordwesten der USA ist für das Kajak- und Kanufahren eher ausgelegt. Hier gibt es an den Seen der Nationalparks Vermieter von Kanus und Kajaks. Im Süden ist man dagegen eher auf seine eigene Ausrüstung angewiesen.

Die schönsten Gebiete zum Kajak- und Kanufahren:

Nehalem Bay, Oregon: Nehalem Bay ist eine Meeresbucht, die direkt an der Einmündung des Nehalem River in den Pazifik südlich von Manzanita liegt. Angler und Kajakfahrer finden hier eine Bilderbuch-Landschaft vor. Der breite Fluss inmitten einer hügeligen Wiesenlandschaft ist ideal für ausgedehnte Kajaktouren. Die angrenzenden Örtchen Nehalem und Wheeler überzeugen außerdem mit ihrem nostalgischen Charme. 

Admiralty Inlet & San Juan Islands, Washington: Die windgeschützte Bucht Admiralty Inlet bei Port Townsend ist hervorragend geeignet für Erkundungstouren mit dem Seekajak. Im Hafenbereich der Stadt findet man auch Veranstalter, die geführte Touren anbieten und Kajaks vermieten. Es werden nicht nur mehrstündige Touren und Tagestouren angeboten, sondern auch Touren mit Übernachtung. Direkt darüber liegen die San Juan Islands, eine Inselgruppe an der Grenze zu Kanada. Hier kann man wunderschön mit dem Kanu zwischen den hunderten von kleinen Inseln paddeln. Die größten sind San Juan Island, Orcas Island, Shaw Island und Lopez Island, die auch mit der Fähre miteinander verbunden werden. Dieses Gebiet ist außerdem die Heimat von drei Orca-Schulen. Mit etwas Glück kann man die schwarze Finne der Orcas aus dem Wasser ragen sehen. Aber ganz sicher begegnet man hier auf einer Kanutour Gruppen von Robben, die sich auf Felsen in der Sonne aufwärmen. Anbieter von Kanu- und Kajaktouren gibt es auf San Juan Island in Friday Harbour. 

Glacier Nationalpark, Montana: „Krone des Kontinents“ wird der Glacier Nationalpark auch genannt. Geformt von Gletscherbewegungen ist der Park mit einer betörenden gezackten Kulisse eines der intaktesten Ökosysteme. Mit dem Kanu auf dem Lake Saint Mary kann man in aller Ruhe die einzigartige Landschaft genießen. Vielleicht entdeckt man von hier aus auch in der großen Wildnis Elche, Berglöwen, Dickhornschafe oder sogar Grizzlybären. Der Glacier Nationalpark hat immerhin eine der größten Grizzly-Populationen!
Weitere Infos: www.nps.gov/glac.

Boundary Waters Canoe Area Wilderness (BWCA), Minnesota: Über 1000 Seen durchkreuzen die Kiefernwälder zwischen Minnesota und Ontario. Die BWCA ist das größte Wildnisschutzgebiet der USA östlich der Rocky Mountains. Das Gebiet verfügt über 600 ha kartierte Kanurouten und ist frei von Autos und fast frei von Motorbooten. Hier kann man tagelang paddeln, an den Ufern campen und hervorragend Angeln – ein Paradies für Paddler und Angler. Knapp der Ausrottung entkommen, kann man heute wieder mit etwas Glück einen der rund 3000 Timberwölfe in den Wäldern entdecken. Ein strenges Genehmigungssystem hält die Menschenmassen überschaubar – hier dominiert noch die Tier- und Pflanzenwelt. In Ely kann man sich eine Kanu-Grundausrüstung bei einer Reihe von Anbietern ausleihen. Von hier aus werden auch einwöchige Kanufahrten durch die Tiefen der Kiefernwälder angeboten.
Weitere Infos: www.fs.fed.us.

Fun & Outdoor Sport in den USA

Fun & Outdoor Sport in den USA

Du bist ein Outdoor-Fan und liebst Sport in der freien Natur? In den USA hast du dafür die perfekten Gegebenheiten. Die unendlichen Weiten und Nationalparks mit ihren Mountains und weiten Seen ermöglichen dir jede Art von Outdoor Sport möglich. Ob Rafting auf dem Colorado River, Klettern an gigantischen Überhängen, oder lieber doch hoch zu Ross wie im wilden Westen – während deines Work & Travel Abenteuers in den USA solltest du auf jeden Fall einige von diesen Fun-Outdoor-Aktivitäten ausprobieren!

1. Rafting

Raftingtouren verbinden Spaß und Nervenkitzel und sind vor allem für heiße Sommertage eine willkommene Abwechslung im Reiseprogramm. In die großen Raftboote passen 10 oder mehr Personen. Sie sind daher perfekt für eine Outdoor-Aktivität in einer großen Gruppe. Es gibt auch kleinere Schlauchboote für weniger Personen, die noch etwas spannender, aber auch anstrengender zu führen sind. Besondere Kenntnisse brauchst du nicht für eine Raftingtour. Die Touren werden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Für längere und schwierigere Touren solltest du eine gute Ausdauer und Muskelkraft mitbringen.

Die besten Spots für Rafting in den USA:

  • Green River und Colorado River im Canyonlands NP, Utah: Die beiden Flüsse Green River und Colorado River gehören zu den schönsten Raftingzielen des Südwestens. Sie fließen durch den Canyonlands Nationalpark in Utah. Geeignete Einstiegsstellen sind die Städte Moab oder Green River. Ein Highlight einer mehrtägigen Strecke von dort aus ist der Cataract Canyon, eine 14 Meilen lange und schmale Passage, deren 26 Stromschnellen eine Höhe von zwei Metern erreichen. (Weitere Infos: www.nps.gov.)
  • Rio Grande mit dem Pilar Race Course, New Mexico: Ein perfektes Ziel für Wildwasserfans. Der Rio Grande fließt südlich von Taos durch tiefe Schluchten und Canyons. Der beliebte Pilar Race Course ist auch für gut trainierte Anfänger geeignet. Raftingtouren werden von Veranstaltern in Santa Fe oder Taos angeboten, oder direkt vor Ort an der Abzweigung zur Orilla Verde Recreation Area, südlich von Pilar North. Bei letzterem kann man dann auch auf einem der Campingplätze direkt am Fluss übernachten.
  • Lower Deschutes River, Oregon: Ein Abschnitt über 50 Meilen zwischen Maupin und der Deschutes River Recreation Area kurz vor der Einmündung in den Columbia River. Mit hohen Canyonwänden, Wildwasser und Indianern des Warm Springs Reservats am Ausstiegspunkt, die neben den Stromschnellen nach Lachsen angeln.
  • New River & Gauley River, West Virginia: West Virginias Flüsse rangieren unter den Top 10 der Wildwasserabfahrten weltweit. Der beliebte New River bietet ein malerisches Raftingerlebnis auf 80 Kilometer. Der Gauley River bietet einige der schwierigsten Abfahrten der USA – also wirklich nur etwas für Könner. 
  • Salmon River, Idaho: Idaho hat mit über 5000 km mehr Wildwasser zu bieten, als jeder andere US-Staat. Der mittlere Abschnitt des Salmon Rivers gehört nicht nur zu den Topstrecken. Er liegt auch inmitten eines Naturschutz- und Erholungsgebietes, mit heißen Quellen, tiefen Schluchten und Sandstränden zum Campen.  

2. Mountainbiking

Gerade der Westen der USA ist ideal für Radsportler, die gerne anspruchsvollere Off-Road Strecken mit dem Mountainbike erkunden. Jeeproads, Scenic Byways und ungeteerte Nebenstraßen sind ein bilden einen großen Abenteuerspielplatz für alle Crosscountry-Biker. In der Nähe von Nationalparks oder in Städten kann man Mountainbikes stunden- oder tagesweise leihen. Hier erhältst du auch Infos zu geeigneten Strecken und Routenverläufen. Das Besondere an den USA sind die Downhill-Touren mit Transportservice bis hoch zum Berggipfel. Oben angekommen heißt es dann: Rauf auf`s Bike und rein in ein spektakuläres Downhill-Abenteuer!

Die besten Mountainbike Strecken in den USA::

  • Durango, Colorado: Die Stadt ist auch bekannt als „Biking Capital oft he World“. Hier gibt es ideale Trainingsmöglichkeiten und auch viele Wettbewerbe, wie das bekannte „Iron Horse Bicycle Classic“, werden hier ausgetragen.
  • Northern Cheyenne Canyon & Pike Peak, Colorado: Eine sehr schöne Mountainbiketour im Süden von Colorado Springs. Mit einem Transportservice gelangt man außerdem bis hoch auf den nahe gelegenen Pike Peak, von wo aus Abfahrten von 4.289 Metern möglich sind.
  • Kokopelli Trail, Colorado-Utah: Dieser unglaubliche 142 Meilen Trail gehört zur härtesten Nuss unter den Bikern. Er beginnt in Fruita, nahe des Grand Junction in Colorado und endet in Moab, Utah. Unterwegs gibt es nichts, außer pompöse Natur! Der Trail gehört zum Colorado Plateau Mountain Bike Trail System, ein Wegenetz, das durch die Rockies führt und die Städte miteinander verbindet. Die Stadt Moab gilt als Epizentrum für zahlreiche Abenteuer im Canyonland (www.discovermoab.com).
  • Glacier Nationalpark, Montana: Hier sind Mountainbikes nur auf Straßen und ausgewiesenen Bike-Routen zugelassen. Die North Fork Road von Apgar bis hin zum Kintla Lake ist eine besonders schöne ungeteerte und kaum befahrene Panoramastrecke, umgeben von hohen Gipfeln und glasklaren Gletscherseen (www.nps.gov/glac).
  • Yellowstone Nationalpark, Wyoming: Auch hier lassen sich außerhalb der Hauptsaison viele Strecken sehr gut mit dem Mountainbike befahren. Besonders schön sind der Firehole Lake Drive, der Blacktail Plateau Drive oder die Strecke von Tower Junction bis zum Nordosteingang. Nirgendwo sonst findet man so viele heiße Quellen und gigantische Geysire!
  • McKenzie River National Recreation Trail & Newberry National Monument, Oregon: Auch Oregon bietet mit seinen vielen Seen, Wasserfällen und natürlichen Badepools tolle Landschaften für Mountainbiker. Der 26 Meilen lange McKenzie River National recreation Trail folgt einem Bachbett, das von vulkanischer Lava und Regenwald gesäumt ist. Auch das Newberry National Monument nahe Bend ist ein interessantes Mountainbike Gebiet. Die Paulina Plunge Mountainbiketour startet vom Newberry Crater und geht erst einmal 760 Höhenmeter bergab.
  • Flume Trail, Kalifornien-Nevada: Ganz oben auf der Beliebtheits-Skala bei Bikern steht der Flume Trail, einer der meist fotografierten Mountainbike-Trails. Der Trail liegt am Lake Tahoe, der oft mit dem Gardasee verglichen wird. Rund um den See gibt es zahlreiche Trails mit herrlichen Blicken auf den See sowie Bike-Shops und Restaurants (www.tahoebike.org).

3. Klettern

Wo es Mountains gibt, da gibt es auch immer Möglichkeiten zum Rock Climbing. In den USA wird zwischen Traditional (Trad) Climbing und Sport Climbing unterschieden. Beim Trad Climbing sind die Routen nur sehr spärlich abgesichert und erfordern daher das richtige Kletter-Equipment, Kletter-Partner, auf die man sich verlassen kann und eine ordentliche Portion Können und Mut. Die Routen für das Sport Climbing sind sehr gut mit Bohrhaken abgesichert und auch in höheren Schwierigkeiten angesiedelt.

Die schönsten und bekanntesten Klettergebiete der USA:

  • Smith Rock State Park, Oregon: Ein international bekanntes Klettergebiet mit über hundert Meter hohen Steilfelsen. Zwar sind die Routen kürzer als z.B. die Big-Wall Climbs im Yosemite. Aber die atemberaubende Flusslandschaft, die unter den hunderten anspruchsvollen Kletterrouten liegt, macht den Smith Rock State Park zu einem der attraktivsten Klettergebiete im amerikanischen Westen. Die größte Herausforderung ist hier definitiv der 106 Meter hohe Felsmonolith „Monkey Face“ mit Überhängen auf allen vier Seiten. Aber auch für Anfänger gibt es hier Basaltsäulen sowie einen Boulderfelsen. (Weitere Infos: smithrock.com und www.smithrockclimbingguides.com.)
  • Boulder, Colorado: Rund um die Stadt Boulder gibt es auch ein bekanntes Klettergebiet am Rande des Chautauqua Parks mit den Felsblöcken der Flatirons. Hier findet man Routen für Anfänger und auch für Könner. Von oben bietet sich eine einmalige Rundumsicht auf die Bergkette der Rockies. Südlich von Boulder liegt der Eldorado Canyon, der mit seinen Felsen aus Sandstein und über 500 Routen wohl das beliebteste Sportklettergebiet Colorados ist.
  • Joshua Tree Nationalpark, Kalifornien: Der Joshua Tree Nationalpark ist bekannt für das traditionelle Klettern an natürlichen Steilwänden und Platten aus Granit. Mit über 400 Kletterformationen und 8000 Routen bietet dieses Klettergebiet Herausforderungen für Kletterer und Boulderer jeden Levels! (Weitere Infos: www.nps.gov/jotr/planyourvisit/climbing.)
  • Rifle Mountain Park, Colorado: Es ist das jüngste Sportklettergebiet der USA, aber nirgendwo sonst findet man so viele Extremrouten und Überhänge in feinem Kalkstein. Ein kurzer Rundumweg führt nicht nur zum Eingang des Klettergebietes, sondern auch zu interessanten Kalkhöhlen. Direkt am Klettergebiet liegt außerdem ein Campingplatz. (Weitere Infos: www.rifleclimbers.org und www.rifleco.org.)
  • Red Rock Canyon, Nevada: Der Red Rock Canyon liegt etwa 20 Meilen westlich von Las Vegas und bietet über 1500 Kletterrouten. Am Visitor Center erhält man Hintergrundinfos zum Klettern und Verhaltensregeln. Mit einem Special Permit kann man den Park auch früher betreten oder später verlassen und auch an manchen Felswänden campen. 

Nationalparks in den USA

Nationalparks in den USA: Natur in ihrer schönsten Form

Wasser, Gebirge, Wüsten, Steppen, Inseln, Höhlen – die Natur hält für uns atemberaubende Landschaften bereit. Wenn du auf deinem Trip durch die USA genau diese Natur erleben willst, dann freu dich auf knapp 60 Nationalparks, die die Vereinigten Staaten bereithalten. Egal, ob du auf einem Work & Travel Aufenthalt den einen oder anderen Nationalpark besichtigen willst oder dir ausreichend Zeit nimmst, um den Parks einen eigenen Urlaub zu widmen – ein Erlebnis wird es allemal!

Eine Reise von Ost nach West

Alle Nationalparks aufzuzählen ist schier unmöglich. Wir möchten dennoch versuchen, dir einen interessanten Querschnitt zu bieten. Darunter sind bekannte Parks ebenso, wie Parks, von denen du vielleicht noch nichts gehört hast. Lass uns einfach unsere Reise im Osten beginnen!

Der Acadia-Nationalpark

Im Nordosten der USA, genauer im Bundesstaat Maine, ist der Acadia-Nationalpark zu finden. Der Park liegt überwiegend auf der vorgelagerten Insel Mount Desert Island, kann mit dem Auto aber erreicht werden. Markant sind die zerklüftete Felsenküste und die raue Landschaft, die durch das Klima hervorgerufen wird. Auch wenn dieser Nationalpark scheinbar zu den unbekannteren gehört, ist er unter den zehn meistbesuchten Parks der USA zu finden.

Der Congaree-Nationalpark

Ebenfalls im Osten, allerdings etwas weiter im Süden, nämlich in South Carolina, gibt es den letzten großen Bestand an Hartholz-Wäldern in den USA. Neben zahlreichen Wanderwegen kann der Park auch mit Hilfe eines Kanus erkundet werden. Interessant: Der Congaree-Nationalpark bildet eine der höchsten natürlichen Dachflächen der Welt.

Der Mammoth-Cave-Nationalpark

Im US-Bundesstaat Kentucky ist mit der Mammut-Höhle die weitläufigste Höhle der Welt zu besichtigen – ein Nationalpark unter der Erde also. 627 Kilometer lang ist die Höhle, die sich in ein regelrechtes Höhlensystem mit unterirdischen Flüssen erstreckt. Geführte Touren auf abgesteckten Pfaden sind ebenso möglich, wie das Erkunden des Parks auf eigene Faust – dann aber nur mit entsprechender Kenntnis und den nötigen Hilfsmitteln.

Der Badlands-Nationalpark

Schlechtes Land, also für die Landwirtschaft ungeeignet, so wird der Badlands-Nationalpark in South Dakota beschrieben. Der Park besteht überwiegend aus Verwitterungslandschaft, einem unwirtlichen Hügelgelände, auf dem nur sehr wenig Vegetation zu finden ist. Diese karge Landschaft ist dennoch einen Besuch wert, denn die bizarren Felsformationen haben ihren ganz eigenen Charme. Zum Park gehört außerdem die größte geschützte Gras-Prärie der USA. Wenn du schon mal den Film „Der mit dem Wolf tanzt“ gesehen hast, kannst du dir ein Bild vom Badlands-Nationalpark machen. Wenn nicht, freu dich auf eine interessante Landschaft, zahlreiche Tiere wie Bisons, Dickhornschafe und Mustangs, und auf Fossilien-Fundstätten.

Der Carlsbad-Caverns-Nationalpark

Im US-Bundesstaat New Mexico ist mit dem Carlsbad-Caverns-Nationalpark ein weiterer Höhlen-Park zu finden. Weltbekannt ist er für seine zahlreichen Tropfsteinhöhlen. 83 Einzelhöhlen können im Park besichtigt werden, die tiefste liegt 487 Meter unter der Erdoberfläche. Auch ist mit der Carlsbad-Höhle der weltweit größte unterirdische Raum vorhanden. Wenn du also gerne unter Tage wandelst, hast du hier deine wahre Freude.

Der Glacier-Nationalpark

In Montana kannst du mit dem Glacier-Nationalpark den wohl höchstgelegenen Nationalpark der USA besuchen. Interessant ist, dass er zahlreiche unterschiedliche Ökosysteme aufweist, darunter Prärien, Submontane, montane und subalpine Wälder, ebenso wie eine Alpine Zone. Der Park gehört zu den Rocky Mountains und erstreckt sich bis nach Kanada. Ach zahlreiche Flüsse, Bäche und mehr als 700 Seen können dort bestaunt werden.

Der Rocky-Mountain-Nationalpark

Die Rocky Mountains sind nicht nur ein Gebirge, im Bundesstaat Colorado wurde ein eigener Nationalpark ausgerufen. Das Besondere: Er liegt eigentlich noch nicht in den Rocky Mountains, sondern eher am Rand, was einen unvergleichlichen Blick auf die Berge bietet. Unzählige Wanderwege und Campingplätze lassen einen in die Natur eintauchen und das stressige Leben eine Zeitlang vergessen.

Der Yellowstone-Nationalpark

Auf einem sogenannten Supervulkan gelegen, ist der Yellowstone-Nationalpark in Wyoming vor allem bekannt für seine Geysire und Schlammtöpfe. Er wurde 1872 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Welt. Vor allem die heißen Quellen prägen den Park und lassen ihn zu jeder Jahreszeit zu einem beliebten Ziel werden. Auf deiner Reise durch die USA ein absolutes Muss!

Der Grand-Canyon-Nationalpark

Viel muss man zum Grand Canyon in Arizona nicht sagen. Der bekannteste Nationalpark der USA gehört zu den großen Naturwundern. Markant sind die roten, aus mehreren Gesteinsschichten bestehenden Felsmassive, die über Jahrmillionen vom Wasser ausgewaschen wurden und die heute so bekannten Formationen bilden. Tief unten schlängelt sich der Colorado River durch den Canyon. Der Grand Canyon ist Teil des Colorado-Plateaus, das heißt, dass der obere Abschluss vollkommen eben ist.

Der Yosemite-Nationalpark

Fünf Ökosysteme hat der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien zu bieten. Bemerkenswert ist die Landschaft, die sich durch seismologische Aktivitäten gebildet hat und sich auch heute noch verändert. Bekannt ist der Park vor allem für seine Riesenmammutbäume, die sogenannten Sequoias. Wandern, Biken, Campen, Tierbeobachtungen, Klettern – für Naturfreaks ist der Yosemite bestens geeignet.

Der Hawai’i-Volcanoes-Nationalpark

Etwas weiter draußen, quasi mitten im Pazifik, rund 4.700 Kilometer östlich von Kalifornien, liegt Hawaii. Mit Hawaii verbindet man sofort Vulkane und große Lavafelder. Und genau das macht den Hawai’i-Volcanoes-Nationalpark aus. Sofern du einen Trip nach Hawaii planst, lass diesen atemberaubenden Nationalpark nicht links liegen. Glühende Lava im Krater hautnah beobachten, sehen, wie sie sich fortbewegt und neue Landschaften schafft – ein Schauspiel, das man nicht missen möchte.

Wir hoffen, unsere Highlights an Nationalparks in den USA haben dir gefallen. Vielleicht erkundest du ja den einen oder anderen, vielleicht siehst du dir aber auch einen der vielen anderen Parks an. Auf jeden Fall wünschen wir dir viel Spaß dabei!