Vegetarisch und Vegan in den USA

Work & Travel – Tipps für Vegetarier & Veganer in den USA

Für Vegetarier & Veganer in den USA können Restaurants manchmal eine Herausforderung sein. Mit diesen Tipps findest du überall etwas Leckeres zu essen. Wenn du Vegetarier oder Veganer bist und ein Work & Travel in den USA planst, solltest du dich vorher genau informieren, welche Restaurants in deiner Nähe vegetarische bzw. vegane Menüs anbieten. 

In den USA wird traditionell viel Fleisch verzehrt und die meisten Restaurants sind entsprechend darauf eingestellt. Bis vor wenigen Jahren beschränkte sich das vegetarische oder vegane Angebot in den USA oft auf Salat und die Bedienung konnte mit dieser „special diet“ wenig anfangen. Doch die bewusstere Ernährung hat inzwischen auch in weiten Teilen der USA Einzug gehalten und immer mehr Restaurants setzen auf gesunde Alternativen zu Fleisch und Fisch. Was du wissen solltest, um als Vegetarier & Veganer in den USA zwischen Steakhouse, Burgern und Chicken Nuggets zu überleben, erfährst du hier. Lass dich nicht von unklaren Speisekarten abschrecken, das Servicepersonal in amerikanischen Restaurants ist in den allermeisten Fällen sehr freundlich und wird versuchen, alle Fragen nach den Zutaten zuverlässig zu beantworten, um dich als Gast zufriedenzustellen.

Vegetarische Restaurants & Cafes in den USA – Allgemeine Tipps für die Suche

Die meisten Amerikaner bevorzugen Steak, Burger und Fisch auf ihrem Teller. Deshalb ist dies in der Regel die Hauptkomponente auf den Speisekarten der Restaurants. Manchmal sogar die Einzige. Gemüse und Kartoffeln gelten als „sides“ und müssen separat bestellt werden. Größere Restaurantketten bieten hier aber mittlerweile eine große Auswahl an, sodass man auch mit den verschiedenen Beilagen satt wird. Für Vegetarier & Veganer in den USA empfiehlt sich vor allem die italienische, indische und mexikanische Küche, da hier der Schwerpunkt nicht auf Fleisch oder Fisch liegt, sondern auf Nudeln, Reis und Maisfladen, zu denen Gemüse und Salat nach Wahl kombiniert werden können.

Vegetarisch essen in größeren Städten und Orten

In allen größeren Städten und Orten in den USA sowie entlang der Interstate Highways gibt es Filialen der bekannten Restaurantketten. An den Autobahnen findet man häufig ganze Zentren mit vielen verschiedenen Restaurants direkt nebeneinander, sodass man nicht lange suchen muss. Entsprechende Hinweisschilder an den Ausfahrten helfen zusätzlich. Solche Restaurants, die bereits das Wort „Steak“ im Namen tragen, sind für Vegetarier & Veganer durch die beschränkte Auswahl eher ungeeignet. Unter den Ketten zu empfehlen sind aber zum Beispiel „Cracker Barrel“ oder „Olive Garden“. „Cracker Barrel“ bietet traditionelle Südstaatenküche mit einer großen Auswahl an Gemüse und Obst sowie vegetarische Frühstücksoptionen. „Olive Garden“ ist eine Restaurantkette mit italienischer Küche, bei der individuell zusammengestellt werden kann.

Viele Restaurants haben inzwischen eine eigene Homepage, auf der die Speisekarte eingesehen werden kann. Oft ist dort sogar ein Symbol hinter den rein vegetarischen Speisen, sodass du nicht die ganze Karte danach absuchen musst. Normalerweise ist es auch immer hilfreich, die Bedienung gleich zu Beginn darauf anzusprechen und nach veganen und vegetarischen Gerichten zu fragen. In vielen Restaurants ist es so möglich, sich ein individuelles Gericht zubereiten zu lassen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man manche Zutaten nicht mag, die oft in den gängigen vegetarischen Menüs vorkommen. Für Veganer ist außerdem wichtig zu wissen, dass sehr viele Gerichte Käse enthalten, auch wenn das nicht immer explizit aufgeführt wird.

Ein Buffet-Restaurant ist für Vegetarier & Veganer in den USA eine gute Wahl

Eine gute Option sind auch Restaurants, die Ihre Speisen in Buffetform anbieten. Hier kannst du dir für einen Fixpreis das aussuchen, was du magst, und unbegrenzt viel davon essen. In den Großstädten, aber auch in vielen kleineren Universitätsstädten findet man aber auch zahlreiche unabhängige Restaurants und Cafés, die sich auf gesunde Vollwertkost spezialisiert haben und ein dementsprechend ein großes Angebot an vegetarischen und veganen Speisen bieten, die auch als solche gekennzeichnet sind. Hier lohnt es sich, die Bekannten und Kollegen vor Ort zu fragen, da diese Lokalitäten oftmals echte Geheimtipps und nicht so leicht zu finden sind.

Der sichere Weg für Vegetarier & Veganer in den USA: Die Selbstversorgung

Wer als Work & Travel in die USA reist, will Land und Leute kennenlernen und bleibt in der Regel länger als zwei Wochen. Auch wenn Essengehen in den USA deutlich günstiger ist als in Deutschland, reicht das Budget vielleicht nicht, um jeden Tag in ein Restaurant zu gehen. Wenn du dich selbst mit einem Lunchpaket versorgst, hast du als Vegetarier & Veganer in den USA auch deutlich mehr Möglichkeiten. Die großen Supermarktketten besitzen alle eine Organic- oder Bio-Abteilung, in der es vegane Butter, Alternativen zu Milch und viele weitere Lebensmittel aus der vegan-vegetarischen Küche zu kaufen gibt. Außerdem findet man hier zum Beispiel auch Schwarzbrot und andere Vollwertprodukte, die man aus Deutschland kennt. Im Sommer kannst du auch die lokalen Farmers Markets besuchen und das Gemüse der Saison vom Bauernhof aus der Region erstehen. In vielen Unistädten gibt es auch kleine Lebensmittelläden, die sich auf vegane und vegetarische Produkte spezialisiert haben. Ein Blick in die gelben Seiten, die lokalen Zeitungen und natürlich das Internet, geben dir schnell Auskunft, wo diese zu finden sind.

Das beste für Reisen innerhalb der USA ist das gute alte Lunchpaket

Auch für Reisen innerhalb der USA ist die Mitnahme von eigenem Proviant unbedingt zu empfehlen, da auf den Flügen meist kein kostenloses Essen zur Verfügung steht und die Auswahl beim Kauf besonders für Veganer & Vegetarier eingeschränkt ist. Mit deinem eigenen Lunchpaket versorgt, weißt du nicht nur genau, was drin ist, sondern musst auch bei längeren Wartezeiten nicht auf die Suche nach etwas Essbarem gehen.

Der Amerikaner liebt sein Barbecue – So nimmst du als Vegetarier & Veganer in den USA teil

Gerade in den Sommermonaten fahren viele Amerikaner zum Camping an einen See oder in einen der zahlreichen State Parks und grillen dort. An vielen Orten gibt es fest installierte Grills neben Tischen und Bänken, die von jedem kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr genutzt werden können. Das ist auch für Vegetarier & Veganer in den USA eine gute Möglichkeit, Land und Leute hautnah zu erleben. Kleine und große Aluschalen gibt es in jedem Supermarkt, du kannst dir also dein persönliches Menü zusammenstellen und problemlos mit auf den Grill legen. Im Internet findest du zahlreiche Rezepte, mit denen du selbst ein traditionelles Thanksgiving Dinner mit veganen Zutaten kochen kannst.

7 Tipps für einen Besuch in Washington

Washington sehen und erleben: 7 Tipps für ein aktiveres Work & Travel

Neugierig auf einen Work & Travel Trip nach Washington? Diese Tipps versprechen dir spannende Aktivitäten während deines Aufenthalt in der Hauptstadt der USA. Mit Work & Travel nach Washington zu reisen ist ein aufregendes Unternehmen. Im Zentrum der politischen Macht der USA kannst du die amerikanische Lebensart und Arbeitsweise kennenlernen. 

Washington, D. C. ist die einzige Stadt in den USA, die nicht zu einem Bundesstaat gehört – der District of Columbia ist ein eigener Verwaltungsbezirk. Washington wurde nach dem ersten amerikanischen Präsidenten benannt und ist seit 1800 Hauptstadt und Regierungssitz der USA. Viele grüne Parks und breite Alleen machen die Stadt weitläufig. Wolkenkratzer gehören hier nicht zum Straßenbild, denn ein Erlass des Kongresses von 1899 beschränkte die erlaubte Höhe der Gebäude auf 150 Fuß (etwa 50 Meter). Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Monumente von Washington liegen im Nordwesten der Stadt im Monument District, zwischen Downtown und Capitol Hill. Das Pentagon und der Nationalfriedhof Arlington mit dem Grabmal von John F. Kennedy befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Potomac River. Wie du hier deine Freizeit aufregend gestalten kannst, verraten diese sieben Tipps für Washington.

Die wichtigen Sehenswürdigkeiten

  • Das Weiße Haus, der Wohnsitz des amtierenden US-Präsidenten, ist mit seinen 132 Räumen natürlich das wichtigste Gebäude der Stadt. Seit dem 11. Sept. 2001 ist es nur noch beschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich, man kann aber täglich bis 16:00 Uhr das Visitor Center an der Südostecke besuchen.
  • Das US Capitol ist seit 1800 der Sitz des Parlaments. Die 55 Meter hohe Rotunde kann tagsüber stündlich mit einer Führung besucht werden. Kostenlose Tickets bekommst du am nahen Capitol Guide Service Kiosk.
  • Die Library of Congress im Thomas Jefferson Building ist die zweitgrößte öffentliche Forschungsbibliothek der Welt. Sie enthält über 155 Millionen Medieneinheiten, und hier werden viele historische Originale von unschätzbarem Wert ausgestellt. Kostenfreie Führungen ermöglichen auch Gästen ohne Forschungsinteresse den Zugang, allerdings ohne direkten Zugriff auf die Bücher in der Lesehalle.
  • Das Lincoln Memorial ist ein Marmordenkmal mit der sitzenden Statue von Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Die 36 Säulen des Denkmals repräsentieren die 36 Staaten von Lincolns Union. Es ist auch ein Symbol der Bürgerrechte, hier begann Martin Luther King 1963 seine Rede mit den Worten: „I have a dream …“. Zu Füßen des Lincoln Memorial wurde der Reflection Pool angelegt, der eine räumliche Verbindung mit dem Washington Monument schafft. Der imposante weiße Obelisk, der sich am gegenüberliegenden Ende des Reflection Pool erhebt, ist mit 169 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Mit einem Aufzug kannst du bis fast zur Spitze hinauffahren und die Aussicht über die Stadt genießen.

Amerikas schönste Museumsmeile

Der wichtigste der Tipps für Washington ist sicher die National Mall. Diese Prachtallee im Herzen von Washington ist die schönste und größte Museumsmeile der USA. Hier ist ein Teil der berühmten Smithsonian Institution angesiedelt. Vielfältig und interessant, abwechslungsreich und aufregend sind die vielen Werke, die in den neun Museen und Galerien ausgestellt werden. Die National Art Gallery beherbergt eine erstklassige Sammlung klassischer und moderner Kunst, von Leonardo da Vinci bis Alexander Calder. Das National Museum of African Art zeigt das kulturelle Erbe der Afroamerikaner. Das Museum of the American Indian ist eine stolze Dokumentation der indigenen Kultur. Im National Air and Space Museum stehen die erste Flugmaschine der Gebrüder Wright von 1903 und die Spirit of St. Louis, mit der Charles Lindbergh 1927 den Atlantik überquerte. Auch die Mondlandekapsel der Apollo 11 ist hier ausgestellt. Erfreulich ist, dass die hochwertigen Meisterwerke völlig kostenlos besichtigt werden können: Der Eintritt in alle Museen ist frei.

Washington bei Mondschein erleben

Dies ist der romantischste unserer Tipps für Washington: eine Stadtrundfahrt bei Nacht. Wenn der Berufsverkehr vorbei ist und die Stadt zur Ruhe kommt, kannst du auf einer zweistündigen Rundfahrt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bewundern, die in einer malerischen nächtlichen Beleuchtung erstrahlen. Die charmanten Old Town Trolleys im Stil antiker Straßenbahnwagen auf Gummirädern starten täglich um 19.30 Uhr von der Union Station.

Tipps, um in Washington auszugehen

In den letzten Jahren wird in Washington immer mehr Wert auf gutes und abwechslungsreiches Essen gelegt. Besonders rund um den Capitol Hill, in der Barracks Row, gibt es jetzt viele internationale Restaurants. Von griechischer über indische und bis zu afrikanischer Küche werden Gaumenfreuden für jeden Geschmack angeboten. Preisgünstige Lokale mit guter Küche findet man auch in der 8th Street, zwischen Pennsylvania Ave und M Street. Eine typische Spezialität in Washington sind die Crab Cakes, die entweder einfach und rustikal serviert oder raffiniert mit feinen Zutaten veredelt werden. Ein reges Nachtleben findest du in den Pubs und Clubs in Georgetown, im Stadtteil Adams Morgan. Im New Atlas District befindet sich das beliebte Bavarian Biergarten Haus mit vielen deutschen Bieren vom Fass.

Künstlerfest am Dupont Circle

In der ruhigen Nachbarschaft am Dupont Circle mit ihren Kunstgalerien wird jeden ersten Freitag im Monat ein lebhaftes Straßenfest der modernen Kunst gefeiert. Bis 21:00 Uhr wird Livemusik gespielt und Wein ausgeschenkt. Die neuesten Trends, die angesagtesten Künstler, die besten Werke – hier sind sie alle versammelt. Das Zentrum der Party ist der Hiller Art Space in Hiller Court.

Einkaufsbummel auf dem Straßenmarkt oder im Outlet Mall

Da Work & Travel Teilnehmer und auch Backpacker meist nur über ein kleines Budget für den täglichen Bedarf verfügen, sind Tipps, wo in Washington preiswerte Lebensmittel zu finden sind, immer willkommen. Fleisch, Fisch und Gemüse bekommst du günstig im letzten öffentlichen Markt von Washington, dem Eastern Market in der Southeast 7th Street. Am Wochenende findet rund um die antike Markthalle ein farbenfroher Flohmarkt statt. Markenartikel jeder Art findest du in einem der Outlet Malls zu sehr reduzierten Preisen. Das Outlet Potomac Mills in Prince Williams, Virginia, besteht aus 220 Geschäften und ist mit dem Bus nur eine halbe Stunde von der Innenstadt Washingtons entfernt. Das Tanger Outlet mit 150 Geschäften liegt im National Harbour, etwa 40 Minuten außerhalb der Stadt.

Freizeitspaß in der Cheasepake Bay

Der letzte, aber attraktivste der Tipps für Washington ist die Cheasepake Bay. Etwa eine Stunde südöstlich von Washington liegt diese größte Flussmündung der USA. Artenreiche Flora und Fauna, malerische Fischerdörfer und exklusive Yachtclubs machen sie zu einem beliebten Wochenendausflugsziel. Segeln, Kajakfahrten und Wanderungen durch ausgedehnte Marschlandschaften und unberührte Waldgebiete schenken dem Aufenthalt einen hohen Freizeitwert.

10 Tipps für Backpacker in den USA

10 Tipps für Backpacker in den USA

Ob Livekonzerte in Austin, Sonnenbaden in South Beach oder Foodcartgenüsse in Portland: Als Backpacker lernst du die USA mit  all ihren Facetten kennen. Um die USA als Backpacker zu erfahren, lohnt es sich, einen mehrmonatigen Work & Travel Aufenthalt zu unternehmen. Und trotzdem wirst du nicht alle der sprichwörtlich unbegrenzten Möglichkeiten auskosten können. Deshalb findest du hier ein paar Empfehlungen, was du unbedingt gesehen oder gemacht haben solltest.

Auf den Spuren der amerikanischen Musik

Ob Hip-Hop, Blues, Bluegrass oder Jazz: Als Heimat zahlreicher musikalischer Stilrichtungen bietet die USA Backpackern die Möglichkeit, die Musikszenen in verschiedenen Städten kennenzulernen. Austin wird die Welthauptstadt der Livemusik genannt und bietet eine sehr lebendige, vielfältige Szene, vor allem was Indierock und experimentelle Musik angeht. „Keep Austin weird“ ist der Leitspruch der Stadt in Texas. Zwischen 6th und Red River Street liegt das Ausgehviertel, in dem sich an jedem Abend der Woche Liveacts finden lassen. Außerdem lohnt es sich unbedingt, das South by Southwest zu besuchen. Das beste Musikfestival der USA findet alljährlich im März in Austin statt. Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit im warmen Texas bieten dir mehrere Campingplätze in der Region.

In Nashville ist, wie allgemein bekannt, die Countrymusik zuhause. Im interaktiven Museum Country Music Hall of Fame erfährst du Wissenswertes zur Countrykultur aus und kannst jede Menge Memorabilia bewundern, unter anderem den goldenen Cadillac von Elvis. Im Ryman Auditorium spielen die Stars der Countryszene und auf dem Broadway zwischen 2nd und 5th Avenue geben in den Bars, die sich hier aneinanderreihen, professionelle Musiker rund um die Uhr Countryklassiker zum Besten. Zum Ausgehen empfiehlt sich West End, ein Studentenviertel mit netten Cafés und Bars.

Nirgendwo sonst in den USA begegnet man so viel hochwertige Straßenmusik wie in New Orleans, wo die eine oder andere Big Band ihre Kunst zum Besten gibt. Ein Spaziergang durch die Bourbon Street wird möglicherweise ganz schnell von Blasmusik begleitet. Empfehlenswerte Jazzbars sind das Maple Leaf oder das Le Bon Temps Roulé. Natürlich solltest du unbedingt versuchen, im Februar nach New Orleans zu trampen, um den aufregenden Mardi Gras live mitzuerleben.

Stadt und Strand: Was will man mehr?

Um während einer Backpackerreise durch die USA auch mal die Nacht zum Tage zu machen, ist Miami Beach das richtige Reiseziel. Die Strände im Stadtteil South Beach sind tagsüber Orte zum Sehen und Gesehenwerden und werden des Nachts zum Schauplatz verrückter Partys. Und das alles vor der Kulisse der wunderschönen Art-dèco-Gebäude, welche die markanteste historische Sehenswürdigkeit von Miami Beach sind. Diese sollte man sich natürlich auch bei Tageslicht noch einmal näher anschauen.

In Los Angeles ist Santa Monica DER Strand, um umgeben von Palmen am weißen Sandstrand zu relaxen und gleichzeitig nach der einen oder anderen Berühmtheit Ausschau zu halten. Das kann man dann auch des Abends in den unzähligen Bars und Restaurants weiter versuchen, die sich an der Uferpromenade aneinanderreihen. Der nahe gelegene Venice Beach ist, was das Publikum betrifft, noch interessanter: Am Strand der Kleinstadt versammeln sich die besten Straßenmusiker und Kleinkünstler sowie jede Menge schräger Vögel. Günstige Unterkünfte findest du in den Hostels der Nachbarstädte Venice und Santa Monica.

Mobile Genüsse in Austin und Portland

Auch Backpacker möchten in den USA gut essen und gleichzeitig die Besonderheiten der amerikanischen Kultur kennenlernen. Eine außergewöhnliche Erfahrung bieten dabei die Foodtrucks, die mittlerweile Speisen auf höchstem Niveau anbieten. Besonders bekannt für seine Foodtruckkultur ist Austin. Von der Huffington Post zur Nr. 1 erklärt, bietet das Micklethewait Craft Meats texanisches Barbecue an. Spezialität: Frito Pie, mit Chili und Käse und „on top of that“ zwei Lammfleisch-Chorizos. Typisch für den entspannten und gleichzeitig experimentellen Vibe von Austin ist der East Side King. Die Köche sagen, sie hätten sich von der asiatischen Kultur, Rockbands und Austins Partyszene inspirieren lassen. Unbedingt empfehlenswert: Rote-Beete-Fritten mit Mangomayo.

In Portland – der Stadt, die in den USA vor allem für ihre Kreativität und ihre innovativen Ideen bekannt ist – heißen die Foodtrucks Foodcart. Den besten vegetarischen Burger bekommst du beim The Grilled Cheese Grill, die beste Pasta und Gnocchi im Artigiano und die experimentellste Küche im Carte Blanche. Auch wenn du Soulfood natürlich am besten in den Südstaatenküsten ausprobieren solltest – dank Miss Kate’s Southern Kitchen sind die Sandwiches und Waffeln in Portland ebenfalls unglaublich lecker.

Grandiose Naturerfahrungen: Yellowstone-Nationalpark und Grand Canyon

Dass der Grand Canyon jährlich von fast fünf Millionen Menschen besucht wird, kann man allein beim Anblick von Fotos noch nicht verstehen. Man muss ihn einfach gesehen haben, um die Schönheit des Grand Canyon begreifen zu können: Die Farben der Felsen, die sich von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang ständig verändern, die beeindruckenden Formen und die strahlende Helligkeit der Wüste. Die Schlucht ist fast zwei Meilen tief, und man kann sowohl hinuntersteigen als auch durch sie hindurch wandern. Eine abwechslungsreiche Alternative ist es, den Grand Canyon bequem vom Rücken eines Maultieres aus erkunden.

Wenn du die USA als Backpacker bereist, solltest du dir auch den Besuch des Yellowstone Nationalpark in Wyoming nicht entgehen lassen. Hier findest du beeindruckende Geysire, Schlammlöcher, riesige Wasserfälle und fossile Wälder. Die grasenden Elche und Bisons lassen sich entweder aus dem Autofenster heraus oder besser noch bei einer Wanderung auf einem der dafür vorgesehenen Wege, die zusammen über 1.100 Meilen messen, bewundern. Unterkommen kannst du auch hier in einem Hostel.

Mit der Bahn von Küste zu Küste

Die USA sind ein riesiges Land mit einer facettenreichen Kultur und einer wohl mindestens ebenso abwechslungsreichen Natur. „From sea to shinging sea“ erstrecken sich zwischen Atlantik- und Pazifikküste mehr faszinierende Städte und Landschaften, als man in der kurzen Zeit eines Backpacker-Aufenthalts besichtigen kann. Wer während eines USA-Aufenthalts trotzdem möglichst viel vom Land sehen möchte,  und gerne entspannt reist, sollte einen Blick auf die Coast to Coast-Angebote der amerikanischen Bahn werfen. Die Reise mit dem Zug ist den USA zwar nicht so günstig wie die Fortbewegung per Mietwagen oder Bus, bietet dafür aber entspannte Ausblicke aus nostalgischen Waggons mit Fenstern bis zur Decke, sowie die Möglichkeit auf den mehrtägigen Reiserouten ganz entspannt mit mitreisenden Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Szenische Routen gibt es beispielsweise von New York oder Chicago über die Great Plains und durch die Rocky Mountains bis nach San Francisco.

Fun & Outdoor Sport III

Fun- und Outdoorsport in den USA Teil 3 (Canyoneering und Ski/Langlauf)

Canyoning / Canyoneering

Wenn man nach dem Extremsport sucht, der alles an Nervenkitzel und Abenteuer miteinander vereint, dann ist wohl Canyoning das Richtige. Canyoning (oder auch „Canyoneering“, wie die Amerikaner es bezeichnen) bedeutet ganz allgemein die Erkundung von Canyons und dem Folgen von Flüssen der Schluchten – wo auch immer sie hinführen. Canyoning Trips rangieren von leichteren Wanderungen durch tiefe Canyons bis hin zum technischen Canyoning, das Klettern, Abseilen, Wasserfälle und Schwimmen durch die Schluchten der Canyons beinhaltet. Für diese anspruchsvolleren Trips benötigt man die richtige Kletterausrüstung und einen Neoprenanzug. Canyoning verspricht Adrenalin pur für Abenteuerfans, andere würden es vielmehr als verrückt bezeichnen. Man sollte sich daher auf solche Touren nur mit einem erfahrenen Guide begeben, der sich in dem Canyon Gebiet gut auskennt. Andere Canyoneers kann man zum Beispiel über Meetup finden.

In den USA treten zwei Staaten in den Vordergrund, wenn es ums Canyoneering geht – Utah und Arizona verbinden Klima und Geologie und lassen eine extraordinäre Landschaft mit wunderschönen Canyons entstehen:

Cedar Mesa, Utah: Das Gebiet von Cedar Mesa liegt in der südöstlichsten Ecke von Utah und ist geprägt von Tafelbergen, tiefen Schluchten und interessanten Anasazi Ruinen. Dominierend ist der Cedar Mesa Sandstein, der Hochzeitstorten-ähnliche Formationen hervorbringt. Hier gibt es eine Reihe von technischen Canyons, für die man das nötige Equipment zum Abseilen und co. braucht, man kann aber auch spannende Touren durch die Ruinen unternehmen. The Black Hole of White Canyon ist ein nicht ganz so schwieriger Canyon. Die Strecke ist zu Beginn leicht zu begehen und schlängelt sich durch Sandsteinwände. Doch dann wird es immer tiefer und enger und es erscheinen Hindernisse wie Klippen und Pools, die überwunden werden müssen. Hierbei gibt es zwei sehr lange und kalte Schwimmstrecken. Bei Stürmen und Hochwasser sollte man hier auf das Canyoneering verzichten.
Sehr schön, aber technisch auch an vielen Stellen sehr anspruchsvoll sind die Engen des Cheesebox Canyons. Dieser Canyon wird selten besucht, er liegt inmitten unberührter Wildnis und sollte nur mit einer kleinen Gruppe begangen werden mit guter Orientierung und Kartenmaterial. Eine leichtere und kürzere Option (zwischen 1-4 Stunden) bietet der wunderschöne Frylette und Fry Canyon. Frylette ist eine erfrischende Oase inmitten der heißen Wüste mit Passagen zum Schwimmen, die dann in den Fry Canyon übergehen, wo man diese Fun-Route fortsetzen kann.
Weitere Infos findest du hier: www.canyoneeringusa.com.

Grand Staircase-Escalante, Utah: Escalante ist ein Gebiet in Utah mit langen Canyons, die perfekt geeignet sind für Mehrtagestouren. Jede Abbiegung in dem dicken, weißen Sandstein bietet eine neue, interessante Aussicht auf den Canyon. Eine Canyoning Tour sollte man in diesem Gebiet gut planen, da das Escalante Gebiet zu weitreichend ist um einfach vorbeizuschauen und loszulegen. Ganze 37 Routen beschreibt Steve Allen in seinem Buch „Canyoneering 3“ in Utah’s Escalante.
Die Canyons haben alle sehr unterschiedliche Erscheinungsformen – von engen und tiefen Schluchten, die sich durch den Sandstein wie große Risse schlängeln bis hin zu offenen Canyons mit sandigen Böden und Pappeln. Einige der Canyons des Escalante Gebietes, wie beispielsweise Spooky, Brimstone oder Peekaboo, sind leicht zugänglich und die 2-6 stündigen Touren sind leichter und haben einen hohen Funfaktor. Für andere Canyons benötigt man eine bestimmte Erlaubnis und man sollte diese daher nur mit einem erfahrenen Guide begehen. So beispielsweise das Grand Staircase-Escalante National Monument –ein sehr beeindruckender Canyon mit erstaunlichen geologischen Formationen und Dinosaurier-Fossilien aus längst vergangenen Zeiten. Highlights sind hier Klippen, die in den verschiedensten Farben hinter Wasserfällen bunt schimmern oder der höchste Punkt, das Kaiparowits Plateau, von wo aus man eine atemberaubende Sicht auf die umliegeneden Canyons hat. Geführte Canyoneering Touren durch dieses Gebiet können z.B. bei Excursions of Escalante gebucht werden.
Weitere Infos findest du zum Beispiel hier: utah.com, und hier: cusa.squarespace.com

Zion Nationalpark, Utah: Der Zion Nationalpark liegt am westlichen Ende des Colorado Plateau und bietet die steilste und dramatischste Landschaft in Utah. Eingebettet in eine erstaunliche Naturkulisse glänzt der Zion Nationalpark mit den besten Gegebenheiten zum Canyoneering. Einsteiger können die zahlreichen Trail Hikes nutzen, um die schönsten Plätze der Canyons zu Fuß zu entdecken. Aber auch technische Routen, die das volle Equipment erfordern, gibt es. Dabei sind diese Canyoneering Routen hier nicht ganz so anspruchsvoll wie in anderen Gebieten. Hier sind sie meistens einfach nur atemberaubend schön! Canyoneering Routen gibt es unzählige. The Subway und Orderville Canyon sind beispielsweise welche der schönsten Schluchten mit kurzen Strecken zum Abseilen und Schwimmen. Mystery Canyon und Pine Creek sind bei allen Kletterern mit mehr Erfahrung und Abenteuerlust beliebt. Im Mystery Canyon sind nur zwölf Kletterer pro Tag erlaubt und auch der Pine Creek ist technisch anspruchsvoll und lockt mit einer über 30 Meter Passage zum Abseilen. Aber alle Canyons im Nationalpark sind einzigartig und haben das gewisse Etwas, sodass man hier garantiert seinen Favoriten findet. Da der Zion Nationalpark aber der beliebteste Spot zum Canyoneering in Utah ist, ist man hier meistens nicht alleine in den Canyons unterwegs. Outfitters in Utah bieten Trips in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Für viele Routen und auch für das Übernachten im Park sind Genehmigungen erforderlich, die es bei der Parkverwaltung gibt. Die besten Zeiten zum Canyoneering im Zion Nationalpark sind Juni – Oktober, die Monate April und May sollte man wegen gefährlichen Fluten eher meiden.
Weitere Infos: utah.com/zion-national-park und cusa.squarespace.com/zion.

Valley of the Sun, Arizona: Auch in Arizona hat Mutter Natur einige gute Spots zum Canyoneering kreiert – von heißen und trockenen Sandstein – Canyons bis hin zu Schluchten, die gefüllt sind mit rauschenden Bächen und Wasserfällen. Für die meisten Erkundungen braucht man auch hier Genehmigungen, daher ist es sinnvoll, eine organisierte Tour zu buchen.  Ein interessantes Ziel von Phoenix und Scottsdale aus, beispielsweise, ist das Valley of the Sun – ein Tal mit 350 Tagen Sonnenschein inmitten der Sonora-Wüste. Sie liegt im südöstlichen Teil Arizonas und zieht sich bis nach Mexico. Diese Wüstenregion ist eine der vielseitigsten und artenreichsten der Welt und eignet sich noch dazu hervorragend für verschiedenste Canyoneering-Abenteuer. Hier gelang man in ein feucht-fröhliches Vergnügen und wendet sich durch die engen und versteckten Canyon-Passagen der Arizona-Wüste. 

Paria Canyon – Vermilion cliffs Wilderness, Arizona: Erstaunliche Landschaftsbilder sind in dem Gebiet des Paria Rivers, an der Grenze zu Utah zu finden. Hier schlängeln sich die roten Canyons wie Wellen entlang des Flusses. Man kommt vorbei an spektakulären Naturschauspielen und vielen natürlichen Quellen mit klarem Trinkwasser. Am Coyote Butts North können die wellenförmigen Formationen (The Wave) am besten bewundert werden. Und Buckskin Gulch ist berühmt als längster und tiefster Slot-Canyons weltweit -ein Must-Do! für Canyoneering-Fans. Hierfür sollte man mindestens einen Tag einplanen und eine gute Kondition mitbringen. Um zum Eingang des Buckskin Gulch zu gelangen, muss man zunächst durch den WirePass, ein leichter Einstieg zum warm werden. Doch dann windet sich die Strecke Meile für Meile zwischen engen Felsenwänden entlang, man watet durch Wasser und bekommt selten das Tageslicht zu sehen. Doch ab und an gibt es offene Passagen, in denen man an den gigantischen Felsen entlang hoch zum Himmel blicken und das einfallende Licht genießen kann. Die Tour ist an einem Tag zu schaffen, die meisten aber machen zwei daraus und campen auf Sandbänken, die nach etwa 14 Meilen unübersehbar auftauchen. An Tag zwei geht es dann weiter Richtung Paria River. Der Buckskin Gulch ist ein Hauptzubringer des Paria Rivers, der wiederum ein wichtiger Nebenfluss des Colorado Rivers ist. Von hier aus lässt sich also ein Canyoneering Abenteuer gut mit einer Fluss-Expedition verbinden. Die Hochwasser – Saison zwischen July und September sollte man vermeiden. Dann ist der Canyon nur sehr schwer zugänglich und es kann schnell gefährlich werden. 
Mehr Infos findest du zum Beispiel hier: www.summitpost.org.

Ski, Langlauf, Schneeschuh

Auch der Wintersport kommt in den USA nicht zu kurz. Vor allem in den Staaten, die von den Rocky Mountains gezeichnet sind, sind beste Schneeverhältnisse garantiert. Von bekannten Skigebieten, die für die olympischen Winterspiele ausgewählt wurden, bis hin zu ruhigen, inmitten der Wildnis gelegenen Skirouten abseits der Massen. In den USA kommt jeder auf seine Kosten – obgleich das größte Skigebiet, die steilsten Abfahrten, Superpipes oder aber entlegene Langlaufrouten gewünscht werden. Die Skigebiete der USA entstanden zum großen Teil aus uralten Gold- und Silberminenstädten, die gleichzeitig einen gewissen Western Charme mit sich bringen.

Die besten Skigebiete der USA:

Colorado: Steamboat Springs, Telluride, Vail: Der Staat Colorado eignet sich sehr gut zum Ski- und Langlauffahren. Steamboat Springs war der erste Wintersportort des Staates und erschaffte die meisten Olympiateilnehmer Colorados. Heute kann man die Skischule von Billy Kidd besuchen, der 1964 die Silbermedaille im Slalom gewann. Inmitten zweier Wildnisgebiete liegt Steamboat 2042 Meter über dem Yampa River. Das Steamboat Ski Resort bietet mit 6 Gipfeln auf bis zu 3220 Metern zahlreiche leichte unnd mittelschwere Hänge mit daunenweichem Schnee, der auch als „Champagnerpuder“ bezeichnet wird. Außerdem gibt es in der Region über 150 Mineralquellen. Dem „Glucksen“ der heißen Quellen verdankt der Ort auch seinen Namen. Übernachten kann man in dieser Gegend gut in Western-Atmosphäre auf Gästefarmen – ganz gemütlich und entlegen.
Mehr Infos findest du beispielsweise auf www.steamboat.com.

Telluride ist eine der besterhaltenen Gold- und Silberminenstädte Colorados und durch die Lage inmitten der Rocky Mountains auch ein erstklassiges Skigebiet mit 115 Pisten auf 800 ha. Zwei Drittel davon sind für Anfänger und Fortgeschrittenen geeignet, die steilsten Pisten zählen dagegen zu den härtesten des Landes. Ein besonderes Panorama bietet die Abfahrt „See Forever“. Da Telluride sehr abgeschieden liegt, kennt man hier auch keine vollen Pisten und hat freie Fahrt. Der Ort bietet ein ganzjähriges Kulturprogramm mit vielen Bier- und Musikfestivals und Livemusik aus der Wildwestzeit.  
Weitere Infos zu Telluride findest du auf www.visittelluride.com und www.tellurideskiresort.com.

Vail in Colorado ist das größte zusammenhängende Skigebiet in den USA mit 26 km². Es ist nicht aus einer ehemaligen Minenstadt entstanden, sondern wurde 1962 entworfen. So fehlt oft das typische Flair anderer Skiorte in Colorado, dafür bietet Vail aber eine riesige Auswahl an Abfahrten und Hochgeschwindigkeits-Sesselbahnen. Aber auch zahlreiche naturbelassene Hänge findet man hier. Das Blue Sky Basin ist hierbei wohl das spektakulärste mit 260 ha markierten Skirouten in unberührter Wildnis mit lockerem Pulverschnee – hier ist Stille und Einsamkeit garantiert!
Weitere Infos: www.vail.com.

Sun Valley, Idaho: Sun Valley war das erste Skigebiet der USA und ist nach wie vor eines der besten! Averell Harriman gründete 1936 das Skigebiet mit der Überzeugung, dass die Sawtooth Mountains die Alpen ersetzen können. Ein Rocky-Mountains-Klassiker war entstanden! Das Gebiet überzeugt nicht nur mit einer Sonnenschein-Rate von 80 %. Dieser Skiort ist auch bestens geeignet für Langlauf- und Schneeschuhfans! Zahlreiche Loipen und Schneeschuhwege lassen sich hier in herrlichem Panorama finden.
Weitere Infos: www.sunvalley.com.

Big Sky, Montana: Ein Bergerlebnis abseits der Massen bietet Big Sky. In diesem Ort, eine Stunde nörlich des Yellowstone – Nationalpark ist „big“ wirklich die richtige Bezeichnung. 1500 ha Skipisten auf 3 Bergen, mit einem grandiosen Blick auf die Rockies. 5 Skiläufer pro Hektar machen das Gebiet so menschenleer wie sonst nirgends. Einige Pisten hier sind extrem anspruchsvoll. So fällt der Gipfel des Lone Peak 1325 m fast senkrecht ab. Aber auch viele Langlaufloipen findet man hier. Beispielsweise bei der idyllischen Lone Mountain Ranch, von wo aus man außerdem gemütliche Pferdeschlittenfahrten machen kann.
Weitere Infos gibt es zum Beispiel hier: bigskyresort.com.

Utah: Park City und Umgebung: Rund eine Autostunde von Salt Lake City liegen in der Umgebung von Park City 11 charmante Skigebiete mit einem jährlichen Schneefall von über 12 Metern. Kein Wunder, dass in dieser Gegend 2002 auch die Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Die verschiedenen Skigebiete bieten für jedermann etwas. Vom familienfreundlichen Canyon Resort bis hin zum Park City Mountain Resort, wo die olympischen Ski- und Snowboardteams trainieren. Hier gibt es auch eine der größten Superpipes Nordamerikas. Im Utah Olympic Park geht der Nervenkitzel mit sechs Skisprungchancen und einer Bobbahn gleich weiter, wohingegen im kleineren Sundance Resort inmitten der Wildnis wieder mehr Ruhe und Entspannung einkehrt.
Weitere Infos: www.visitparkcity.com, www.parkcitymountain.com, utaholympiclegacy.org, www.alta.com, www.deervalley.com, www.sundanceresort.com.

Fun & Outdoor Sportarten II

Fun- & Outdoor Sportarten in den USA Teil 2 (Reiten und Kanufahren)

4. Horseback Riding

Die USA ganz klassisch auf dem Rücken eines Pferdes zu entdecken ist ein Muss für alle Westernfans! Auf gutmütigen Westernpferden durch das weite Land zu reiten ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer zugleich. Auch Anfänger sollten sich daher einmal mutig in den Sattel schwingen. Veranstalter für geführte Ausritte gibt es zahlreich, entweder in traditionellen Indianerreservaten, in Nationalparks oder in der Nähe von Städten. Angebote gibt es für jedermann – von einstündigen Ausritten bis zu mehrtägigen Touren, die auch Trail Rides oder Pack Trips in den USA genannt werden. Wer aber einmal das Cowboydasein hautnah miterleben möchte, der sollte gleich mehrere Tage auf einer echten Ranch verbringen. Bei einem solchen Ranchaufenthalt kommt man nicht nur zum Reiten der Pferde, man kann auch bei der Farmarbeit so richtig mit anpacken.

Die besten Tipps für das ultimative Western-Abenteuer:

Ranchaufenthalte: Es gibt viele unterschiedliche Rancharten in Amerika. Viele Guest Ranches nehmen Touristen auf und bieten Ausflüge mit dem Pferd an. Ein intensiveres Erlebnis bieten die Working Ranches. Hier kann man richtig mitarbeiten. Beispielsweise wird für die Cattle Drives (Viehtrieb) im Frühjahr und Herbst immer wieder Personal gesucht. Hierfür sollte man jedoch ausreichend Reiterfahrung und Ausdauer mitbringen, da man bis zu acht Stunden täglich im Sattel sitzt.

Monument Valley, Arizona: Das Monument Valley ist aus zahlreichen Wildwestfilmen bekannt und gehört zu den spektakulärsten Landschaften Amerikas. Es liegt im Navajo-Reservat, direkt an der Grenze zu Utah. In die abgelegenen Teile gelangt man nur per Jeep oder eben hoch zu Ross. Auf Reittouren wird man von den Navajos zu besonders spektakulären Aussichtspunkten geführt. Oft bekommt man dabei die Gelegenheit, die Navajofamilien kennenzulernen und einen Hogan (Lehmhütte) zu besichtigen. Der Reitstall Ed Black Stables ist nicht zu verfehlen. Ein besonderes Abenteuer sind die mehrtägigen Touren für kleine Gruppen und das Übernachten in Zelten tief im Navajo-Reservat. 

Big Bend Nationalpark, Texas: Kaum ein anderer Staat eignet sich für einen Ausritt im Cowboy –Stil besser als Texas. Der Reitstall Lajitas Stables liegt in der Nähe des Big Bend Nationalparks in West Texas. Von hier aus finden ein- oder mehrstündige Ausritte durch ein gigantisches felsiges Wüstengebiet statt. Gerade im Frühjahr, wenn die farbenprächtigen Wüstenblumen und Kakteen blühen, ist es dort besonders schön. Die Ausritte sollte man bereits am Vortag reservieren.
Weitere Infos: www.lajitasstables.com.

Sawtooth Mountains, Idaho: In der herrlichen Bergwelt der Sawtooth Mountains in Idaho kann man im Sommer Trail Rides und mehrtägige Pack Trips miterleben. Angeboten werden diese von den vielen Guest Ranches in der Nähe. Gemeinsam mit dem Wolf Education & Research Center bietet Mile High Outfitters in Challis ein spannendes fünftägiges Wildnisabenteuer an. Nachdem man per Flugzeug zum Basiscamp am Basin Creek gelangt ist, geht es von hier aus drei Tage hoch zu Ross durch die unberührte Wildnis. Wenn man Glück hat, trifft man sogar auf Wölfe, Bären und Berglöwen!
Weitere Infos: visitidaho.org.

Grand Teton Nationalpark, Wyoming: Das weite Tal des Jackson Hole und die hohen Berge der Teton Range bieten eine einzigartige Kulisse für ausschweifende Reittouren. Der Nationalpark grenzt südlich an den Yellowstone an und umfasst die schönsten Regionen der Rockies. In Colter Bay und bei der Jackson Lake Lodge befinden sich Reitställe. Manche Veranstalter bieten auch mehrtägige Pack Trips in die Teton Wilderness an. Nicht nur die abwechslungsreiche Berg-, Fluss- und Seenlandschaft ist ein Besuch wert. Im Colter Bay Indian Arts Museum kann man noch die alten Indianerkulturen des Nordwestens hautnah miterleben.
Weitere Infos: www.nps.gov.

5. Kanu- und Kajakfahren

Gerade in den zahlreichen Nationalparks der USA gibt es schöne Seenlandschaften, die zum Kanu- oder Kajakfahren einladen. Für alle, die ein bisschen weniger Nervenkitzel als beim Rafting, aber dennoch ein feucht-fröhliches Outdoorerlebnis suchen, sind ausgedehnte Kanu- oder Kajaktouren die ideale Möglichkeit. Am besten eignen sich die kleineren Seen. Hier kann man ganz entspannt paddeln und nebenbei die amerikanische Tierwelt beobachten. Die großen Seen sollte man meiden, da hier in der Regel auch Motorboote zugelassen sind. Der Nordwesten der USA ist für das Kajak- und Kanufahren eher ausgelegt. Hier gibt es an den Seen der Nationalparks Vermieter von Kanus und Kajaks. Im Süden ist man dagegen eher auf seine eigene Ausrüstung angewiesen.

Die schönsten Gebiete zum Kajak- und Kanufahren:

Nehalem Bay, Oregon: Nehalem Bay ist eine Meeresbucht, die direkt an der Einmündung des Nehalem River in den Pazifik südlich von Manzanita liegt. Angler und Kajakfahrer finden hier eine Bilderbuch-Landschaft vor. Der breite Fluss inmitten einer hügeligen Wiesenlandschaft ist ideal für ausgedehnte Kajaktouren. Die angrenzenden Örtchen Nehalem und Wheeler überzeugen außerdem mit ihrem nostalgischen Charme. 

Admiralty Inlet & San Juan Islands, Washington: Die windgeschützte Bucht Admiralty Inlet bei Port Townsend ist hervorragend geeignet für Erkundungstouren mit dem Seekajak. Im Hafenbereich der Stadt findet man auch Veranstalter, die geführte Touren anbieten und Kajaks vermieten. Es werden nicht nur mehrstündige Touren und Tagestouren angeboten, sondern auch Touren mit Übernachtung. Direkt darüber liegen die San Juan Islands, eine Inselgruppe an der Grenze zu Kanada. Hier kann man wunderschön mit dem Kanu zwischen den hunderten von kleinen Inseln paddeln. Die größten sind San Juan Island, Orcas Island, Shaw Island und Lopez Island, die auch mit der Fähre miteinander verbunden werden. Dieses Gebiet ist außerdem die Heimat von drei Orca-Schulen. Mit etwas Glück kann man die schwarze Finne der Orcas aus dem Wasser ragen sehen. Aber ganz sicher begegnet man hier auf einer Kanutour Gruppen von Robben, die sich auf Felsen in der Sonne aufwärmen. Anbieter von Kanu- und Kajaktouren gibt es auf San Juan Island in Friday Harbour. 

Glacier Nationalpark, Montana: „Krone des Kontinents“ wird der Glacier Nationalpark auch genannt. Geformt von Gletscherbewegungen ist der Park mit einer betörenden gezackten Kulisse eines der intaktesten Ökosysteme. Mit dem Kanu auf dem Lake Saint Mary kann man in aller Ruhe die einzigartige Landschaft genießen. Vielleicht entdeckt man von hier aus auch in der großen Wildnis Elche, Berglöwen, Dickhornschafe oder sogar Grizzlybären. Der Glacier Nationalpark hat immerhin eine der größten Grizzly-Populationen!
Weitere Infos: www.nps.gov/glac.

Boundary Waters Canoe Area Wilderness (BWCA), Minnesota: Über 1000 Seen durchkreuzen die Kiefernwälder zwischen Minnesota und Ontario. Die BWCA ist das größte Wildnisschutzgebiet der USA östlich der Rocky Mountains. Das Gebiet verfügt über 600 ha kartierte Kanurouten und ist frei von Autos und fast frei von Motorbooten. Hier kann man tagelang paddeln, an den Ufern campen und hervorragend Angeln – ein Paradies für Paddler und Angler. Knapp der Ausrottung entkommen, kann man heute wieder mit etwas Glück einen der rund 3000 Timberwölfe in den Wäldern entdecken. Ein strenges Genehmigungssystem hält die Menschenmassen überschaubar – hier dominiert noch die Tier- und Pflanzenwelt. In Ely kann man sich eine Kanu-Grundausrüstung bei einer Reihe von Anbietern ausleihen. Von hier aus werden auch einwöchige Kanufahrten durch die Tiefen der Kiefernwälder angeboten.
Weitere Infos: www.fs.fed.us.

Fun & Outdoor Sport in den USA

Fun & Outdoor Sport in den USA

Du bist ein Outdoor-Fan und liebst Sport in der freien Natur? In den USA hast du dafür die perfekten Gegebenheiten. Die unendlichen Weiten und Nationalparks mit ihren Mountains und weiten Seen ermöglichen dir jede Art von Outdoor Sport möglich. Ob Rafting auf dem Colorado River, Klettern an gigantischen Überhängen, oder lieber doch hoch zu Ross wie im wilden Westen – während deines Work & Travel Abenteuers in den USA solltest du auf jeden Fall einige von diesen Fun-Outdoor-Aktivitäten ausprobieren!

1. Rafting

Raftingtouren verbinden Spaß und Nervenkitzel und sind vor allem für heiße Sommertage eine willkommene Abwechslung im Reiseprogramm. In die großen Raftboote passen 10 oder mehr Personen. Sie sind daher perfekt für eine Outdoor-Aktivität in einer großen Gruppe. Es gibt auch kleinere Schlauchboote für weniger Personen, die noch etwas spannender, aber auch anstrengender zu führen sind. Besondere Kenntnisse brauchst du nicht für eine Raftingtour. Die Touren werden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Für längere und schwierigere Touren solltest du eine gute Ausdauer und Muskelkraft mitbringen.

Die besten Spots für Rafting in den USA:

  • Green River und Colorado River im Canyonlands NP, Utah: Die beiden Flüsse Green River und Colorado River gehören zu den schönsten Raftingzielen des Südwestens. Sie fließen durch den Canyonlands Nationalpark in Utah. Geeignete Einstiegsstellen sind die Städte Moab oder Green River. Ein Highlight einer mehrtägigen Strecke von dort aus ist der Cataract Canyon, eine 14 Meilen lange und schmale Passage, deren 26 Stromschnellen eine Höhe von zwei Metern erreichen. (Weitere Infos: www.nps.gov.)
  • Rio Grande mit dem Pilar Race Course, New Mexico: Ein perfektes Ziel für Wildwasserfans. Der Rio Grande fließt südlich von Taos durch tiefe Schluchten und Canyons. Der beliebte Pilar Race Course ist auch für gut trainierte Anfänger geeignet. Raftingtouren werden von Veranstaltern in Santa Fe oder Taos angeboten, oder direkt vor Ort an der Abzweigung zur Orilla Verde Recreation Area, südlich von Pilar North. Bei letzterem kann man dann auch auf einem der Campingplätze direkt am Fluss übernachten.
  • Lower Deschutes River, Oregon: Ein Abschnitt über 50 Meilen zwischen Maupin und der Deschutes River Recreation Area kurz vor der Einmündung in den Columbia River. Mit hohen Canyonwänden, Wildwasser und Indianern des Warm Springs Reservats am Ausstiegspunkt, die neben den Stromschnellen nach Lachsen angeln.
  • New River & Gauley River, West Virginia: West Virginias Flüsse rangieren unter den Top 10 der Wildwasserabfahrten weltweit. Der beliebte New River bietet ein malerisches Raftingerlebnis auf 80 Kilometer. Der Gauley River bietet einige der schwierigsten Abfahrten der USA – also wirklich nur etwas für Könner. 
  • Salmon River, Idaho: Idaho hat mit über 5000 km mehr Wildwasser zu bieten, als jeder andere US-Staat. Der mittlere Abschnitt des Salmon Rivers gehört nicht nur zu den Topstrecken. Er liegt auch inmitten eines Naturschutz- und Erholungsgebietes, mit heißen Quellen, tiefen Schluchten und Sandstränden zum Campen.  

2. Mountainbiking

Gerade der Westen der USA ist ideal für Radsportler, die gerne anspruchsvollere Off-Road Strecken mit dem Mountainbike erkunden. Jeeproads, Scenic Byways und ungeteerte Nebenstraßen sind ein bilden einen großen Abenteuerspielplatz für alle Crosscountry-Biker. In der Nähe von Nationalparks oder in Städten kann man Mountainbikes stunden- oder tagesweise leihen. Hier erhältst du auch Infos zu geeigneten Strecken und Routenverläufen. Das Besondere an den USA sind die Downhill-Touren mit Transportservice bis hoch zum Berggipfel. Oben angekommen heißt es dann: Rauf auf`s Bike und rein in ein spektakuläres Downhill-Abenteuer!

Die besten Mountainbike Strecken in den USA::

  • Durango, Colorado: Die Stadt ist auch bekannt als „Biking Capital oft he World“. Hier gibt es ideale Trainingsmöglichkeiten und auch viele Wettbewerbe, wie das bekannte „Iron Horse Bicycle Classic“, werden hier ausgetragen.
  • Northern Cheyenne Canyon & Pike Peak, Colorado: Eine sehr schöne Mountainbiketour im Süden von Colorado Springs. Mit einem Transportservice gelangt man außerdem bis hoch auf den nahe gelegenen Pike Peak, von wo aus Abfahrten von 4.289 Metern möglich sind.
  • Kokopelli Trail, Colorado-Utah: Dieser unglaubliche 142 Meilen Trail gehört zur härtesten Nuss unter den Bikern. Er beginnt in Fruita, nahe des Grand Junction in Colorado und endet in Moab, Utah. Unterwegs gibt es nichts, außer pompöse Natur! Der Trail gehört zum Colorado Plateau Mountain Bike Trail System, ein Wegenetz, das durch die Rockies führt und die Städte miteinander verbindet. Die Stadt Moab gilt als Epizentrum für zahlreiche Abenteuer im Canyonland (www.discovermoab.com).
  • Glacier Nationalpark, Montana: Hier sind Mountainbikes nur auf Straßen und ausgewiesenen Bike-Routen zugelassen. Die North Fork Road von Apgar bis hin zum Kintla Lake ist eine besonders schöne ungeteerte und kaum befahrene Panoramastrecke, umgeben von hohen Gipfeln und glasklaren Gletscherseen (www.nps.gov/glac).
  • Yellowstone Nationalpark, Wyoming: Auch hier lassen sich außerhalb der Hauptsaison viele Strecken sehr gut mit dem Mountainbike befahren. Besonders schön sind der Firehole Lake Drive, der Blacktail Plateau Drive oder die Strecke von Tower Junction bis zum Nordosteingang. Nirgendwo sonst findet man so viele heiße Quellen und gigantische Geysire!
  • McKenzie River National Recreation Trail & Newberry National Monument, Oregon: Auch Oregon bietet mit seinen vielen Seen, Wasserfällen und natürlichen Badepools tolle Landschaften für Mountainbiker. Der 26 Meilen lange McKenzie River National recreation Trail folgt einem Bachbett, das von vulkanischer Lava und Regenwald gesäumt ist. Auch das Newberry National Monument nahe Bend ist ein interessantes Mountainbike Gebiet. Die Paulina Plunge Mountainbiketour startet vom Newberry Crater und geht erst einmal 760 Höhenmeter bergab.
  • Flume Trail, Kalifornien-Nevada: Ganz oben auf der Beliebtheits-Skala bei Bikern steht der Flume Trail, einer der meist fotografierten Mountainbike-Trails. Der Trail liegt am Lake Tahoe, der oft mit dem Gardasee verglichen wird. Rund um den See gibt es zahlreiche Trails mit herrlichen Blicken auf den See sowie Bike-Shops und Restaurants (www.tahoebike.org).

3. Klettern

Wo es Mountains gibt, da gibt es auch immer Möglichkeiten zum Rock Climbing. In den USA wird zwischen Traditional (Trad) Climbing und Sport Climbing unterschieden. Beim Trad Climbing sind die Routen nur sehr spärlich abgesichert und erfordern daher das richtige Kletter-Equipment, Kletter-Partner, auf die man sich verlassen kann und eine ordentliche Portion Können und Mut. Die Routen für das Sport Climbing sind sehr gut mit Bohrhaken abgesichert und auch in höheren Schwierigkeiten angesiedelt.

Die schönsten und bekanntesten Klettergebiete der USA:

  • Smith Rock State Park, Oregon: Ein international bekanntes Klettergebiet mit über hundert Meter hohen Steilfelsen. Zwar sind die Routen kürzer als z.B. die Big-Wall Climbs im Yosemite. Aber die atemberaubende Flusslandschaft, die unter den hunderten anspruchsvollen Kletterrouten liegt, macht den Smith Rock State Park zu einem der attraktivsten Klettergebiete im amerikanischen Westen. Die größte Herausforderung ist hier definitiv der 106 Meter hohe Felsmonolith „Monkey Face“ mit Überhängen auf allen vier Seiten. Aber auch für Anfänger gibt es hier Basaltsäulen sowie einen Boulderfelsen. (Weitere Infos: smithrock.com und www.smithrockclimbingguides.com.)
  • Boulder, Colorado: Rund um die Stadt Boulder gibt es auch ein bekanntes Klettergebiet am Rande des Chautauqua Parks mit den Felsblöcken der Flatirons. Hier findet man Routen für Anfänger und auch für Könner. Von oben bietet sich eine einmalige Rundumsicht auf die Bergkette der Rockies. Südlich von Boulder liegt der Eldorado Canyon, der mit seinen Felsen aus Sandstein und über 500 Routen wohl das beliebteste Sportklettergebiet Colorados ist.
  • Joshua Tree Nationalpark, Kalifornien: Der Joshua Tree Nationalpark ist bekannt für das traditionelle Klettern an natürlichen Steilwänden und Platten aus Granit. Mit über 400 Kletterformationen und 8000 Routen bietet dieses Klettergebiet Herausforderungen für Kletterer und Boulderer jeden Levels! (Weitere Infos: www.nps.gov/jotr/planyourvisit/climbing.)
  • Rifle Mountain Park, Colorado: Es ist das jüngste Sportklettergebiet der USA, aber nirgendwo sonst findet man so viele Extremrouten und Überhänge in feinem Kalkstein. Ein kurzer Rundumweg führt nicht nur zum Eingang des Klettergebietes, sondern auch zu interessanten Kalkhöhlen. Direkt am Klettergebiet liegt außerdem ein Campingplatz. (Weitere Infos: www.rifleclimbers.org und www.rifleco.org.)
  • Red Rock Canyon, Nevada: Der Red Rock Canyon liegt etwa 20 Meilen westlich von Las Vegas und bietet über 1500 Kletterrouten. Am Visitor Center erhält man Hintergrundinfos zum Klettern und Verhaltensregeln. Mit einem Special Permit kann man den Park auch früher betreten oder später verlassen und auch an manchen Felswänden campen. 

5 New York Tipps für Backpacker

5 New York Tipps mit Work & Travel für Backpacker

Wolkenkratzer stehen seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Big Apple. Central Park, MoMA oder Met gehören zu den Tipps, die in New York jeder gesehen haben muss. New York hat 18,9 Millionen Einwohner und ist einer der bedeutendsten Wirtschafts- und Handelsplätze der Welt – zahlreiche internationale Unternehmen und Organisationen sind hier ebenso zu finden wie der wichtigste Seehafen an der amerikanischen Ostküste.

New York ist  eine bunte und aufgeschlossene Stadt und damit attraktiv für jugendliche Backpacker. Auch beruflich eröffnen sich dir hier alle Möglichkeiten der Welt, sei es bei einem Praktikum in einem großen Konzern wie Pfizer, Sony Music oder Estee Lauder oder bei einer internationalen Organisation wie der UNO. Zudem bietet der Work & Travel genug Zeit, allen wichtigen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abzustatten! Wahrzeichen der Stadt ist die 1886 errichtete Freiheitsstatue auf Liberty Island südlich von Manhattan. Tipps sind in New York nicht nur vielfältig, sondern auch notwendig: Immerhin gibt es etwa 18.000 Restaurants, und kulturelle Angebote finden sich in 200 Galerien, 500 Museen und 150 Theatern. New York ist zugleich eine der teuersten Städte der Welt, weshalb neben Reisen und Erleben auch wichtig ist, dein Taschengeld mit Work & Travel etwas aufzubessern.

Tipp #1: New Yorker Architektur

Typisch für New York sind die Wolkenkratzer, besonders in Downtown und Midtown Manhattan. Vielleicht kannst du in einem dieser Gebäude als Liftboy anheuern? Das älteste Hochhaus der Stadt, das dreieckige Flatiron Building, stammt von 1902; das Woolworth Building wurde 1913 errichtet und das Chrysler Building 1930. Im 1939 vollendeten Rockefeller Center befindet sich das NBC Studio. Höchstes Gebäude ist, nach der Zerstörung des World Trade Center im September 2001, das Empire State Building von 1931.

Alte Stadtviertel wie Brooklyn Heights prägen die Innenstadtbereiche von New York. Zu den Geheimtipps zählen der Triumphbogen in Greenwich Village oder Jefferson Market Courthouse, wo sich eine Bibliothek befindet. Ein Besuch am Ground Zero sollte ebenfalls auf dem Programm stehen. An dieser Stelle befand sich bis 2001 das 1973 erbaute World Trade Center, das mit seinen 417 Metern das höchste Gebäude der Welt war. Auch Ellis Island im Hudson River, die ehemalige Aufnahmestelle für Immigranten, lohnt einen Abstecher.

Tipp #2: New Yorks kulturelle Sehenswürdigkeiten

Zahlreiche Museen, Galerien und Theater befinden sich in New York. Tipp: Warum nicht als deutschsprachiger Platzanweiser in einem der kleinen Theater New Yorks arbeiten oder als Guide deine Reisekasse auffüllen, indem du Museumsführungen auf Deutsch anbietest? Zu den bedeutenden Kunstmuseen gehört das Metropolitan Museum of Art (Met), wo Exponate vom antiken ägyptischen Tempel bis hin zu moderner Kunst ausgestellt sind. Das MoMa – Museum of Modern Art, das 1929 eröffnet wurde, ist das weltweit bedeutendste Museum für moderne Gegenwartskunst der westlichen Welt. An der Upper Eastside gelegen ist die Museum Mile. 1959 wurde das nach Plänen des Architekten Frank Lloyd Wright erbaute, spiralförmige Solomon R. Guggenheim Museum eröffnet, in dem sich eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und BIldhauerei befindet – darunter Werke von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee. Das American Craft Museum (Museum of Arts and Design – MAD) ist eines der bekannten handwerklichen Museen der Stadt. Im American Museum of Natural History, das zu den größten Naturkundemuseen der Welt gehört, werden über 30 Millionen Ausstellungsgegenstände wie der größte entdeckte Saphir „Stern von Indien“ oder ein 19,2 Meter langes einstämmiges Zedern-Kriegskanu der Haida-Indianer ausgestellt. Teil des Museums sind das Rose Center for Earth and Space und das Hayden Planetarium.

Tipp #3: Theater und Musik in New York

Zu den kulturellen Tipps gehört in New York der Broadway, dessen Theater für Musicals, wie Cats, The Lion King oder 42nd Street bekannt sind. Hier am Times Sqare liegt das Theaterviertel der Stadt mit ungefähr 40 großen und kleineren Bühnen. Am Broadway steht das Lyceum Theatre, das als erstes Theater von Thomas Alva Edison mit elektrischem Licht beleuchtet wurde. 1883 wurde das weltberühmte Opernhaus nahe dem Central Park eröffnet, in dem die Metropolitan Opera Company und das American Ballet Theatre auftreten. Im Lincoln Center for the Performing Arts werden Aufführungen des New York City Ballets und des New York Philharmonic Orchestra gezeigt und darüber hinaus gibt es im New York jährlich etwa 1.500 Aufführungen Off-Broadway und Off-off-Broadway.

Dank zahlreicher Jazz- und Rockclubs ist die Weltstadt New York neben Los Angeles, New Orleans und Chicago eines der bedeutendsten Zentren der amerikanischen Musikszene. Im Stadtteil Harlem, der seit den 1920er Jahren Ausgangspunkt der afroamerikanischen Kultur ist, gibt es Bebop, Free Jazz, Swing und Gospel. Auch zeitgenössische Musikstile wie New Wave und Punkrock lassen sich hier entdecken, aber der Jazz steht immer im Mittelpunkt. Tipp: Für manchen angehenden Musiker kann Work & Travel den Beginn einer musikalischen Karriere bedeuten.

Tipp #4: New York und seine Parks

Work & Traveller, die nach getaner Arbeit den Feierabend genießen oder Aktivitäten an der frischen Luft nachgehen wollen, können das in den großen New Yorker Parkanlagen tun. Der Central Park wurde bereits 1853 als Landschaftspark eingeweiht und ist heute die grüne Lunge der Metropole. Mit 340 Hektar auf einer Länge von vier Kilometern macht er fünf Prozent Manhattans aus und stellt somit den größten Park von New York City dar. In der Mitte des Parks, der zu den umfassendsten Grünanlagen der Welt gehört, befindet sich das Jacqueline-Kennedy-Onassis-Reservoir, und auch das Metropolitan Museum of Art ist dort zu finden. Der Battery Park im Süden von Manhattan verdankt seinen Namen den Geschützen, die früher den Hafen verteidigen sollten. Mittlerweile legen dort die Fähren nach Ellis Island und zur Freiheitsstatue ab. Das Denkmal des schwedischen Erfinders John Ericsson, das im Battery Park steht, stellt ein tolles Fotomotiv für Besucher dar. Empfehlenswert ist ein Spaziergang entlang der Küstenlinie, die mit der Erde, die beim Bau des World Trade Center ausgehoben wurde, erhöht worden ist.

Tipp #5: New York kulinarisch

Bekannt ist New York für seine Delis. In diesen Fast-Food-Restaurants gibt es Burger, Sandwiches, Muffins, Donuts, Nudeln und vegetarische Gerichte. Typisch für die New Yorker Küche sind daneben Bagels, Pancakes, Cheesecake und Hotdogs. Der Knisch, den es in fast jedem Deli gibt, entstammt der jüdischen Kochtradition. Angeschlossen sind den Restaurants häufig Minimärkte, die rund um die Uhr geöffnet sind und oft einen Straßenverkauf haben. Ob in der Lunchpause oder beim Dinner, dank dieser Tipps kannst du in New York abwechslungsreich speisen.

7 Tipps für Boston

Das muss man erlebt haben – 7 heiße Tipps für einen Besuch in Boston

Wer Boston nicht gesehen hat, kennt Amerika nicht, so das Urteil vieler, die die Metropole an der Ostküste der USA schon bereist haben. „Melting Pot of Nations“ – Schmelztiegel der Nationen – so wird Boston selbst von den Einheimischen liebevoll genannt, denn in kaum einer Großstadt der USA treffen so viele verschiedene Kulturen aufeinander.

Die ersten Einwanderer nach Boston waren die Engländer, gefolgt von Iren, Italienern, Deutschen, Polen und Russen, die bis heute das kulturelle Leben der Stadt prägen. Das North End von Boston versprüht den Charme von „Little Italy“, während das South End zum St. Patrick’s Day voll und ganz im Zeichen des irischen Kleeblatts steht. Leben und leben lassen, so lautet die Devise in einer toleranten Stadt, die nicht nur Städtereisende, sondern auch Backpacker, Studenten und junge Kosmopoliten anzieht, die im Rahmen von Work & Travel Auslandserfahrungen sammeln wollen. Mit seinen 32 Hochschulen – allen voran die berühmte Harvard University – ist Boston eine beliebte Universitätsstadt, die sich den Bedürfnissen der Studenten angepasst hat. Aufgeschlossen wie ihre Stadt präsentieren sich auch die Bewohner, was es umso leichter macht, mit Einheimischen Kontakte zu knüpfen und so für den Aufenthalt in Boston Tipps zu bekommen. Nachfolgend findest du sieben heiße Empfehlungen:

Boston aus der Vogelperspektive

Wer das erste Mal in Boston ist, sollte sich zunächst einen Überblick über die Stadt verschaffen. Auf dem Skywalk Observatory, im 50. Stock des Prudential Center, liegt einem ganz Boston buchstäblich zu Füßen. In einer Höhe von ca. 220 Metern sieht man bei entsprechendem Wetter mehrere Hundert Kilometer weit und genießt einen 360-Grad-Panorama-Rundblick über die Stadt. In aller Ruhe kann man hier den imposanten Hafen, den Boston Common, den Charles River, die Cambridge samt Harvard University und das Massachusetts Institute of Technology bewundern. Aber Vorsicht, der Boden des Skywalks ist aus Glas und man sollte schwindelfrei sein, damit der traumhafte Ausblick nicht zum Albtraum wird!

Auf den Spuren der Freiheit

Der berühmte Freedom Trail verbindet auf 4 Kilometern 17 historische Sehenswürdigkeiten der Stadt und leitet die Besucher mit einem roten Streifen auf dem Pflaster vom Boston Common, dem ältesten öffentlichen Park der USA, bis hin zum Bunker Hill Monument, dem Denkmal des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Für den geschichtsträchtigen Weg sollte man 2-3 Stunden Fußweg einplanen. Eine weitere Route – der Black Heritage Trail – erzählt die Geschichte der Farbigen im Bundesstaat Massachusetts. Die 2,5 Kilometer lange Zeitreise führt durch Bacon Hill und verbindet alle relevanten Meilensteine bis zur Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1790. Das Museum of African American History bietet in der Sommersaison geführte Touren an, alternativ lässt sich der Stadtteil natürlich auch auf eigene Faust gut erkunden.

Al dente oder süß-sauer?

Sightseeing macht hungrig, und auch wenn das Budget begrenzt ist, heißt das nicht, dass man auf gutes Essen verzichten muss. Boston ist für seine vielfältige Küche bekannt, denn so multikulturell wie die Stadt selber ist auch das kulinarische Angebot. Kein Wunder, denn Küchenchefs aus aller Welt haben die Speisekarten der Stadt geprägt. Durch die Lage direkt am Meer stehen Fisch und Meeresfrüchte natürlich ganz oben auf der kulinarischen Beliebtheitsskala. In Hafennähe haben sich zahlreiche Restaurants angesiedelt, die fangfrische Köstlichkeiten im mittleren bis höheren Preissegment anbieten. Kulinarische Boston Tipps gibt es in Boston wie Sand am Meer. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis findet man aber in Chinatown, wo man sich schon für 10 US-Dollar satt essen kann. Dank der italienischen Einwanderer bieten im North End viele italienische Restaurants hausgemachte Spezialitäten aus Bella Italia an.

Shop Till You Drop

Shoppen bis zum Umfallen? Warum denn nicht, denn was wäre ein Aufenthalt in den USA ohne diese Freizeitaktivität? Wer sein Geld für echte Schnäppchen ausgeben möchte, sollte sich die Wrentham Village Premium Outlets, 45 Autominuten südlich von Boston, nicht entgehen lassen. Angesagte Labels wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, Burberry, Ed Hardy, Hollister & Co gewähren hier ganzjährig 30-70 % Rabatt. Das Einkaufszentrum mit seinen rund 170 Geschäften ist wie ein kleines Dorf mit verschiedenen Einkaufsstraßen angelegt und bietet neben viel Design für wenig Geld auch nette Cafés und Restaurants für den kleinen Hunger zwischendurch. Es lohnt sich in jedem Fall, für die Fahrt ins Outlet einen Mietwagen zu nehmen. Alternativ bieten Busunternehmer Tagestouren von Boston aus an. Wer eine solche Bustour bucht, erhält ein VIP-Couponbuch und somit noch mehr Prozente.

Die (halbe) Nacht zum Tag gemacht

Auch Nachteulen und Partygänger kommen in Boston auf ihre Kosten, allerdings ist das Nachtleben in weiten Teilen der USA völlig anders, als es Europäer gewohnt sind. Biergärten sucht man hier vergebens, das Rauchen in Clubs, Bars und Lokalen sowie das Trinken von Alkohol auf der Straße sind verboten. Auch den Dresscode sollte man einhalten: Turnschuhe, zu legere Kleidung und Kopfbedeckungen gelten als unangemessen. Die gängigen Bostoner Tipps für ein ausgehtaugliches Outfit lauten: smart and trendy. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die frühe Sperrstunde, denn spätestens um 2.00 Uhr morgens schließen auch die angesagtesten Party-Hotspots ihre Pforten. Positiv gesehen bedeutet das, dass man am nächsten Tag Boston wieder ausgeschlafen und hautnah erleben kann. Dennoch ist die Partyszene legendär, denn im Theatre District ist die Auswahl an Clubs so groß, dass man sich zwischen Hip-Hop, Latin, House und Mainstream erst mal gar nicht entscheiden kann.

Alles auf eine Karte setzen

Boston ist eine Stadt, in der man mit Sicherheit kein Auto braucht, denn zum einen lässt sich Boston wunderbar zu Fuß erkunden und zum anderen verfügt die Stadt über ein hervorragendes U-Bahn-Netz, die MBTA, umgangssprachlich einfach nur „T“ genannt. Mit dem LinkPass kann man eine Woche lang für 15 US-Dollar unbegrenzt die U-Bahn, die Stadtbusse, die Wassertaxis und die Pendlerlinie 1A benutzen.

Die beste Reisezeit

Klimatechnisch kann Boston unberechenbar sein. Für Boston Tipps zu einer bestimmten Reisezeit hinsichtlich des Wetters abzugeben ist schwer. In der Vergangenheit gab es schon Schnee im Oktober und Hitzewellen im Februar. In der Regel ist es von Juni bis August heiß und feucht. Sonnenbrillen, Kopfbedeckungen und ein hoher Lichtschutzfaktor sind dann unerlässlich. In den Wintermonaten von November bis Februar können die Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit auf Minusgrade absinken, weswegen das späte Frühjahr und der frühe Herbst für sämtliche Aktivitäten in Boston als beste Reisezeit gelten.

10 Dinge, die man sich in den USA ansehen muss

10 Dinge, die man sich in den USA ansehen muss 

….und die man erlebt haben muss! Bei den vielen Sehenswürdigkeiten in den USA ist das Abenteuer für Work & Travel Reisende garantiert. Die extrem weitläufigen Landschaften, viele kultige Großstädte, zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Die USA bieten für einen Reisenden jede Menge abwechslungsreiche Erlebnisse.

Alleine die teils gravierenden Unterschiede zwischen den 50 Bundesstaaten sind faszinierend. Aufgrund der vielen Attraktionen ist eine Reiseplanung für die Staaten nicht leicht. Schwer fällt da eine Auswahl der Unternehmungen, doch ein Work & Travel ermöglicht es, bei einer Reise quer durch das große Land viele Abenteuer zu erleben. Die Reiseroute kann sehr flexibel gestaltet werden. Neben den herkömmlichen Highlights, die jeder Urlauber gesehen haben sollte, können so auch noch einige landestypische Attraktionen, die fernab der normalen Reiseroute liegen, für unvergessliche Erinnerungen sorgen. Oft liegen die bekannten Sehenswürdigkeiten und die speziellen Ereignisse nah beieinander. Doch man muss sie kennen, die besonderen Touren sowie auch die beeindruckenden Naturereignisse. Nur so spürt der USA-Reisende den unverwechselbaren Zauber dieses einmaligen Landes. 

Die ungebändigte Natur erleben 

Bei einer Rafting Boot Tour durch den Grand Canyon spürt man die Kraft des wilden Colorado River. Der größte Fluss im Nordwesten der USA schlängelt sich mit fast 2.500 Kilometern ab Colorado durch die Bundesstaaten Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien. Danach fließt er weiter durch Mexiko, bis er im Golf von Kalifornien endet. Er wird jedoch oft nur mit der größten Sehenswürdigkeit der USA, dem Grand Canyon in Verbindung gebracht. Dort starten die meisten Wildwasser Rafting Touren, die in diesem Gebiet ausschließlich von den einheimischen Navajos geführt werden dürfen. Es empfiehlt sich, diese Touren vorab zu buchen. 

Fauna und Flora der Everglades in Florida können bei einer Tour mit dem Airboot erforscht werden. Jeder kennt diese offenen Boote mit dem riesigen Heckventilator, die scheinbar über die Sümpfe und Gräser der Everglades dahinschweben. Mit ihnen lässt sich diese ungebändigte, wilde Natur abenteuerlich erleben. Während der rasanten und lauten Fahrt durch die Mangrovensümpfe Floridas können Alligatoren, Schlangen und seltene Vögel beobachtet werden. Die Guides geben gerne Auskunft über ihre Heimat und erzählen spannende Geschichten aus dem Dschungel Floridas. Vor Spaziergängen wird hier ausdrücklich gewarnt! 

Der Yellowstone Nationalpark ist der älteste Nationalpark der Welt und liegt fast vollständig im Bundesstaat Wyoming. Die wilde Natur des UNESCO Weltnaturerbes kann mit dem Pferd, dem Kajak oder zu Fuß durchforscht werden. Auf fast 9.000 Quadratkilometern Parkfläche befinden sich Canyons, Wasserfälle, Seen, heiße Quellen und Berge. Zahlreiche markierte Wanderwege und die Möglichkeit zum Fischen und zum Bergklettern machen diese Wildnis zum Erlebnis. Unterwegs können viele Wildtiere, von Streifenhörnchen bis Bären, beobachtet werden. 

The American Way of Life 

Den legendärsten Sonnenuntergang Floridas zelebrieren Tausende Besucher täglich am Mallory Square in Key West. Ein besonderer Ort ist seit Generationen die letzte Insel an der Kette der Keys in Florida. Die Kennzeichnung des südlichsten Punktes gehört zu den Sehenswürdigkeiten der USA. Als frühere Hippiehochburg ist Key West heute noch Heimat zahlreicher Aussteiger. Partyvolk und Backpacker füllen die Straßen und Bars, doch den Sonnenuntergang genießt man am Mallory Square. Auf dem Platz sind viele Straßenkünstler und Musiker, die zu dieser besonderen, unwirklichen Stimmung beitragen. 

Ein einmaliges Erlebnis ist der Besuch einer Rodeo Show. Seit frühester Kindheit haben wir sie in vielen Filmen gesehen: Cowboys und ihre Rodeos. Auch heute noch lebt dieses Relikt aus der guten, alten Zeit des Wilden Westens. Bei den verschiedensten Wettkämpfen im ganzen Land treten professionelle Reiter gegeneinander an. Nostalgie kommt auf, wenn sich der Duft nach Schweiß, Pferd und Rind mit dem aufgewirbelten Staub mischt. Work & Travel Fans können hier gut Kontakte knüpfen und von unseren Geheimtipps profitieren, da bei diesen Veranstaltungen immer hervorragendes, günstiges Essen angeboten wird. 

Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben 

Unumstritten gehört ein Besuch der Grabstätte von J.F. Kennedy dazu. Neben dem Hauptsitz des Präsidenten der USA lohnt in Washington ein Besuch des geschichtsträchtigen Arlington Friedhofs. Die berühmteste Grabstätte ist die des 35. Präsidenten. Nach seiner Ermordung 1963 fand hier John F. Kennedy seine letzte Ruhe. Unterirdisch verlegte Gasleitungen versorgen ein Feuer. Darum nennt man die Grabstätte auch das Grab mit der ewigen Flamme. Übrigens sind hier auch die Präsidenten Eisenhower, Nixon und Reagan beerdigt. 

Einmal muss man die Golden Gate Bridge in San Francisco überqueren. Als das Highlight in San Francisco gehört die berühmte Brücke auf die Liste der Sehenswürdigkeiten in den USA. Die Golden Gate Bridge mit über 2700 Metern Länge kann mit dem Auto oder Bus gegen Gebühr befahren werden. Auch eine Fahrradtour bis nach Sausalito ist möglich, um von dort den besonders schönen Blick auf San Francisco zu genießen. Die quirlige Brücke kann auf verschiedenste Arten überquert werden, doch es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, zu Fuß darüber zu gehen, während unter ihr große und kleine Schiffe hindurchfahren. Dabei hupen sie und sorgen für Gänsehautfeeling pur. 

Jeder will über die Sterne des Walk of fame auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles laufen. Gleich vorweg gesagt: Es ist unrealistisch, den ganzen Boulevard abzulaufen. Er ist mit seiner verzweigten Gesamtlänge von fast 10 Kilometern zu lang. Der Bürgersteig, auf dem seit 1958 die Stars mit einem Stern verewigt werden, gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der USA. Faszinierend ist das bunte Treiben auf der Straße, wenn die Doubles der Filmstars und die Disney Werbefiguren die Filmstadt Hollywood feiern. 

Im Mount Rushmore National Memorial werden die alten Präsidenten gehuldigt. In den Black Hills in South Dakota befinden sich einige der ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Stein gemeißelt. Der bei den Lakota Indianern heilige Berg zeigt das Porträt der bedeutenden Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Unter den 18 Meter hohen Denkmälern können Teile aus berühmten Reden der vier Präsidenten nachgelesen werden. Das Monument trägt auch den symbolträchtigen Namen „Heiligenschrein der Demokratie“. 

Eine Schifffahrt zur Freiheitsstatue in New York muss sein. Das Symbol amerikanischer Freiheit steht auf Liberty Island, einer kleinen Insel im New Yorker Hafen. Insgesamt misst das Monument über 90 Meter und ist damit einer der höchsten Statuen weltweit. Im Jahre 1886 wurde das Geschenk Frankreichs an die USA eingeweiht und ist ein Weltkulturerbe der UNESCO. Der Besuch der Freiheitsstatue ist kostenfrei, jedoch dürfen private Boote nicht an der Insel anlegen, weshalb die Fahrt dorthin nur mit den kostenpflichtigen Fähren angetreten werden kann.