Als Backpacker günstig durch die USA reisen

Als Backpacker günstig durch die USA reisen

Günstige Übernachtungsmöglichkeiten

Am günstigsten übernachtest du auf Campingplätzen oder in Hostels, und auch in Motels ist die Unterkunft teils ganz erschwinglich – gerade auf Roadtrips sind sie manchmal die einzige Möglichkeit. Am besten findest du deine Übernachtungsmöglichkeiten über verschiedene Hostelseiten im Internet. Der gemeinnützige Jugendherbergsverband Hostelling International USA betreibt über 50 Hostels, eine Mitgliedschaft kostet 28 Dollar.

Fernbusse

Um in den USA günstig von A nach B zu kommen, sind Fernbuslinien die beste Alternative. Günstiger als die auch hierzulande bekannten Geyhoundbusse sind alternative Anbieter wie Megabus, die gerade bei Vorausbuchungen unglaubliche Schnäppchen anbieten. Solltest du ohne Smartphone reisen, kannst du deinen Trip im Hostel oder im Internetcafé buchen – aber vergiss nicht, dir die Ticketnummer zu notieren.

Auto

Wenn du ein Auto ausleihen möchtest, lohnt es sich, dies außerhalb der großen Städte zu tun. Da sich die Vorschriften bezüglich Mindestalter und Besitz eines internationalen Führerscheins von Bundesstaat zu Bundesstaat unterscheiden, informiere dich vorher über das Internet.

>> Tipps für sicheres Reisen in den USA

WWOOFing in den USA

WWOOFing in den USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten von West nach Süd entdecken: Mit WWOOF lernst du in den USA das Landleben auf okölogisch ausgerichteten Farmen kennen. Zur Maisernte nach Kalifornien oder doch in den bekannten Cotton Belt im Süden der USA? Kostenlos Urlaub auf dem Bauernhof machen und sogar eigenhändig die Farmarbeit ausprobieren ist dank des internationalen Programms WWOOF USA in mehr als 20 Bundesstaaten möglich.

Wer im Rahmen dieses Work & Travel Aufenthalts die Vereinigten Staaten von Amerika bereist, braucht sich um Unterhaltungskosten und Übernachtungsmöglichkeiten keine Gedanken zu machen: Dein WWOOFing-Arbeitgeber stellt dir Kost und Logis zur Verfügung, dafür packst du auf der Farm kräftig zu. Das Leben auf dem Bauernhof und die abwechslungsreiche Arbeit ist dank der Landesgröße so verschiedenartig wie die USA selbst. Die Produktion reicht dabei von Weizen- und Sojafeldern in den Great Plains über Rinderherden in Texas bis zum Ananasanbau in Hawaii. Dir ist es selbst überlassen, wie lange du dich bei einer Farmfamilie aufhältst und mithilfst. Wenn die Erntearbeiten beendet sind, ziehst du einfach weiter zur nächsten Farm und siehst so ganz nebenbei noch viel vom weiten Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Tipps vor Reiseantritt in die USA

  • Bevor du dich in die USA zur Farmarbeit aufmachst, brauchst du ein Visum. Für internationale WWOOFer kommt ein Touristenvisum oder ein Studentenvisum infrage.
  • Als Nächstes musst du Mitglied bei der Organisation WWOOF USA werden. Das geht am besten online. Mit dem ausgedruckten WWOOF-Ausweis kannst du dann von Farm zu Farm reisen und bei den für dich relevanten Arbeitgebern nach Beschäftigung fragen.
  • Die Mitgliedschaft ist genau ein Jahr gültig und gilt auch für die Regionen Alaska, Hawaii, Puerto Rico und die US Virgin Islands.
  • 18 Jahre ist das Mindestalter, wenn du dich bei WWOOF USA anmeldest.
  • Anders als bei einem regulären Work & Travel Aufenthalt leistest du Freiwilligenarbeit: Beim WOOFing arbeiten für Kost und Logis.

WWOOF in den USA: Was dich erwartet

  • Die Anschriften von mehr als 2054 organischen Farmen oder Bauernhöfen mit nachhaltiger Bewirtschaftung bekommst du zu deinem WWOOF-Ausweis dazu. Da das Angebot an landwirtschaftlichen Betrieben groß ist, kannst du dein Tätigkeitsfeld eingrenzen: Im sonnigen Kalifornien geht es zur Wein- oder Orangenernte, im Süden hilfst du beim Baumwollpflücken mit und im Mittleren Westen werden Soja, Weizen und Mais angebaut. Auch andere Kriterien kannst du berücksichtigen, wie beispielsweise Mehrsprachigkeit oder Aufenthaltsdauer – manchmal ist ein längerer Farmstay erwünscht.
  • Wenn du dir die Liste ansiehst, wirst du erstaunt sein, wie viele Möglichkeiten es bei WWOOF USA gibt: Die Farmen und Bauernhöfe können auf Gemüseanbau oder Orchideengärten spezialisiert sein. Aber genauso gut kannst du auf einer Ranch bei der Viehzucht mithelfen oder auf einem Weinberg arbeiten. Raus in die Natur ist bei all diesen Projekten das Motto.
  • WWOOFing ist stark vom Jahreszeitenrhythmus geprägt, was deine Anreise beeinflussen kann. Wer im Frühling oder Herbst kommt, wird kaum Probleme haben, auf einem Bauernhof in den USA unterzukommen. Denn dann ist man auf deine Hilfe angewiesen: Im Frühling bist du hauptsächlich damit beschäftigt, Blumenbeete und Kräutergärten anzulegen oder bei der Geburt und Aufzucht der Jungtiere zu helfen, während im Herbst das Feld dein Arbeitsplatz ist – da heißt es ernten von früh bis spät. Auch der Sommer ist eine gute Möglichkeit für dich, beispielsweise auf kleinen Obstfarmen und Beerenplantagen zu jobben. Hier hilfst du beim Pflücken und beim Einkochen der Früchte.
  • Probiere doch mal einen „Probetag“ auf der Farm aus. Du hilfst beim Melken der Kühe oder Ausmisten des Stalles mit und bekommst dafür eine warme Mahlzeit serviert. Am Abend ziehst du wieder weiter.
  • Jede Farm hat ihren eigenen Rhythmus, aber in der Regel arbeitest du selten mehr als einen halben Tag, zwischen 4 bis 6 Stunden, 5 Tage die Woche. Während der Erntezeit werden natürlich mehr kräftige Hände zum Anpacken benötigt, sodass du schon mal länger auf dem Feld stehen musst. Die Extraarbeit wird dir dann zwar mit freien Tagen entschädigt, aber auch in solchen Fällen gibt es nicht mal ein kleines Trinkgeld.
  • Es gibt Farmbetriebe, auf denen neben Englisch auch noch andere Fremdsprachen wie Spanisch oder Französisch gesprochen werden. Diejenigen, die wenig oder kein Englisch können, aber es lernen wollen, suchen sich am besten eine Familie, die Deutsch versteht, aber nur auf Englisch kommuniziert. Dieses kulturelle Austauschprogramm ist für beide Seiten höchst profitabel.
  • Erinnerst du dich an „Dallas“, die Fernsehserie über eine texanische Öldynastie? Wenn du ein wenig Südstaatenflair schnuppern willst und eine Pferdefarm oder Rinderranch dein zukünftiger Arbeitsplatz sein soll, dann mach dich auf in Richtung Süden, nach Texas oder Florida, auf. In den Sumpfgebieten der Everglades kannst du dein Glück sogar auf einer Krokodilfarm versuchen.

Organische Landwirtschaft entdecken bei freier Kost und Logis

  • Die Organisation WWOOF USA hat sich das Stichwort „organisch“ auf die Fahnen geschrieben. Seit mehr als 20 Jahren ist das National Organic Programm und damit die Produktion von sowohl organischen als auch pestizidfreien Nahrungsmitteln ohne synthetische Zusätze in den USA im Gange.
  • Selbermachen ist das Motto bei WWOOF USA. Die eigenen Ressourcen zu nutzen steht bei der organischen Landwirtschaft an erster Stelle. So lernst du beispielsweise auf einer Ziegenfarm in Tennessee nicht nur, wie Käse produziert wird, sondern, dass auch Ziegenmilchseife noch besser riecht, wenn man sie mit eigenen Händen hergestellt hat. Die Produkte des Bauernhofes werden dann auf dem nächsten Wochenmarkt beispielsweise als Marmelade oder Lotion verkauft und teilweise nach Europa importiert.
  • Bei WWOOF Hawaii arbeitest du für eine kleine Community, die ökofreundliches Zusammenleben praktiziert. Energie und Strom sparen gehört nur zu einer der Aufgaben der Farmer, die versuchen, auf den insgesamt fünf Inseln vermehrt ihre lokalen Ressourcen zu nutzen. Derzeit werden noch an die 80 Prozent an Gemüse und Obst importiert.
  • Auch die Unterbringung bei deinem Arbeitgeber ist während des WWOOF Aufenthalts in den USA dem Gedanken von Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit angepasst: die Leo Nani Farms in Big Island auf Hawai etwa stellt dir beispielsweise ihren Campground zur Verfügung, wo du dich mit deinem Zelt ausbreiten und inmitten der Natur leben kannst. Du erwachst mit Blick auf die Teestauden, Kakaoplantagen oder den Tumerik-Kräutergärten – deinem täglichen Arbeitsfeld inmitten der Natur.

Vegetarisch und Vegan in den USA

Work & Travel – Tipps für Vegetarier & Veganer in den USA

Für Vegetarier & Veganer in den USA können Restaurants manchmal eine Herausforderung sein. Mit diesen Tipps findest du überall etwas Leckeres zu essen. Wenn du Vegetarier oder Veganer bist und ein Work & Travel in den USA planst, solltest du dich vorher genau informieren, welche Restaurants in deiner Nähe vegetarische bzw. vegane Menüs anbieten. 

In den USA wird traditionell viel Fleisch verzehrt und die meisten Restaurants sind entsprechend darauf eingestellt. Bis vor wenigen Jahren beschränkte sich das vegetarische oder vegane Angebot in den USA oft auf Salat und die Bedienung konnte mit dieser „special diet“ wenig anfangen. Doch die bewusstere Ernährung hat inzwischen auch in weiten Teilen der USA Einzug gehalten und immer mehr Restaurants setzen auf gesunde Alternativen zu Fleisch und Fisch. Was du wissen solltest, um als Vegetarier & Veganer in den USA zwischen Steakhouse, Burgern und Chicken Nuggets zu überleben, erfährst du hier. Lass dich nicht von unklaren Speisekarten abschrecken, das Servicepersonal in amerikanischen Restaurants ist in den allermeisten Fällen sehr freundlich und wird versuchen, alle Fragen nach den Zutaten zuverlässig zu beantworten, um dich als Gast zufriedenzustellen.

Vegetarische Restaurants & Cafes in den USA – Allgemeine Tipps für die Suche

Die meisten Amerikaner bevorzugen Steak, Burger und Fisch auf ihrem Teller. Deshalb ist dies in der Regel die Hauptkomponente auf den Speisekarten der Restaurants. Manchmal sogar die Einzige. Gemüse und Kartoffeln gelten als „sides“ und müssen separat bestellt werden. Größere Restaurantketten bieten hier aber mittlerweile eine große Auswahl an, sodass man auch mit den verschiedenen Beilagen satt wird. Für Vegetarier & Veganer in den USA empfiehlt sich vor allem die italienische, indische und mexikanische Küche, da hier der Schwerpunkt nicht auf Fleisch oder Fisch liegt, sondern auf Nudeln, Reis und Maisfladen, zu denen Gemüse und Salat nach Wahl kombiniert werden können.

Vegetarisch essen in größeren Städten und Orten

In allen größeren Städten und Orten in den USA sowie entlang der Interstate Highways gibt es Filialen der bekannten Restaurantketten. An den Autobahnen findet man häufig ganze Zentren mit vielen verschiedenen Restaurants direkt nebeneinander, sodass man nicht lange suchen muss. Entsprechende Hinweisschilder an den Ausfahrten helfen zusätzlich. Solche Restaurants, die bereits das Wort „Steak“ im Namen tragen, sind für Vegetarier & Veganer durch die beschränkte Auswahl eher ungeeignet. Unter den Ketten zu empfehlen sind aber zum Beispiel „Cracker Barrel“ oder „Olive Garden“. „Cracker Barrel“ bietet traditionelle Südstaatenküche mit einer großen Auswahl an Gemüse und Obst sowie vegetarische Frühstücksoptionen. „Olive Garden“ ist eine Restaurantkette mit italienischer Küche, bei der individuell zusammengestellt werden kann.

Viele Restaurants haben inzwischen eine eigene Homepage, auf der die Speisekarte eingesehen werden kann. Oft ist dort sogar ein Symbol hinter den rein vegetarischen Speisen, sodass du nicht die ganze Karte danach absuchen musst. Normalerweise ist es auch immer hilfreich, die Bedienung gleich zu Beginn darauf anzusprechen und nach veganen und vegetarischen Gerichten zu fragen. In vielen Restaurants ist es so möglich, sich ein individuelles Gericht zubereiten zu lassen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn man manche Zutaten nicht mag, die oft in den gängigen vegetarischen Menüs vorkommen. Für Veganer ist außerdem wichtig zu wissen, dass sehr viele Gerichte Käse enthalten, auch wenn das nicht immer explizit aufgeführt wird.

Ein Buffet-Restaurant ist für Vegetarier & Veganer in den USA eine gute Wahl

Eine gute Option sind auch Restaurants, die Ihre Speisen in Buffetform anbieten. Hier kannst du dir für einen Fixpreis das aussuchen, was du magst, und unbegrenzt viel davon essen. In den Großstädten, aber auch in vielen kleineren Universitätsstädten findet man aber auch zahlreiche unabhängige Restaurants und Cafés, die sich auf gesunde Vollwertkost spezialisiert haben und ein dementsprechend ein großes Angebot an vegetarischen und veganen Speisen bieten, die auch als solche gekennzeichnet sind. Hier lohnt es sich, die Bekannten und Kollegen vor Ort zu fragen, da diese Lokalitäten oftmals echte Geheimtipps und nicht so leicht zu finden sind.

Der sichere Weg für Vegetarier & Veganer in den USA: Die Selbstversorgung

Wer als Work & Travel in die USA reist, will Land und Leute kennenlernen und bleibt in der Regel länger als zwei Wochen. Auch wenn Essengehen in den USA deutlich günstiger ist als in Deutschland, reicht das Budget vielleicht nicht, um jeden Tag in ein Restaurant zu gehen. Wenn du dich selbst mit einem Lunchpaket versorgst, hast du als Vegetarier & Veganer in den USA auch deutlich mehr Möglichkeiten. Die großen Supermarktketten besitzen alle eine Organic- oder Bio-Abteilung, in der es vegane Butter, Alternativen zu Milch und viele weitere Lebensmittel aus der vegan-vegetarischen Küche zu kaufen gibt. Außerdem findet man hier zum Beispiel auch Schwarzbrot und andere Vollwertprodukte, die man aus Deutschland kennt. Im Sommer kannst du auch die lokalen Farmers Markets besuchen und das Gemüse der Saison vom Bauernhof aus der Region erstehen. In vielen Unistädten gibt es auch kleine Lebensmittelläden, die sich auf vegane und vegetarische Produkte spezialisiert haben. Ein Blick in die gelben Seiten, die lokalen Zeitungen und natürlich das Internet, geben dir schnell Auskunft, wo diese zu finden sind.

Das beste für Reisen innerhalb der USA ist das gute alte Lunchpaket

Auch für Reisen innerhalb der USA ist die Mitnahme von eigenem Proviant unbedingt zu empfehlen, da auf den Flügen meist kein kostenloses Essen zur Verfügung steht und die Auswahl beim Kauf besonders für Veganer & Vegetarier eingeschränkt ist. Mit deinem eigenen Lunchpaket versorgt, weißt du nicht nur genau, was drin ist, sondern musst auch bei längeren Wartezeiten nicht auf die Suche nach etwas Essbarem gehen.

Der Amerikaner liebt sein Barbecue – So nimmst du als Vegetarier & Veganer in den USA teil

Gerade in den Sommermonaten fahren viele Amerikaner zum Camping an einen See oder in einen der zahlreichen State Parks und grillen dort. An vielen Orten gibt es fest installierte Grills neben Tischen und Bänken, die von jedem kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr genutzt werden können. Das ist auch für Vegetarier & Veganer in den USA eine gute Möglichkeit, Land und Leute hautnah zu erleben. Kleine und große Aluschalen gibt es in jedem Supermarkt, du kannst dir also dein persönliches Menü zusammenstellen und problemlos mit auf den Grill legen. Im Internet findest du zahlreiche Rezepte, mit denen du selbst ein traditionelles Thanksgiving Dinner mit veganen Zutaten kochen kannst.

7 Tipps für einen Besuch in Washington

Washington sehen und erleben: 7 Tipps für ein aktiveres Work & Travel

Neugierig auf einen Work & Travel Trip nach Washington? Diese Tipps versprechen dir spannende Aktivitäten während deines Aufenthalt in der Hauptstadt der USA. Mit Work & Travel nach Washington zu reisen ist ein aufregendes Unternehmen. Im Zentrum der politischen Macht der USA kannst du die amerikanische Lebensart und Arbeitsweise kennenlernen. 

Washington, D. C. ist die einzige Stadt in den USA, die nicht zu einem Bundesstaat gehört – der District of Columbia ist ein eigener Verwaltungsbezirk. Washington wurde nach dem ersten amerikanischen Präsidenten benannt und ist seit 1800 Hauptstadt und Regierungssitz der USA. Viele grüne Parks und breite Alleen machen die Stadt weitläufig. Wolkenkratzer gehören hier nicht zum Straßenbild, denn ein Erlass des Kongresses von 1899 beschränkte die erlaubte Höhe der Gebäude auf 150 Fuß (etwa 50 Meter). Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Monumente von Washington liegen im Nordwesten der Stadt im Monument District, zwischen Downtown und Capitol Hill. Das Pentagon und der Nationalfriedhof Arlington mit dem Grabmal von John F. Kennedy befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Potomac River. Wie du hier deine Freizeit aufregend gestalten kannst, verraten diese sieben Tipps für Washington.

Die wichtigen Sehenswürdigkeiten

  • Das Weiße Haus, der Wohnsitz des amtierenden US-Präsidenten, ist mit seinen 132 Räumen natürlich das wichtigste Gebäude der Stadt. Seit dem 11. Sept. 2001 ist es nur noch beschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich, man kann aber täglich bis 16:00 Uhr das Visitor Center an der Südostecke besuchen.
  • Das US Capitol ist seit 1800 der Sitz des Parlaments. Die 55 Meter hohe Rotunde kann tagsüber stündlich mit einer Führung besucht werden. Kostenlose Tickets bekommst du am nahen Capitol Guide Service Kiosk.
  • Die Library of Congress im Thomas Jefferson Building ist die zweitgrößte öffentliche Forschungsbibliothek der Welt. Sie enthält über 155 Millionen Medieneinheiten, und hier werden viele historische Originale von unschätzbarem Wert ausgestellt. Kostenfreie Führungen ermöglichen auch Gästen ohne Forschungsinteresse den Zugang, allerdings ohne direkten Zugriff auf die Bücher in der Lesehalle.
  • Das Lincoln Memorial ist ein Marmordenkmal mit der sitzenden Statue von Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Die 36 Säulen des Denkmals repräsentieren die 36 Staaten von Lincolns Union. Es ist auch ein Symbol der Bürgerrechte, hier begann Martin Luther King 1963 seine Rede mit den Worten: „I have a dream …“. Zu Füßen des Lincoln Memorial wurde der Reflection Pool angelegt, der eine räumliche Verbindung mit dem Washington Monument schafft. Der imposante weiße Obelisk, der sich am gegenüberliegenden Ende des Reflection Pool erhebt, ist mit 169 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Mit einem Aufzug kannst du bis fast zur Spitze hinauffahren und die Aussicht über die Stadt genießen.

Amerikas schönste Museumsmeile

Der wichtigste der Tipps für Washington ist sicher die National Mall. Diese Prachtallee im Herzen von Washington ist die schönste und größte Museumsmeile der USA. Hier ist ein Teil der berühmten Smithsonian Institution angesiedelt. Vielfältig und interessant, abwechslungsreich und aufregend sind die vielen Werke, die in den neun Museen und Galerien ausgestellt werden. Die National Art Gallery beherbergt eine erstklassige Sammlung klassischer und moderner Kunst, von Leonardo da Vinci bis Alexander Calder. Das National Museum of African Art zeigt das kulturelle Erbe der Afroamerikaner. Das Museum of the American Indian ist eine stolze Dokumentation der indigenen Kultur. Im National Air and Space Museum stehen die erste Flugmaschine der Gebrüder Wright von 1903 und die Spirit of St. Louis, mit der Charles Lindbergh 1927 den Atlantik überquerte. Auch die Mondlandekapsel der Apollo 11 ist hier ausgestellt. Erfreulich ist, dass die hochwertigen Meisterwerke völlig kostenlos besichtigt werden können: Der Eintritt in alle Museen ist frei.

Washington bei Mondschein erleben

Dies ist der romantischste unserer Tipps für Washington: eine Stadtrundfahrt bei Nacht. Wenn der Berufsverkehr vorbei ist und die Stadt zur Ruhe kommt, kannst du auf einer zweistündigen Rundfahrt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bewundern, die in einer malerischen nächtlichen Beleuchtung erstrahlen. Die charmanten Old Town Trolleys im Stil antiker Straßenbahnwagen auf Gummirädern starten täglich um 19.30 Uhr von der Union Station.

Tipps, um in Washington auszugehen

In den letzten Jahren wird in Washington immer mehr Wert auf gutes und abwechslungsreiches Essen gelegt. Besonders rund um den Capitol Hill, in der Barracks Row, gibt es jetzt viele internationale Restaurants. Von griechischer über indische und bis zu afrikanischer Küche werden Gaumenfreuden für jeden Geschmack angeboten. Preisgünstige Lokale mit guter Küche findet man auch in der 8th Street, zwischen Pennsylvania Ave und M Street. Eine typische Spezialität in Washington sind die Crab Cakes, die entweder einfach und rustikal serviert oder raffiniert mit feinen Zutaten veredelt werden. Ein reges Nachtleben findest du in den Pubs und Clubs in Georgetown, im Stadtteil Adams Morgan. Im New Atlas District befindet sich das beliebte Bavarian Biergarten Haus mit vielen deutschen Bieren vom Fass.

Künstlerfest am Dupont Circle

In der ruhigen Nachbarschaft am Dupont Circle mit ihren Kunstgalerien wird jeden ersten Freitag im Monat ein lebhaftes Straßenfest der modernen Kunst gefeiert. Bis 21:00 Uhr wird Livemusik gespielt und Wein ausgeschenkt. Die neuesten Trends, die angesagtesten Künstler, die besten Werke – hier sind sie alle versammelt. Das Zentrum der Party ist der Hiller Art Space in Hiller Court.

Einkaufsbummel auf dem Straßenmarkt oder im Outlet Mall

Da Work & Travel Teilnehmer und auch Backpacker meist nur über ein kleines Budget für den täglichen Bedarf verfügen, sind Tipps, wo in Washington preiswerte Lebensmittel zu finden sind, immer willkommen. Fleisch, Fisch und Gemüse bekommst du günstig im letzten öffentlichen Markt von Washington, dem Eastern Market in der Southeast 7th Street. Am Wochenende findet rund um die antike Markthalle ein farbenfroher Flohmarkt statt. Markenartikel jeder Art findest du in einem der Outlet Malls zu sehr reduzierten Preisen. Das Outlet Potomac Mills in Prince Williams, Virginia, besteht aus 220 Geschäften und ist mit dem Bus nur eine halbe Stunde von der Innenstadt Washingtons entfernt. Das Tanger Outlet mit 150 Geschäften liegt im National Harbour, etwa 40 Minuten außerhalb der Stadt.

Freizeitspaß in der Cheasepake Bay

Der letzte, aber attraktivste der Tipps für Washington ist die Cheasepake Bay. Etwa eine Stunde südöstlich von Washington liegt diese größte Flussmündung der USA. Artenreiche Flora und Fauna, malerische Fischerdörfer und exklusive Yachtclubs machen sie zu einem beliebten Wochenendausflugsziel. Segeln, Kajakfahrten und Wanderungen durch ausgedehnte Marschlandschaften und unberührte Waldgebiete schenken dem Aufenthalt einen hohen Freizeitwert.

5 Tipps für Flüge in die USA

5 Tipps für Flüge in die USA

Sie haben nicht unbedingt einen guten Ruf: Langstreckenflüge. Ja, es ist tatsächlich nicht unbedingt angenehm, bei wenig Beinfreiheit mindestens 8 Stunden in einem Flugzeug zu verbringen. Jedoch sind sie unvermeidlich, um in das Abenteuer Work & Travel in den USA zu starten. Aber bei näherer Betrachtung ist alles halb so schlimm. Mit diesen 5 Tipps für Flüge in die USA wird der Auftakt zu deinem Work & Travel-Aufenthalt in den Staaten reibungslos gelingen.

Mit guter Vorbereitung lässt sich zum einen die Brieftasche schonen, zum anderen der Flug selbst bequem gestalten. Und bei allen kleinen Nachteilen, die Langstreckenflüge mit sich bringen: Es ist doch immer wieder erhebend, den Ausblick auf den Sonnenaufgang über den Wolken oder den Landeanflug auf Flughäfen wie den von San Francisco aus der Luft zu erleben. Die folgenden 5 Tipps für Flüge in die USA bereiten dich perfekt auf deinen Work & Travel-Aufenthalt in den Vereinigten Staaten vor.

Vorbereiten und Packen mit System

Der bürokratische Aufwand für eine Reise in die USA ist nicht zu unterschätzen. Für einen Work & Travel-Trip muss das Visum beantragt werden, der Reisepass muss neuerer Machart und noch länger als ein Jahr gültig sein und für die Einreise müssen verschiedene Formulare ausgefüllt werden. Dabei sollte aber das sorgfältige Kofferpacken nicht vergessen werden. Nichts ist ärgerlicher, als erst im Flugzeug draufzukommen, dass wichtige Gegenstände im Gepäckraum und nicht im Handgepäck sind. Unbedingt mit ins Flugzeug sollte ein warmer Pullover, denn bei Nachtflügen sinkt die Temperatur an Bord deutlich. Auch über Zitronenbonbons oder Kaugummis wird man sich freuen. Sie verhindern, dass die Ohren zumachen, und regen den Speichelfluss an, was trockenen Schleimhäuten und somit Erkältungen vorbeugt.

Früh buchen

Reist man im Zuge eines Work & Travel-Visums in die USA ein, muss man bei der Ankunft kein Rückflugticket vorweisen. Trotzdem lohnt es sich auch hier, früh genug einen Termin für die Rückreise festzulegen. Spätestens zwei Monate bevor das Visum abläuft, sollte man buchen. Erfahrungen zeigen: Wer diese Grenze einhält, spart 20 bis 40 % des Preises einer kurzfristigen Buchung. Alternativ dazu lohnt es sich auch, nach „Open Return“-Tickets Ausschau zu halten. Dabei bezahlt man den Flug gleich, legt aber noch kein Datum fest. In der Praxis bedeutet das, dass man einige Tage vor dem Rückflug bei der Fluglinie nachfragt, für welchen Flug es die nächsten freien Plätze gibt. Man hat also keinen Anspruch auf einen bestimmten Flug, aber erfahrungsgemäß klappt die Rückreise innerhalb weniger Tage. Fluglinien sind oft froh, diese „Joker“-Tickets zu vergeben, weshalb diese oft vergleichsweise günstig sind.

Flexibilität spart Geld

Nur wenige Länder verfügen über so viele internationale Flughäfen wie die USA und nur wenige Länder werden von so vielen verschiedenen europäischen Flughäfen aus angeflogen. Für Europäer, die sich zu einem Work & Travel-Aufenthalt in den USA aufmachen, kann das zu einem großen Vorteil werden. Ist man als Reisender flexibel und bereit, zum Abflughafen auch eine etwas längere Anreise in Kauf zu nehmen, kann man nämlich bares Geld sparen. Möchte man beispielsweise nach Miami fliegen, sollten sich Reisende die Angebote ab Spanien ansehen. Zwischen diesen Destinationen werden viele Flüge angeboten, weshalb man oft richtige Schnäppchen findet. Verbindet man das mit einem Billigflug nach Spanien, kann man das Reisebudget schonen. Ebenfalls einer der beliebtesten Tipps für Flüge in die USA ist es, sich nicht auf einen bestimmten Reisetag festzulegen. Schon einen Tag früher oder später können die Preise deutlich günstiger sein. Außerdem kann man statt eines Direktfluges einen Stopover in Betracht ziehen, bei dem man an einem Flughafen umsteigt und einige Stunden Wartezeit in Kauf nimmt.

Per Langstreckenflug gemütlich und bequem reisen

Einer der besten Tipps, um Flüge in die USA gemütlich zu gestalten, ist – Überraschung – Schlafen! Nur gelingt das nicht allzu leicht. Oft ist es laut, manchmal rumpelt es und bequem ist es auch nicht unbedingt. Mit lockerer, bequemer Kleidung, einer Nackenstütze und einer Schlafbrille erhöht man seine Chancen auf einen ruhigen Schlaf. Alkohol und Koffein sollte man im Flieger am besten ganz weglassen, denn beides trocknet den Körper aus und verstärkt somit ohnehin nur den Effekt der trockenen Flugzeugluft. Stattdessen lohnt es sich, viel Wasser zu trinken. Ärzte empfehlen sogar, pro geflogener Stunde einen viertel Liter Wasser zu sich zu nehmen. Gegen trockene Nasenschleimhäute eignen sich mineralhaltige Nasensprays sehr gut. Auf Kontaktlinsen sollte man ganz verzichten: Deine Augen werden es dir danken. Und mit einem spannenden Buch, guter Musik oder ein paar Folgen der Lieblingsserie auf dem Smartphone vergeht auch auf Langstreckenflügen die Zeit schneller als man glaubt.

Jetlag vermeiden

Je nach Region beträgt die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und dem Festland der USA zwischen 6 und 9 Stunden. In Alaska oder auf Hawaii sind die Uhren sogar um 10 bzw. 12 Stunden zurückzustellen. Ein kleiner Jetlag ist da nach der Anreise kaum zu vermeiden. Mit einigen kleinen Tricks lassen sich dessen Auswirkungen aber zumindest eindämmen. Die gute Nachricht: Allgemein verträgt der Körper Flüge in den Westen besser als Reisen in den Osten. Das liegt daran, dass wir mit verlängerten Tagen besser umgehen können, als mit verkürzten. Fragt man beispielsweise Flugbegleiter nach Tipps für Flüge in die USA und andere ferne Destinationen, hört man häufig: Schon einige Tage vor der Abreise sollte man beginnen, täglich eine Stunde später schlafen zu gehen und eine Stunde früher aufzustehen. Nach der Landung ist es am wichtigsten, schnell den Tag-Nacht-Rhythmus der USA anzunehmen. Landet man am späten Abend Ortszeit, sollte man trotzdem versuchen zu schlafen. Landet man am tagsüber, wird geraten, den Tag durchzustehen, bis es auch im Gastland Schlafenszeit ist. Bei Müdigkeit hält man am besten durch, indem man viel Zeit draußen verbringt, denn das Tageslicht unterstützt den Körper bei der Umstellung. Hält man sich konsequent an den örtlichen Zeitrhythmus, wird man sich schon nach 2 Tagen wieder frisch und erholt fühlen.

10 Tipps für Backpacker in den USA

10 Tipps für Backpacker in den USA

Ob Livekonzerte in Austin, Sonnenbaden in South Beach oder Foodcartgenüsse in Portland: Als Backpacker lernst du die USA mit  all ihren Facetten kennen. Um die USA als Backpacker zu erfahren, lohnt es sich, einen mehrmonatigen Work & Travel Aufenthalt zu unternehmen. Und trotzdem wirst du nicht alle der sprichwörtlich unbegrenzten Möglichkeiten auskosten können. Deshalb findest du hier ein paar Empfehlungen, was du unbedingt gesehen oder gemacht haben solltest.

Auf den Spuren der amerikanischen Musik

Ob Hip-Hop, Blues, Bluegrass oder Jazz: Als Heimat zahlreicher musikalischer Stilrichtungen bietet die USA Backpackern die Möglichkeit, die Musikszenen in verschiedenen Städten kennenzulernen. Austin wird die Welthauptstadt der Livemusik genannt und bietet eine sehr lebendige, vielfältige Szene, vor allem was Indierock und experimentelle Musik angeht. „Keep Austin weird“ ist der Leitspruch der Stadt in Texas. Zwischen 6th und Red River Street liegt das Ausgehviertel, in dem sich an jedem Abend der Woche Liveacts finden lassen. Außerdem lohnt es sich unbedingt, das South by Southwest zu besuchen. Das beste Musikfestival der USA findet alljährlich im März in Austin statt. Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit im warmen Texas bieten dir mehrere Campingplätze in der Region.

In Nashville ist, wie allgemein bekannt, die Countrymusik zuhause. Im interaktiven Museum Country Music Hall of Fame erfährst du Wissenswertes zur Countrykultur aus und kannst jede Menge Memorabilia bewundern, unter anderem den goldenen Cadillac von Elvis. Im Ryman Auditorium spielen die Stars der Countryszene und auf dem Broadway zwischen 2nd und 5th Avenue geben in den Bars, die sich hier aneinanderreihen, professionelle Musiker rund um die Uhr Countryklassiker zum Besten. Zum Ausgehen empfiehlt sich West End, ein Studentenviertel mit netten Cafés und Bars.

Nirgendwo sonst in den USA begegnet man so viel hochwertige Straßenmusik wie in New Orleans, wo die eine oder andere Big Band ihre Kunst zum Besten gibt. Ein Spaziergang durch die Bourbon Street wird möglicherweise ganz schnell von Blasmusik begleitet. Empfehlenswerte Jazzbars sind das Maple Leaf oder das Le Bon Temps Roulé. Natürlich solltest du unbedingt versuchen, im Februar nach New Orleans zu trampen, um den aufregenden Mardi Gras live mitzuerleben.

Stadt und Strand: Was will man mehr?

Um während einer Backpackerreise durch die USA auch mal die Nacht zum Tage zu machen, ist Miami Beach das richtige Reiseziel. Die Strände im Stadtteil South Beach sind tagsüber Orte zum Sehen und Gesehenwerden und werden des Nachts zum Schauplatz verrückter Partys. Und das alles vor der Kulisse der wunderschönen Art-dèco-Gebäude, welche die markanteste historische Sehenswürdigkeit von Miami Beach sind. Diese sollte man sich natürlich auch bei Tageslicht noch einmal näher anschauen.

In Los Angeles ist Santa Monica DER Strand, um umgeben von Palmen am weißen Sandstrand zu relaxen und gleichzeitig nach der einen oder anderen Berühmtheit Ausschau zu halten. Das kann man dann auch des Abends in den unzähligen Bars und Restaurants weiter versuchen, die sich an der Uferpromenade aneinanderreihen. Der nahe gelegene Venice Beach ist, was das Publikum betrifft, noch interessanter: Am Strand der Kleinstadt versammeln sich die besten Straßenmusiker und Kleinkünstler sowie jede Menge schräger Vögel. Günstige Unterkünfte findest du in den Hostels der Nachbarstädte Venice und Santa Monica.

Mobile Genüsse in Austin und Portland

Auch Backpacker möchten in den USA gut essen und gleichzeitig die Besonderheiten der amerikanischen Kultur kennenlernen. Eine außergewöhnliche Erfahrung bieten dabei die Foodtrucks, die mittlerweile Speisen auf höchstem Niveau anbieten. Besonders bekannt für seine Foodtruckkultur ist Austin. Von der Huffington Post zur Nr. 1 erklärt, bietet das Micklethewait Craft Meats texanisches Barbecue an. Spezialität: Frito Pie, mit Chili und Käse und „on top of that“ zwei Lammfleisch-Chorizos. Typisch für den entspannten und gleichzeitig experimentellen Vibe von Austin ist der East Side King. Die Köche sagen, sie hätten sich von der asiatischen Kultur, Rockbands und Austins Partyszene inspirieren lassen. Unbedingt empfehlenswert: Rote-Beete-Fritten mit Mangomayo.

In Portland – der Stadt, die in den USA vor allem für ihre Kreativität und ihre innovativen Ideen bekannt ist – heißen die Foodtrucks Foodcart. Den besten vegetarischen Burger bekommst du beim The Grilled Cheese Grill, die beste Pasta und Gnocchi im Artigiano und die experimentellste Küche im Carte Blanche. Auch wenn du Soulfood natürlich am besten in den Südstaatenküsten ausprobieren solltest – dank Miss Kate’s Southern Kitchen sind die Sandwiches und Waffeln in Portland ebenfalls unglaublich lecker.

Grandiose Naturerfahrungen: Yellowstone-Nationalpark und Grand Canyon

Dass der Grand Canyon jährlich von fast fünf Millionen Menschen besucht wird, kann man allein beim Anblick von Fotos noch nicht verstehen. Man muss ihn einfach gesehen haben, um die Schönheit des Grand Canyon begreifen zu können: Die Farben der Felsen, die sich von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang ständig verändern, die beeindruckenden Formen und die strahlende Helligkeit der Wüste. Die Schlucht ist fast zwei Meilen tief, und man kann sowohl hinuntersteigen als auch durch sie hindurch wandern. Eine abwechslungsreiche Alternative ist es, den Grand Canyon bequem vom Rücken eines Maultieres aus erkunden.

Wenn du die USA als Backpacker bereist, solltest du dir auch den Besuch des Yellowstone Nationalpark in Wyoming nicht entgehen lassen. Hier findest du beeindruckende Geysire, Schlammlöcher, riesige Wasserfälle und fossile Wälder. Die grasenden Elche und Bisons lassen sich entweder aus dem Autofenster heraus oder besser noch bei einer Wanderung auf einem der dafür vorgesehenen Wege, die zusammen über 1.100 Meilen messen, bewundern. Unterkommen kannst du auch hier in einem Hostel.

Mit der Bahn von Küste zu Küste

Die USA sind ein riesiges Land mit einer facettenreichen Kultur und einer wohl mindestens ebenso abwechslungsreichen Natur. „From sea to shinging sea“ erstrecken sich zwischen Atlantik- und Pazifikküste mehr faszinierende Städte und Landschaften, als man in der kurzen Zeit eines Backpacker-Aufenthalts besichtigen kann. Wer während eines USA-Aufenthalts trotzdem möglichst viel vom Land sehen möchte,  und gerne entspannt reist, sollte einen Blick auf die Coast to Coast-Angebote der amerikanischen Bahn werfen. Die Reise mit dem Zug ist den USA zwar nicht so günstig wie die Fortbewegung per Mietwagen oder Bus, bietet dafür aber entspannte Ausblicke aus nostalgischen Waggons mit Fenstern bis zur Decke, sowie die Möglichkeit auf den mehrtägigen Reiserouten ganz entspannt mit mitreisenden Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Szenische Routen gibt es beispielsweise von New York oder Chicago über die Great Plains und durch die Rocky Mountains bis nach San Francisco.

Sicher reisen in den USA

Sicher reisen in den USA

Träumst auch du von einer Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Möchtest du den wilden Westen entdecken oder das Gefühl der völligen Freiheit auf der Route 66 erleben? Kein Problem, allerdings gibt es schon bei der Einreise wichtige Bestimmungen zu beachten, wenn du nicht postwendend wieder im Flieger nach Deutschland sitzen möchtest. Gehst du taktisch klug vor, so kannst du jedoch einige unvergessliche Erlebnisse aus einem der mächtigsten Länder der Welt mitnehmen. Beherzige unsere Tipps und Tricks und schon kann dein Abenteuer USA ohne Risiken beginnen!

In der westlichen Welt gibt es kaum ein Land, das so vielseitig ist wie die USA. Die Unterschiede zwischen Hawaii und Alaska oder New York und Kalifornien könnten größer kaum sein. Es warten kulinarische Highlights, spektakuläre Landschaften, grandioses Shopping und jede Menge Entertainment á la Hollywood auf dich. Bei so viel Vergnügen solltest du die Sicherheit während deines USA-Trips jedoch nicht vernachlässigen. Denn in den Staaten ticken die Uhren mitunter anders als in Deutschland. Selbst wenn du deinen „Work & Travel“-Aufenthalt unter der Mithilfe einer renommierten Agentur planst, solltest du besser nichts dem Zufall überlassen. Abhängig von deiner genauen Reisedestination innerhalb der Vereinigten Staaten stellst du dich besser auf Folgendes ein:

  • Einige Regionen werden von Erdbeben und Tornados heimgesucht.
  • Es kann heftige Winterstürme geben.
  • Die klimatischen Bedingungen fallen von Bundesstaat zu Bundesstaat sehr unterschiedlich aus.
  • Es gelten strenge Bedingungen bei der Einreise.
  • Ohne eine Versicherung ist ein Besuch beim Arzt sehr teuer.

Durch die gezielte Planung kannst du diese Risiken und Gefahren in den USA leicht umgehen. Lass dich von deinem Traumziel nicht abbringen und erfülle dir deinen persönlichen „American Dream.“ Triffst du vor deiner Abreise schon alle nötigen Vorkehrungen, dann kannst du mit einem sicheren Gefühl in das Land der Elite-Unis, Hollywood-Stars und Cowboys einreisen.

Rundum gut geschützt mit der passenden Versicherung für die USA

Von einem Versicherungsschutz, wie du ihn vielleicht in Deutschland genießt, können die meisten Amerikaner nur träumen. Denn längst nicht jeder US-Bürger verfügt daüber. Hat man keine Versicherung, wird es selbst bei einer leichten Erkältung beim Arzt teuer. Doch dir muss es nicht so ergehen. Schließlich kannst du eine Krankenversicherung für die USA schon vor deinem Reiseantritt ganz einfach abschließen. Somit kannst du dich ohne Bedenken in dein Abenteuer stürzen und weißt, dass du im Notfall gut versorgt bist. Schließlich gibt es in den USA einige der besten Ärzte der Welt, die sich dank deines Versicherungsschutzes ohne große Kosten um dich kümmern.

Wichtige Hinweise zur Einreise in die USA

Die USA arbeiten verstärkt daran, die Sicherheit auf internationalen sowie Flügen innerhalb der USA zu erhöhen. Daher gelten in diesem Land auch verschärfte Einreisebedingungen, mit denen du dich besser vertraut machen solltest. Schon während der Flugbuchung musst du dein Geschlecht, deinen vollständigen Namen und dein Geburtsdatum angeben. Außerdem benötigst du entweder ein Visum oder musst dich als Teil des Visa Waiver-Programms für deutsche Staatsangehörige vor deiner Abreise bei ESTA online anmelden. Es ist eine kleine Gebühr zu entrichten. Bitte beachte auch, dass du nur mit einem noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass in die USA einreisen darfst. Hier noch einmal die wichtigsten Einreisebestimmungen des Visa Waiver-Programms im Überblick:

  • Die Einreise kann per Schifffahrtsgesellschaft oder mit einer regulären Airline erfolgen.
  • Du musst ein Rück- oder Weiterflugticket vorweisen können.
  • Die Verweildauer beträgt maximal 90 Tage.
  • Der Besitz der elektronischen Einreiseerlaubnis (ESTA) ist zwingend erforderlich.
  • Ein mindestens sechs Monate gültiger Reisepass aus einem der zulässigen Visa Waiver-Länder muss vorhanden sein.

Sicherheit wird in den USA großgeschrieben – vor allem nach 9/11. Bedenke bei der Einreise auch, dass du deinen Koffer nicht abschließen solltest. Das Gepäck der Einreisenden wird stichprobenartig von den Zollbeamten kontrolliert – im schlechtesten Fall brechen die Beamten deinen Koffer auf.

Die großen Weiten der USA sicher erkunden

Die vielseitige Natur, wie du sie zum Beispiel am Grand Canyon erleben darfst, dürfte dir geradezu die Sprache verschlagen. Dennoch darfst du die Risiken in den USA und vor allem in der Wüste nicht aus den Augen lassen. Denn hier wird es sehr trocken und heiß. Ein ausreichender Sonnenschutz sowie viel Wasser schützen dich vor dem Austrocknen. Stürme bergen in bestimmten Teilen der USA Gefahren:

  • Die südlichen Bundesstaaten werden von Mai bis November oftmals von Hurrikanen heimgesucht.
  • Tropenstürme und durch starke Regenfälle bedingte Erdrutsche sind auch möglich.
  • Tornados stellen im Mittleren Westen von März bis Juli ein Risiko dar.
  • Die Schneestürme an der Ostküste häufen sich im Winter ebenfalls. Davon ist vor allem der Flugverkehr betroffen.

Durch eine gezielte Planung kannst du diese Regionen zu den betroffenen Jahreszeiten jedoch einfach umgehen. Und: Planst du eine Reise ins wunderschöne Kalifornien, kann es sein, dass du Zeuge von Erdbeben wirst. Diese sind meist jedoch kaum zu spüren und richten keine bis kaum Schäden an. Grundsätzlich gilt: Je besser du informiert bist, desto sicherer reist du in den USA, wenn es um natürliche Gefahren geht. Alles in allem, gibt es nur ein minimales Risiko, das dich in keinem Fall von deinem Work & Travel oder Backpacker-Aufenthalt abhalten sollte.

Sicherheit in den USA: Die Staaten ticken ein wenig anders

Vielleicht hast du auch schon einmal vom prüden Amerika gehört. Fakt ist: Die USA sind sowohl als „Land der Liberalen“ als auch „Land der Moralaposteln“ bekannt. FKK am Strand wäre hier absolut unangebracht. Wenn du die örtlichen Sitten respektieren und unnötigen Ärger vermeiden möchtest, bade besser nicht nackt und ziehe dich auch nicht am Strand um.

Alkohol darfst du hier erst ab 21 Jahren trinken. Bist du mit dem Auto unterwegs, ist Bier, Sekt und Schnaps sowieso tabu – zusätzlich gelten hier andere Regeln, was die Höchstgeschwindigkeit anbelangt. Das muss dich aber nicht weiter stören, denn: Wenn du langsamer fährst, hast du mehr Zeit deine Reise (vielleicht entlang der Route 66) in vollen Zügen zu genießen, ohne dir dabei Gedanken über die Gefahren auf Amerikas Straßen Gedanken zu machen. Beachte zusätzlich folgende Tipps:

  • Nicht zu viel Bargeld mitnehmen.
  • Besser per Kreditkarte zahlen. VISA, MasterCard und American Express werden fast überall akzeptiert.
  • Das Anmieten von Leihwagen ist zum Teil erst ab 25 Jahren möglich.
  • Informiere dich (abhängig von deinem Reiseziel) über das richtige Verhalten bei Erdbeben.
  • Privatgrundstücke besonders bei Warnschildern nicht ohne Genehmigung betreten.
  • Informiere dich über „Problemviertel“ in den USA und meide sie (Beispiel: South Central in Los Angeles).

Wenn du dir diese Sicherheitstipps für die USA zu Herzen nimmst, kannst du unvergessliche Erfahrungen sammeln. Die Kriminalität, mit der Reisen, Backpacker oder Work & Traveller konfrontiert werden, ist verhältnismäßig niedrig. Im Allgemeinen kannst du dich hier genauso sicher wie zuhause in Deutschland fühlen. Die Vereinigten Staaten verfügen über ein modernes Gesundheitssystem und zumindest in den Großstädten kannst du dich sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Kurz gesagt: Kann es jetzt endlich losgehen?

Reisetipps für Work & Travel in den USA

Reisetipps für einen Work & Travel Aufenthalt in den USA

USA – das ist für Viele ein Land, das sie in ihrem Leben einmal gesehen haben möchten. Es ist so groß und vielfältig, dass es für jeden Reisenden etwas bieten kann. Seien es riesige Metropolen, Berglandschaften oder Strände. Es gibt viel zu entdecken. Wenn du einen Work & Travel Trip in die USA machen möchtest, findest du hier die wichtigsten Reisetipps für die USA und Infos zur Vorbereitung.

Wenn du die USA wirklich kennenlernen willst, ist ein Work & Travel eine gute Möglichkeit, denn so kannst du verschiedene Orte bereisen und nebenbei Geld verdienen, um deine Kosten zu decken. Eine gute Planung und Vorbereitung sind dabei das A und O, damit du auch wirklich alles siehst und erlebst, was du dir vorgestellt hast, und unterwegs keine Schwierigkeiten bekommst. Hier haben wir für dich schon einmal die wichtigsten Reisetipps für die USA zusammengefasst, denn bevor es losgehen kann, müssen einige Formalitäten erledigt werden. Am besten beginnst du etwa ein Jahr vor der Reise mit der Planung. So bleibt genug Zeit, um alles bis zum Stichtag zu erledigen.

Der erste Schritt: Informationen sammeln und Reiseroute überlegen

Das Wichtigste für die Vorbereitung eines Work & Travel in den USA ist erst einmal, genau herauszufinden, was du eigentlich machen willst. Willst du Land und Leute kennenlernen und die Landschaft erkunden, die sprudelnden Metropolen New York oder Los Angeles entdecken oder Animateur in Disneyworld werden? Du hast alle Möglichkeiten. Es gibt viele Orte, die typisch für die USA sind und die man gesehen haben sollte, aber nur abseits von den bekannten Sehenswürdigkeiten lernst du wirklich Land und Leute kennen. Reisetipps für die USA von Insidern findest du in vielen Blogs und Foren zum Thema.

Reiseagenturen kontaktieren und Visaformalitäten klären

Sobald du dir im Klaren darüber bist, wie lange du in den USA bleiben möchtest und wo es überall hingehen soll, muss du dich um die Einreiseformalitäten kümmern. Ein Touristenvisum ist nur 90 Tage gültig und berechtigt dich nicht dazu, in den USA zu arbeiten. Für ein Work & Travel benötigst du also ein J1 Visum. Dieses kannst du in der Regel nicht selbst beantragen, sondern benötigst dazu die Unterstützung einer in den USA ansässigen Firma. Solltest du also noch kein konkretes Jobangebot haben, führt dich dein Weg nun zu einer Agentur, die Work & Travel in den USA organisiert. Diese arbeiten mit passenden Firmen zusammen und vermitteln entsprechende Jobs. Von deinem Arbeitgeber erhältst du dann das sogenannte DS-2019 Formular, mit dem du in der amerikanischen Botschaft in Deutschland das J1 Visum beantragen kannst. Neben dem Arbeitsvertrag der US-Firma sind folgende Voraussetzungen nötig, um das Visum zu bekommen:

  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Du musst nachweisen können, dass du über die Dauer deines Aufenthaltes finanziell abgesichert bist.
  • Du brauchst einen gültigen Reisepass.

Dabei ist zu beachten, dass das J1 Visum im Pass dich nur zur Anreise in die USA berechtigt. Die eigentliche Aufenthaltserlaubnis erteilt der Grenzbeamte am Flughafen. Achte also unbedingt darauf, dass der Stempel, den du dort bekommst, alle korrekten Angaben enthält, sonst gibt es später Probleme bei der Weiter- oder Ausreise. Die Gültigkeitsdauer deines Visums richtet sich nach deinem Arbeitsvertrag. Gilt dieser zum Beispiel 3 Monate, darfst du in der Regel insgesamt 4 Monate in den USA bleiben und kannst im Anschluss noch Urlaub machen, und als Backpacking Tourist herumreisen.

Leben und Übernachten

Hotelzimmer sind in den USA im Vergleich zu Europa ziemlich teuer und der Standard meist niedriger. Hostels und Motels sind eine günstige Möglichkeit zum Übernachten, diese sind aber nicht mit einer deutschen Jugendherberge zu vergleichen. Je nach Region können sie sehr abgewohnt und trotzdem teuer sein, sodass ein hoher Preis keine Garantie für gute Qualität ist. Am besten liest du dir vorher im Internet entsprechende Hotelbewertungen und Reisetipps für die USA durch und fragst die Reiseagentur oder deinen Arbeitgeber nach Empfehlungen. Diese können dir auch sagen, welche Gegenden du aus Sicherheitsgründen lieber meiden solltest. Im Sommer kannst du in Uni-Städten oftmals günstig in den Studentenwohnheimen übernachten und hast gleich Anschluss zu Gleichaltrigen.

Arbeiten in den USA

Bei einem Work & Travel in den USA erkundest du nicht nur das Land und machst Urlaub, sondern du lernst auch die Arbeitswelt dort kennen. Als Praktikant oder Aushilfe in einem amerikanischen Unternehmen bekommst du Einblicke in verschiedene Berufe und erlebst, wie die Berufswelt dort funktioniert. Dein Alltag wird also ein völlig anderer sein als früher in der Schule.

Der wichtigste Insider-Tipp: Bei aller Planung flexibel bleiben

Die Deutschen sind bekannt für ihre effektive Planung und Organisation. Da ist was dran, das wirst du spätestens bei der Einreise in die USA feststellen. Denn hier läuft alles etwas chaotischer. Stell dich darauf ein, dass du überall etwas länger warten musst. Falls du einen Anschlussflug hast, solltest du diesen von vornherein mit zwei bis drei Stunden Puffer buchen. Denn die Wartezeit bei der Einreise an den größeren amerikanischen Flughäfen wird vermutlich so lange dauern. Auch für deinen restlichen Aufenthalt ist es angeraten, immer einen kleinen Zeitpuffer einzuplanen, denn pünktliche Abfahrtszeiten und reibungslose Abläufe sind selten. Bleib gelassen und freundlich, aber hartnäckig, dann wird am Ende alles so ablaufen wie gedacht.

Noch ein Wort zum Schluss: Gesetze und Regeln in den USA

Wenn du zum ersten Mal in die USA reist, solltest du dich mit den Regeln dort vertraut machen. Einige Gesetze sind etwas strenger als in Deutschland und werden entsprechend kontrolliert. Zum Beispiel darfst du Alkohol erst ab 21 Jahren konsumieren und man wird dich in jeder Bar und in jedem Supermarkt nach deinem Ausweis fragen, auch wenn du älter bist. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind strikter, falls du mit einem Mietwagen unterwegs bist. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, ist eine gute Reisevorbereitung also wichtig. Mit unseren Reisetipps für die USA und der passenden Agentur wird dein Work & Travel in den USA zu einem Erlebnis, das du dein Leben lang nicht vergessen wirst.

Reise in die USA

Reise in die USA : Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Verbinde Urlaub und Arbeiten bei einer Reise in die USA. Lerne das Land, die Bevölkerung und die Kultur aus der Nähe kennen und sieh die USA mit anderen Augen. Das Fernweh lockt schon lange und du spielst immer wieder mit dem Gedanken, einen anderen Kontinent als Ferienjobber zu bereisen? Dann ist eine Reise in die USA mit Sicherheit eine der besten Alternativen, Work & Travel auszuprobieren.

Viele Sommerjobs warten in den Vereinigten Staaten auf dich und es ist einfach, in der Gastronomie- und Tourismusbranche Geld zu verdienen. Das Gute daran: Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich, nur aufgeschlossen und hilfsbereit solltest du sein. Natürlich bist du der englischen Sprache mächtig und so kannst du dich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten selbst einfach auf die Suche nach Ferienjobs machen. Die vielen Nationalparks sind in den USA eine erste Adresse, da hier gerade in der Hochsaison junge Leute gesucht werden. Genügend Zeit für Sightseeing bleibt auch noch und du wirst begeistert sein von den Dimensionen der Staaten. Bist du startklar? Mit den folgenden Empfehlungen und Informationen, was dich in den USA erwartet, wirst du deine Reise gut vorbereitet beginnen.

In den Startlöchern: Einige Tipps zur Anreise

Flieger buchen, Pass einpacken, ins Flugzeug steigen und die Reise kann losgehen? Ohne dich bremsen zu wollen, einige Dinge musst du noch klären, bevor du zu deinem Work & Travel Trip starten kannst: Alles beginnt mit dem Visum, ohne das eine Einreise in die USA nicht möglich ist. „Austauschbesucher-Visum oder J1-Visum“ heißt das Schlüsselwort, mit dem du einen Sommerjob antreten kannst. Damit ist es dir erlaubt, für maximal vier Wochen zu arbeiten, sei es auf einer Farm oder in einem Camp, im Nationalpark oder auch im Hotel. Wer auf Papierkram keine Lust hat, sucht sich einen J1-Visumsservice, der alle nötigen Unterlagen zusammenstellt und dich auf ein Bewerbungsgespräch beim US-Konsulat genügend vorbereitet.

How do you do? Die Sprache sprechen

Ganz klar, wer der Sprache nicht mächtig ist, hat wenig Chancen, einen Job zu bekommen. Englische Grundkenntnisse braucht man für jeden Sommerjob in den USA, egal ob auf der Farm oder im Nationalpark. Wer jedoch in der Hotellerie in den USA sein Glück versuchen möchte, sollte ein höheres Sprachniveau besitzen und möglichst ein gewisses Fachvokabular parat haben – manchmal kommt man um einen Sprachkurs nicht herum. Buche diesen am besten vor Ort, nachdem du die Arbeitsmarktlage ausgetestet hast, das erspart meist Kosten. Vergleiche verschiedene Angebote und wähle Kurse mit wenigen Teilnehmern, damit die Konversation im Vordergrund steht. Und noch eine Sache: Englische Bewerbungsdokumente sind ein Muss.

Just my two Cents: Währung und Zahlungsmittel

Auch ein finanzielles Polster in Form von 1.000 US-Dollar musst du im Gepäck haben, wenn du deine Reise in die USA antrittst. Kreditkarten sind eine gängige Zahlungsmethode gerade bei der Flugbuchung oder bei der Reservierung von Unterkünften. In allen größeren Städten gibt es zudem Geldautomaten. Ein großes Stück Unabhängigkeit bringt dir eine Auslandszeit-Kreditkarte, mit der du weltweit an Bankautomaten gebührenfrei Geld abheben kannst. Ein Kreditkartenvergleich lohnt sich.

Großes Land – Klimatische Vielfalt

Wer sich die gesamte Landfläche der USA ansieht, kommt auf fast 1.000.000 Quadratkilometer, mit der Grenze zu Kanada im Norden und zu Mexiko im Süden. Der Hauptteil des Landes liegt zwischen 24. und 49. nördlichen Breitengrad und dem 68. und 125 westlichen Längengrad. Allein hier herrschen vier Zeitzonen. Ganz klar, dass dies auch Auswirkungen auf das Wetter hat und dich bei deiner Reise in die USA verschiedene Klimazonen erwarten werden. Der größte Einflussfaktor für das Klima in den USA ist der polare Jetstream. Er bringt weniger gutes Wetter vom Nordpazifik und sorgt im Winter für starke schwere Schneefälle. Im Süden und Westen des Landes herrscht dagegen oft große Trockenheit, während das Wetter an der Pazifikküste für Surfer ideal ist. Wenn du subtropisches Klima liebst, reist du am besten tief in den Süden bis an die Grenze zu Mexiko; hier ist eine hohe Luftfeuchtigkeit garantiert.

Leben unter Gleichgesinnten: Bevölkerung in Amerika

Der drittgrößte Staat der Erde ist auch in Sachen Bevölkerungszahl auf Platz 3. Die Ureinwohner Amerikas, die Indianer, findet man immer weniger in den USA, aber wenn dein Reiseziel Alaska, Kalifornien oder New Mexiko ist, wirst du die unterschiedlichen Kultur-und Spracharten dieser Bewohner erleben. Ansonsten ist die Bevölkerung der USA ein bunt gemischtes Volk unterschiedlicher Herkunft – die Wurzeln der europäischen Siedler liegen in Spanie, Frankreich oder England; daneben gibt es zahlreiche Latinos, Asiaten und natürlich Afrikaner. Der größte Prozentsatz der US-amerikanischen Gesamtbevölkerung hat heutzutage europäischen Vorfahren. Solltest du Amerikaner deutscher Abstammung treffen, werden diese dir das mit Begeisterung verraten – selbst wenn die Einwanderung schon 6 Generationen zurückliegt.

Wer regiert die Welt? Politik in den USA

Obwohl du natürlich während deines Work & Travel-Aufenthaltes nicht wählen darfst, solltest du doch einiges über die US-Politik wissen. Natürlich steht an der Spitze der Regierung der US-Präsident – ansonsten herrscht ein Zweiparteiensystem: Demokraten und Republikaner bestimmen seit dem 19. Jahrhundert das politische Geschehen in den USA. Gewählt wird übrigens bis hinunter auf lokaler Ebene fast alles, vom Bürgermeister bis zum Sheriff und Schulrat.

Arbeiten und Urlaub machen: Sehenswürdigkeiten und Kultur

Wer über Kultur der USA spricht, tut sich schwer, diese zu charakterisieren. Zahlreiche Einwanderungsgruppen und damit ethnische Einflüsse und Traditionen unterschiedlichen Alters haben erst in den 1930er Jahren das Kunst- und Kulturverständnis in Amerika gefestigt. Heute spricht man von Populärkultur, die möglichst viele Massen anspricht. So sind die USA Marktführer in der Unterhaltungsindustrie und haben sicher auch dein Verständnis von Musik, Film und Computertechnologie stark geprägt. Weltberühmte Grammy-Showgrößen werden noch immer in den USA „produziert“ und nicht umsonst gilt der Spruch mehr denn je: „If I can make it there, I’ll make it anywhere.“

Bei 50 Bundesstaaten ist es schwierig, die Sehenswürdigkeiten auf einen Nenner zu bringen. Jedoch wer gut bezahlte Jobs und Sightseeing verbinden will, kommt an die West-und Ostküste, in die Weltmetropolen: New York mit dem Empire State Building oder dem Crysler Building sind dabei genauso ein Muss wie in San Francisco die Golden Gate Bridge oder die Gefängnisinsel Alcatraz. Wenn Du mehr ans Strandleben und Freizeitvergnügen denkst, ist Florida für dich die richtige Reisedestination: Strände, wohin das Auge schaut, und Micky und Donald in Disney World sind bestimmt Eindrücke, die dich nach deiner Reise durch die USA noch lange begleiten werden.

Fun & Outdoor Sport III

Fun- und Outdoorsport in den USA Teil 3 (Canyoneering und Ski/Langlauf)

Canyoning / Canyoneering

Wenn man nach dem Extremsport sucht, der alles an Nervenkitzel und Abenteuer miteinander vereint, dann ist wohl Canyoning das Richtige. Canyoning (oder auch „Canyoneering“, wie die Amerikaner es bezeichnen) bedeutet ganz allgemein die Erkundung von Canyons und dem Folgen von Flüssen der Schluchten – wo auch immer sie hinführen. Canyoning Trips rangieren von leichteren Wanderungen durch tiefe Canyons bis hin zum technischen Canyoning, das Klettern, Abseilen, Wasserfälle und Schwimmen durch die Schluchten der Canyons beinhaltet. Für diese anspruchsvolleren Trips benötigt man die richtige Kletterausrüstung und einen Neoprenanzug. Canyoning verspricht Adrenalin pur für Abenteuerfans, andere würden es vielmehr als verrückt bezeichnen. Man sollte sich daher auf solche Touren nur mit einem erfahrenen Guide begeben, der sich in dem Canyon Gebiet gut auskennt. Andere Canyoneers kann man zum Beispiel über Meetup finden.

In den USA treten zwei Staaten in den Vordergrund, wenn es ums Canyoneering geht – Utah und Arizona verbinden Klima und Geologie und lassen eine extraordinäre Landschaft mit wunderschönen Canyons entstehen:

Cedar Mesa, Utah: Das Gebiet von Cedar Mesa liegt in der südöstlichsten Ecke von Utah und ist geprägt von Tafelbergen, tiefen Schluchten und interessanten Anasazi Ruinen. Dominierend ist der Cedar Mesa Sandstein, der Hochzeitstorten-ähnliche Formationen hervorbringt. Hier gibt es eine Reihe von technischen Canyons, für die man das nötige Equipment zum Abseilen und co. braucht, man kann aber auch spannende Touren durch die Ruinen unternehmen. The Black Hole of White Canyon ist ein nicht ganz so schwieriger Canyon. Die Strecke ist zu Beginn leicht zu begehen und schlängelt sich durch Sandsteinwände. Doch dann wird es immer tiefer und enger und es erscheinen Hindernisse wie Klippen und Pools, die überwunden werden müssen. Hierbei gibt es zwei sehr lange und kalte Schwimmstrecken. Bei Stürmen und Hochwasser sollte man hier auf das Canyoneering verzichten.
Sehr schön, aber technisch auch an vielen Stellen sehr anspruchsvoll sind die Engen des Cheesebox Canyons. Dieser Canyon wird selten besucht, er liegt inmitten unberührter Wildnis und sollte nur mit einer kleinen Gruppe begangen werden mit guter Orientierung und Kartenmaterial. Eine leichtere und kürzere Option (zwischen 1-4 Stunden) bietet der wunderschöne Frylette und Fry Canyon. Frylette ist eine erfrischende Oase inmitten der heißen Wüste mit Passagen zum Schwimmen, die dann in den Fry Canyon übergehen, wo man diese Fun-Route fortsetzen kann.
Weitere Infos findest du hier: www.canyoneeringusa.com.

Grand Staircase-Escalante, Utah: Escalante ist ein Gebiet in Utah mit langen Canyons, die perfekt geeignet sind für Mehrtagestouren. Jede Abbiegung in dem dicken, weißen Sandstein bietet eine neue, interessante Aussicht auf den Canyon. Eine Canyoning Tour sollte man in diesem Gebiet gut planen, da das Escalante Gebiet zu weitreichend ist um einfach vorbeizuschauen und loszulegen. Ganze 37 Routen beschreibt Steve Allen in seinem Buch „Canyoneering 3“ in Utah’s Escalante.
Die Canyons haben alle sehr unterschiedliche Erscheinungsformen – von engen und tiefen Schluchten, die sich durch den Sandstein wie große Risse schlängeln bis hin zu offenen Canyons mit sandigen Böden und Pappeln. Einige der Canyons des Escalante Gebietes, wie beispielsweise Spooky, Brimstone oder Peekaboo, sind leicht zugänglich und die 2-6 stündigen Touren sind leichter und haben einen hohen Funfaktor. Für andere Canyons benötigt man eine bestimmte Erlaubnis und man sollte diese daher nur mit einem erfahrenen Guide begehen. So beispielsweise das Grand Staircase-Escalante National Monument –ein sehr beeindruckender Canyon mit erstaunlichen geologischen Formationen und Dinosaurier-Fossilien aus längst vergangenen Zeiten. Highlights sind hier Klippen, die in den verschiedensten Farben hinter Wasserfällen bunt schimmern oder der höchste Punkt, das Kaiparowits Plateau, von wo aus man eine atemberaubende Sicht auf die umliegeneden Canyons hat. Geführte Canyoneering Touren durch dieses Gebiet können z.B. bei Excursions of Escalante gebucht werden.
Weitere Infos findest du zum Beispiel hier: utah.com, und hier: cusa.squarespace.com

Zion Nationalpark, Utah: Der Zion Nationalpark liegt am westlichen Ende des Colorado Plateau und bietet die steilste und dramatischste Landschaft in Utah. Eingebettet in eine erstaunliche Naturkulisse glänzt der Zion Nationalpark mit den besten Gegebenheiten zum Canyoneering. Einsteiger können die zahlreichen Trail Hikes nutzen, um die schönsten Plätze der Canyons zu Fuß zu entdecken. Aber auch technische Routen, die das volle Equipment erfordern, gibt es. Dabei sind diese Canyoneering Routen hier nicht ganz so anspruchsvoll wie in anderen Gebieten. Hier sind sie meistens einfach nur atemberaubend schön! Canyoneering Routen gibt es unzählige. The Subway und Orderville Canyon sind beispielsweise welche der schönsten Schluchten mit kurzen Strecken zum Abseilen und Schwimmen. Mystery Canyon und Pine Creek sind bei allen Kletterern mit mehr Erfahrung und Abenteuerlust beliebt. Im Mystery Canyon sind nur zwölf Kletterer pro Tag erlaubt und auch der Pine Creek ist technisch anspruchsvoll und lockt mit einer über 30 Meter Passage zum Abseilen. Aber alle Canyons im Nationalpark sind einzigartig und haben das gewisse Etwas, sodass man hier garantiert seinen Favoriten findet. Da der Zion Nationalpark aber der beliebteste Spot zum Canyoneering in Utah ist, ist man hier meistens nicht alleine in den Canyons unterwegs. Outfitters in Utah bieten Trips in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Für viele Routen und auch für das Übernachten im Park sind Genehmigungen erforderlich, die es bei der Parkverwaltung gibt. Die besten Zeiten zum Canyoneering im Zion Nationalpark sind Juni – Oktober, die Monate April und May sollte man wegen gefährlichen Fluten eher meiden.
Weitere Infos: utah.com/zion-national-park und cusa.squarespace.com/zion.

Valley of the Sun, Arizona: Auch in Arizona hat Mutter Natur einige gute Spots zum Canyoneering kreiert – von heißen und trockenen Sandstein – Canyons bis hin zu Schluchten, die gefüllt sind mit rauschenden Bächen und Wasserfällen. Für die meisten Erkundungen braucht man auch hier Genehmigungen, daher ist es sinnvoll, eine organisierte Tour zu buchen.  Ein interessantes Ziel von Phoenix und Scottsdale aus, beispielsweise, ist das Valley of the Sun – ein Tal mit 350 Tagen Sonnenschein inmitten der Sonora-Wüste. Sie liegt im südöstlichen Teil Arizonas und zieht sich bis nach Mexico. Diese Wüstenregion ist eine der vielseitigsten und artenreichsten der Welt und eignet sich noch dazu hervorragend für verschiedenste Canyoneering-Abenteuer. Hier gelang man in ein feucht-fröhliches Vergnügen und wendet sich durch die engen und versteckten Canyon-Passagen der Arizona-Wüste. 

Paria Canyon – Vermilion cliffs Wilderness, Arizona: Erstaunliche Landschaftsbilder sind in dem Gebiet des Paria Rivers, an der Grenze zu Utah zu finden. Hier schlängeln sich die roten Canyons wie Wellen entlang des Flusses. Man kommt vorbei an spektakulären Naturschauspielen und vielen natürlichen Quellen mit klarem Trinkwasser. Am Coyote Butts North können die wellenförmigen Formationen (The Wave) am besten bewundert werden. Und Buckskin Gulch ist berühmt als längster und tiefster Slot-Canyons weltweit -ein Must-Do! für Canyoneering-Fans. Hierfür sollte man mindestens einen Tag einplanen und eine gute Kondition mitbringen. Um zum Eingang des Buckskin Gulch zu gelangen, muss man zunächst durch den WirePass, ein leichter Einstieg zum warm werden. Doch dann windet sich die Strecke Meile für Meile zwischen engen Felsenwänden entlang, man watet durch Wasser und bekommt selten das Tageslicht zu sehen. Doch ab und an gibt es offene Passagen, in denen man an den gigantischen Felsen entlang hoch zum Himmel blicken und das einfallende Licht genießen kann. Die Tour ist an einem Tag zu schaffen, die meisten aber machen zwei daraus und campen auf Sandbänken, die nach etwa 14 Meilen unübersehbar auftauchen. An Tag zwei geht es dann weiter Richtung Paria River. Der Buckskin Gulch ist ein Hauptzubringer des Paria Rivers, der wiederum ein wichtiger Nebenfluss des Colorado Rivers ist. Von hier aus lässt sich also ein Canyoneering Abenteuer gut mit einer Fluss-Expedition verbinden. Die Hochwasser – Saison zwischen July und September sollte man vermeiden. Dann ist der Canyon nur sehr schwer zugänglich und es kann schnell gefährlich werden. 
Mehr Infos findest du zum Beispiel hier: www.summitpost.org.

Ski, Langlauf, Schneeschuh

Auch der Wintersport kommt in den USA nicht zu kurz. Vor allem in den Staaten, die von den Rocky Mountains gezeichnet sind, sind beste Schneeverhältnisse garantiert. Von bekannten Skigebieten, die für die olympischen Winterspiele ausgewählt wurden, bis hin zu ruhigen, inmitten der Wildnis gelegenen Skirouten abseits der Massen. In den USA kommt jeder auf seine Kosten – obgleich das größte Skigebiet, die steilsten Abfahrten, Superpipes oder aber entlegene Langlaufrouten gewünscht werden. Die Skigebiete der USA entstanden zum großen Teil aus uralten Gold- und Silberminenstädten, die gleichzeitig einen gewissen Western Charme mit sich bringen.

Die besten Skigebiete der USA:

Colorado: Steamboat Springs, Telluride, Vail: Der Staat Colorado eignet sich sehr gut zum Ski- und Langlauffahren. Steamboat Springs war der erste Wintersportort des Staates und erschaffte die meisten Olympiateilnehmer Colorados. Heute kann man die Skischule von Billy Kidd besuchen, der 1964 die Silbermedaille im Slalom gewann. Inmitten zweier Wildnisgebiete liegt Steamboat 2042 Meter über dem Yampa River. Das Steamboat Ski Resort bietet mit 6 Gipfeln auf bis zu 3220 Metern zahlreiche leichte unnd mittelschwere Hänge mit daunenweichem Schnee, der auch als „Champagnerpuder“ bezeichnet wird. Außerdem gibt es in der Region über 150 Mineralquellen. Dem „Glucksen“ der heißen Quellen verdankt der Ort auch seinen Namen. Übernachten kann man in dieser Gegend gut in Western-Atmosphäre auf Gästefarmen – ganz gemütlich und entlegen.
Mehr Infos findest du beispielsweise auf www.steamboat.com.

Telluride ist eine der besterhaltenen Gold- und Silberminenstädte Colorados und durch die Lage inmitten der Rocky Mountains auch ein erstklassiges Skigebiet mit 115 Pisten auf 800 ha. Zwei Drittel davon sind für Anfänger und Fortgeschrittenen geeignet, die steilsten Pisten zählen dagegen zu den härtesten des Landes. Ein besonderes Panorama bietet die Abfahrt „See Forever“. Da Telluride sehr abgeschieden liegt, kennt man hier auch keine vollen Pisten und hat freie Fahrt. Der Ort bietet ein ganzjähriges Kulturprogramm mit vielen Bier- und Musikfestivals und Livemusik aus der Wildwestzeit.  
Weitere Infos zu Telluride findest du auf www.visittelluride.com und www.tellurideskiresort.com.

Vail in Colorado ist das größte zusammenhängende Skigebiet in den USA mit 26 km². Es ist nicht aus einer ehemaligen Minenstadt entstanden, sondern wurde 1962 entworfen. So fehlt oft das typische Flair anderer Skiorte in Colorado, dafür bietet Vail aber eine riesige Auswahl an Abfahrten und Hochgeschwindigkeits-Sesselbahnen. Aber auch zahlreiche naturbelassene Hänge findet man hier. Das Blue Sky Basin ist hierbei wohl das spektakulärste mit 260 ha markierten Skirouten in unberührter Wildnis mit lockerem Pulverschnee – hier ist Stille und Einsamkeit garantiert!
Weitere Infos: www.vail.com.

Sun Valley, Idaho: Sun Valley war das erste Skigebiet der USA und ist nach wie vor eines der besten! Averell Harriman gründete 1936 das Skigebiet mit der Überzeugung, dass die Sawtooth Mountains die Alpen ersetzen können. Ein Rocky-Mountains-Klassiker war entstanden! Das Gebiet überzeugt nicht nur mit einer Sonnenschein-Rate von 80 %. Dieser Skiort ist auch bestens geeignet für Langlauf- und Schneeschuhfans! Zahlreiche Loipen und Schneeschuhwege lassen sich hier in herrlichem Panorama finden.
Weitere Infos: www.sunvalley.com.

Big Sky, Montana: Ein Bergerlebnis abseits der Massen bietet Big Sky. In diesem Ort, eine Stunde nörlich des Yellowstone – Nationalpark ist „big“ wirklich die richtige Bezeichnung. 1500 ha Skipisten auf 3 Bergen, mit einem grandiosen Blick auf die Rockies. 5 Skiläufer pro Hektar machen das Gebiet so menschenleer wie sonst nirgends. Einige Pisten hier sind extrem anspruchsvoll. So fällt der Gipfel des Lone Peak 1325 m fast senkrecht ab. Aber auch viele Langlaufloipen findet man hier. Beispielsweise bei der idyllischen Lone Mountain Ranch, von wo aus man außerdem gemütliche Pferdeschlittenfahrten machen kann.
Weitere Infos gibt es zum Beispiel hier: bigskyresort.com.

Utah: Park City und Umgebung: Rund eine Autostunde von Salt Lake City liegen in der Umgebung von Park City 11 charmante Skigebiete mit einem jährlichen Schneefall von über 12 Metern. Kein Wunder, dass in dieser Gegend 2002 auch die Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Die verschiedenen Skigebiete bieten für jedermann etwas. Vom familienfreundlichen Canyon Resort bis hin zum Park City Mountain Resort, wo die olympischen Ski- und Snowboardteams trainieren. Hier gibt es auch eine der größten Superpipes Nordamerikas. Im Utah Olympic Park geht der Nervenkitzel mit sechs Skisprungchancen und einer Bobbahn gleich weiter, wohingegen im kleineren Sundance Resort inmitten der Wildnis wieder mehr Ruhe und Entspannung einkehrt.
Weitere Infos: www.visitparkcity.com, www.parkcitymountain.com, utaholympiclegacy.org, www.alta.com, www.deervalley.com, www.sundanceresort.com.