7 Tipps für einen Besuch in Washington

Washington sehen und erleben: 7 Tipps für ein aktiveres Work & Travel

Neugierig auf einen Work & Travel Trip nach Washington? Diese Tipps versprechen dir spannende Aktivitäten während deines Aufenthalt in der Hauptstadt der USA. Mit Work & Travel nach Washington zu reisen ist ein aufregendes Unternehmen. Im Zentrum der politischen Macht der USA kannst du die amerikanische Lebensart und Arbeitsweise kennenlernen. 

Washington, D. C. ist die einzige Stadt in den USA, die nicht zu einem Bundesstaat gehört – der District of Columbia ist ein eigener Verwaltungsbezirk. Washington wurde nach dem ersten amerikanischen Präsidenten benannt und ist seit 1800 Hauptstadt und Regierungssitz der USA. Viele grüne Parks und breite Alleen machen die Stadt weitläufig. Wolkenkratzer gehören hier nicht zum Straßenbild, denn ein Erlass des Kongresses von 1899 beschränkte die erlaubte Höhe der Gebäude auf 150 Fuß (etwa 50 Meter). Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Monumente von Washington liegen im Nordwesten der Stadt im Monument District, zwischen Downtown und Capitol Hill. Das Pentagon und der Nationalfriedhof Arlington mit dem Grabmal von John F. Kennedy befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite des Potomac River. Wie du hier deine Freizeit aufregend gestalten kannst, verraten diese sieben Tipps für Washington.

Die wichtigen Sehenswürdigkeiten

  • Das Weiße Haus, der Wohnsitz des amtierenden US-Präsidenten, ist mit seinen 132 Räumen natürlich das wichtigste Gebäude der Stadt. Seit dem 11. Sept. 2001 ist es nur noch beschränkt für die Öffentlichkeit zugänglich, man kann aber täglich bis 16:00 Uhr das Visitor Center an der Südostecke besuchen.
  • Das US Capitol ist seit 1800 der Sitz des Parlaments. Die 55 Meter hohe Rotunde kann tagsüber stündlich mit einer Führung besucht werden. Kostenlose Tickets bekommst du am nahen Capitol Guide Service Kiosk.
  • Die Library of Congress im Thomas Jefferson Building ist die zweitgrößte öffentliche Forschungsbibliothek der Welt. Sie enthält über 155 Millionen Medieneinheiten, und hier werden viele historische Originale von unschätzbarem Wert ausgestellt. Kostenfreie Führungen ermöglichen auch Gästen ohne Forschungsinteresse den Zugang, allerdings ohne direkten Zugriff auf die Bücher in der Lesehalle.
  • Das Lincoln Memorial ist ein Marmordenkmal mit der sitzenden Statue von Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Die 36 Säulen des Denkmals repräsentieren die 36 Staaten von Lincolns Union. Es ist auch ein Symbol der Bürgerrechte, hier begann Martin Luther King 1963 seine Rede mit den Worten: „I have a dream …“. Zu Füßen des Lincoln Memorial wurde der Reflection Pool angelegt, der eine räumliche Verbindung mit dem Washington Monument schafft. Der imposante weiße Obelisk, der sich am gegenüberliegenden Ende des Reflection Pool erhebt, ist mit 169 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Mit einem Aufzug kannst du bis fast zur Spitze hinauffahren und die Aussicht über die Stadt genießen.

Amerikas schönste Museumsmeile

Der wichtigste der Tipps für Washington ist sicher die National Mall. Diese Prachtallee im Herzen von Washington ist die schönste und größte Museumsmeile der USA. Hier ist ein Teil der berühmten Smithsonian Institution angesiedelt. Vielfältig und interessant, abwechslungsreich und aufregend sind die vielen Werke, die in den neun Museen und Galerien ausgestellt werden. Die National Art Gallery beherbergt eine erstklassige Sammlung klassischer und moderner Kunst, von Leonardo da Vinci bis Alexander Calder. Das National Museum of African Art zeigt das kulturelle Erbe der Afroamerikaner. Das Museum of the American Indian ist eine stolze Dokumentation der indigenen Kultur. Im National Air and Space Museum stehen die erste Flugmaschine der Gebrüder Wright von 1903 und die Spirit of St. Louis, mit der Charles Lindbergh 1927 den Atlantik überquerte. Auch die Mondlandekapsel der Apollo 11 ist hier ausgestellt. Erfreulich ist, dass die hochwertigen Meisterwerke völlig kostenlos besichtigt werden können: Der Eintritt in alle Museen ist frei.

Washington bei Mondschein erleben

Dies ist der romantischste unserer Tipps für Washington: eine Stadtrundfahrt bei Nacht. Wenn der Berufsverkehr vorbei ist und die Stadt zur Ruhe kommt, kannst du auf einer zweistündigen Rundfahrt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bewundern, die in einer malerischen nächtlichen Beleuchtung erstrahlen. Die charmanten Old Town Trolleys im Stil antiker Straßenbahnwagen auf Gummirädern starten täglich um 19.30 Uhr von der Union Station.

Tipps, um in Washington auszugehen

In den letzten Jahren wird in Washington immer mehr Wert auf gutes und abwechslungsreiches Essen gelegt. Besonders rund um den Capitol Hill, in der Barracks Row, gibt es jetzt viele internationale Restaurants. Von griechischer über indische und bis zu afrikanischer Küche werden Gaumenfreuden für jeden Geschmack angeboten. Preisgünstige Lokale mit guter Küche findet man auch in der 8th Street, zwischen Pennsylvania Ave und M Street. Eine typische Spezialität in Washington sind die Crab Cakes, die entweder einfach und rustikal serviert oder raffiniert mit feinen Zutaten veredelt werden. Ein reges Nachtleben findest du in den Pubs und Clubs in Georgetown, im Stadtteil Adams Morgan. Im New Atlas District befindet sich das beliebte Bavarian Biergarten Haus mit vielen deutschen Bieren vom Fass.

Künstlerfest am Dupont Circle

In der ruhigen Nachbarschaft am Dupont Circle mit ihren Kunstgalerien wird jeden ersten Freitag im Monat ein lebhaftes Straßenfest der modernen Kunst gefeiert. Bis 21:00 Uhr wird Livemusik gespielt und Wein ausgeschenkt. Die neuesten Trends, die angesagtesten Künstler, die besten Werke – hier sind sie alle versammelt. Das Zentrum der Party ist der Hiller Art Space in Hiller Court.

Einkaufsbummel auf dem Straßenmarkt oder im Outlet Mall

Da Work & Travel Teilnehmer und auch Backpacker meist nur über ein kleines Budget für den täglichen Bedarf verfügen, sind Tipps, wo in Washington preiswerte Lebensmittel zu finden sind, immer willkommen. Fleisch, Fisch und Gemüse bekommst du günstig im letzten öffentlichen Markt von Washington, dem Eastern Market in der Southeast 7th Street. Am Wochenende findet rund um die antike Markthalle ein farbenfroher Flohmarkt statt. Markenartikel jeder Art findest du in einem der Outlet Malls zu sehr reduzierten Preisen. Das Outlet Potomac Mills in Prince Williams, Virginia, besteht aus 220 Geschäften und ist mit dem Bus nur eine halbe Stunde von der Innenstadt Washingtons entfernt. Das Tanger Outlet mit 150 Geschäften liegt im National Harbour, etwa 40 Minuten außerhalb der Stadt.

Freizeitspaß in der Cheasepake Bay

Der letzte, aber attraktivste der Tipps für Washington ist die Cheasepake Bay. Etwa eine Stunde südöstlich von Washington liegt diese größte Flussmündung der USA. Artenreiche Flora und Fauna, malerische Fischerdörfer und exklusive Yachtclubs machen sie zu einem beliebten Wochenendausflugsziel. Segeln, Kajakfahrten und Wanderungen durch ausgedehnte Marschlandschaften und unberührte Waldgebiete schenken dem Aufenthalt einen hohen Freizeitwert.

Fun & Outdoor Sportarten II

Fun- & Outdoor Sportarten in den USA Teil 2 (Reiten und Kanufahren)

4. Horseback Riding

Die USA ganz klassisch auf dem Rücken eines Pferdes zu entdecken ist ein Muss für alle Westernfans! Auf gutmütigen Westernpferden durch das weite Land zu reiten ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer zugleich. Auch Anfänger sollten sich daher einmal mutig in den Sattel schwingen. Veranstalter für geführte Ausritte gibt es zahlreich, entweder in traditionellen Indianerreservaten, in Nationalparks oder in der Nähe von Städten. Angebote gibt es für jedermann – von einstündigen Ausritten bis zu mehrtägigen Touren, die auch Trail Rides oder Pack Trips in den USA genannt werden. Wer aber einmal das Cowboydasein hautnah miterleben möchte, der sollte gleich mehrere Tage auf einer echten Ranch verbringen. Bei einem solchen Ranchaufenthalt kommt man nicht nur zum Reiten der Pferde, man kann auch bei der Farmarbeit so richtig mit anpacken.

Die besten Tipps für das ultimative Western-Abenteuer:

Ranchaufenthalte: Es gibt viele unterschiedliche Rancharten in Amerika. Viele Guest Ranches nehmen Touristen auf und bieten Ausflüge mit dem Pferd an. Ein intensiveres Erlebnis bieten die Working Ranches. Hier kann man richtig mitarbeiten. Beispielsweise wird für die Cattle Drives (Viehtrieb) im Frühjahr und Herbst immer wieder Personal gesucht. Hierfür sollte man jedoch ausreichend Reiterfahrung und Ausdauer mitbringen, da man bis zu acht Stunden täglich im Sattel sitzt.

Monument Valley, Arizona: Das Monument Valley ist aus zahlreichen Wildwestfilmen bekannt und gehört zu den spektakulärsten Landschaften Amerikas. Es liegt im Navajo-Reservat, direkt an der Grenze zu Utah. In die abgelegenen Teile gelangt man nur per Jeep oder eben hoch zu Ross. Auf Reittouren wird man von den Navajos zu besonders spektakulären Aussichtspunkten geführt. Oft bekommt man dabei die Gelegenheit, die Navajofamilien kennenzulernen und einen Hogan (Lehmhütte) zu besichtigen. Der Reitstall Ed Black Stables ist nicht zu verfehlen. Ein besonderes Abenteuer sind die mehrtägigen Touren für kleine Gruppen und das Übernachten in Zelten tief im Navajo-Reservat. 

Big Bend Nationalpark, Texas: Kaum ein anderer Staat eignet sich für einen Ausritt im Cowboy –Stil besser als Texas. Der Reitstall Lajitas Stables liegt in der Nähe des Big Bend Nationalparks in West Texas. Von hier aus finden ein- oder mehrstündige Ausritte durch ein gigantisches felsiges Wüstengebiet statt. Gerade im Frühjahr, wenn die farbenprächtigen Wüstenblumen und Kakteen blühen, ist es dort besonders schön. Die Ausritte sollte man bereits am Vortag reservieren.
Weitere Infos: www.lajitasstables.com.

Sawtooth Mountains, Idaho: In der herrlichen Bergwelt der Sawtooth Mountains in Idaho kann man im Sommer Trail Rides und mehrtägige Pack Trips miterleben. Angeboten werden diese von den vielen Guest Ranches in der Nähe. Gemeinsam mit dem Wolf Education & Research Center bietet Mile High Outfitters in Challis ein spannendes fünftägiges Wildnisabenteuer an. Nachdem man per Flugzeug zum Basiscamp am Basin Creek gelangt ist, geht es von hier aus drei Tage hoch zu Ross durch die unberührte Wildnis. Wenn man Glück hat, trifft man sogar auf Wölfe, Bären und Berglöwen!
Weitere Infos: visitidaho.org.

Grand Teton Nationalpark, Wyoming: Das weite Tal des Jackson Hole und die hohen Berge der Teton Range bieten eine einzigartige Kulisse für ausschweifende Reittouren. Der Nationalpark grenzt südlich an den Yellowstone an und umfasst die schönsten Regionen der Rockies. In Colter Bay und bei der Jackson Lake Lodge befinden sich Reitställe. Manche Veranstalter bieten auch mehrtägige Pack Trips in die Teton Wilderness an. Nicht nur die abwechslungsreiche Berg-, Fluss- und Seenlandschaft ist ein Besuch wert. Im Colter Bay Indian Arts Museum kann man noch die alten Indianerkulturen des Nordwestens hautnah miterleben.
Weitere Infos: www.nps.gov.

5. Kanu- und Kajakfahren

Gerade in den zahlreichen Nationalparks der USA gibt es schöne Seenlandschaften, die zum Kanu- oder Kajakfahren einladen. Für alle, die ein bisschen weniger Nervenkitzel als beim Rafting, aber dennoch ein feucht-fröhliches Outdoorerlebnis suchen, sind ausgedehnte Kanu- oder Kajaktouren die ideale Möglichkeit. Am besten eignen sich die kleineren Seen. Hier kann man ganz entspannt paddeln und nebenbei die amerikanische Tierwelt beobachten. Die großen Seen sollte man meiden, da hier in der Regel auch Motorboote zugelassen sind. Der Nordwesten der USA ist für das Kajak- und Kanufahren eher ausgelegt. Hier gibt es an den Seen der Nationalparks Vermieter von Kanus und Kajaks. Im Süden ist man dagegen eher auf seine eigene Ausrüstung angewiesen.

Die schönsten Gebiete zum Kajak- und Kanufahren:

Nehalem Bay, Oregon: Nehalem Bay ist eine Meeresbucht, die direkt an der Einmündung des Nehalem River in den Pazifik südlich von Manzanita liegt. Angler und Kajakfahrer finden hier eine Bilderbuch-Landschaft vor. Der breite Fluss inmitten einer hügeligen Wiesenlandschaft ist ideal für ausgedehnte Kajaktouren. Die angrenzenden Örtchen Nehalem und Wheeler überzeugen außerdem mit ihrem nostalgischen Charme. 

Admiralty Inlet & San Juan Islands, Washington: Die windgeschützte Bucht Admiralty Inlet bei Port Townsend ist hervorragend geeignet für Erkundungstouren mit dem Seekajak. Im Hafenbereich der Stadt findet man auch Veranstalter, die geführte Touren anbieten und Kajaks vermieten. Es werden nicht nur mehrstündige Touren und Tagestouren angeboten, sondern auch Touren mit Übernachtung. Direkt darüber liegen die San Juan Islands, eine Inselgruppe an der Grenze zu Kanada. Hier kann man wunderschön mit dem Kanu zwischen den hunderten von kleinen Inseln paddeln. Die größten sind San Juan Island, Orcas Island, Shaw Island und Lopez Island, die auch mit der Fähre miteinander verbunden werden. Dieses Gebiet ist außerdem die Heimat von drei Orca-Schulen. Mit etwas Glück kann man die schwarze Finne der Orcas aus dem Wasser ragen sehen. Aber ganz sicher begegnet man hier auf einer Kanutour Gruppen von Robben, die sich auf Felsen in der Sonne aufwärmen. Anbieter von Kanu- und Kajaktouren gibt es auf San Juan Island in Friday Harbour. 

Glacier Nationalpark, Montana: „Krone des Kontinents“ wird der Glacier Nationalpark auch genannt. Geformt von Gletscherbewegungen ist der Park mit einer betörenden gezackten Kulisse eines der intaktesten Ökosysteme. Mit dem Kanu auf dem Lake Saint Mary kann man in aller Ruhe die einzigartige Landschaft genießen. Vielleicht entdeckt man von hier aus auch in der großen Wildnis Elche, Berglöwen, Dickhornschafe oder sogar Grizzlybären. Der Glacier Nationalpark hat immerhin eine der größten Grizzly-Populationen!
Weitere Infos: www.nps.gov/glac.

Boundary Waters Canoe Area Wilderness (BWCA), Minnesota: Über 1000 Seen durchkreuzen die Kiefernwälder zwischen Minnesota und Ontario. Die BWCA ist das größte Wildnisschutzgebiet der USA östlich der Rocky Mountains. Das Gebiet verfügt über 600 ha kartierte Kanurouten und ist frei von Autos und fast frei von Motorbooten. Hier kann man tagelang paddeln, an den Ufern campen und hervorragend Angeln – ein Paradies für Paddler und Angler. Knapp der Ausrottung entkommen, kann man heute wieder mit etwas Glück einen der rund 3000 Timberwölfe in den Wäldern entdecken. Ein strenges Genehmigungssystem hält die Menschenmassen überschaubar – hier dominiert noch die Tier- und Pflanzenwelt. In Ely kann man sich eine Kanu-Grundausrüstung bei einer Reihe von Anbietern ausleihen. Von hier aus werden auch einwöchige Kanufahrten durch die Tiefen der Kiefernwälder angeboten.
Weitere Infos: www.fs.fed.us.

10 Dinge, die man sich in den USA ansehen muss

10 Dinge, die man sich in den USA ansehen muss 

….und die man erlebt haben muss! Bei den vielen Sehenswürdigkeiten in den USA ist das Abenteuer für Work & Travel Reisende garantiert. Die extrem weitläufigen Landschaften, viele kultige Großstädte, zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Die USA bieten für einen Reisenden jede Menge abwechslungsreiche Erlebnisse.

Alleine die teils gravierenden Unterschiede zwischen den 50 Bundesstaaten sind faszinierend. Aufgrund der vielen Attraktionen ist eine Reiseplanung für die Staaten nicht leicht. Schwer fällt da eine Auswahl der Unternehmungen, doch ein Work & Travel ermöglicht es, bei einer Reise quer durch das große Land viele Abenteuer zu erleben. Die Reiseroute kann sehr flexibel gestaltet werden. Neben den herkömmlichen Highlights, die jeder Urlauber gesehen haben sollte, können so auch noch einige landestypische Attraktionen, die fernab der normalen Reiseroute liegen, für unvergessliche Erinnerungen sorgen. Oft liegen die bekannten Sehenswürdigkeiten und die speziellen Ereignisse nah beieinander. Doch man muss sie kennen, die besonderen Touren sowie auch die beeindruckenden Naturereignisse. Nur so spürt der USA-Reisende den unverwechselbaren Zauber dieses einmaligen Landes. 

Die ungebändigte Natur erleben 

Bei einer Rafting Boot Tour durch den Grand Canyon spürt man die Kraft des wilden Colorado River. Der größte Fluss im Nordwesten der USA schlängelt sich mit fast 2.500 Kilometern ab Colorado durch die Bundesstaaten Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien. Danach fließt er weiter durch Mexiko, bis er im Golf von Kalifornien endet. Er wird jedoch oft nur mit der größten Sehenswürdigkeit der USA, dem Grand Canyon in Verbindung gebracht. Dort starten die meisten Wildwasser Rafting Touren, die in diesem Gebiet ausschließlich von den einheimischen Navajos geführt werden dürfen. Es empfiehlt sich, diese Touren vorab zu buchen. 

Fauna und Flora der Everglades in Florida können bei einer Tour mit dem Airboot erforscht werden. Jeder kennt diese offenen Boote mit dem riesigen Heckventilator, die scheinbar über die Sümpfe und Gräser der Everglades dahinschweben. Mit ihnen lässt sich diese ungebändigte, wilde Natur abenteuerlich erleben. Während der rasanten und lauten Fahrt durch die Mangrovensümpfe Floridas können Alligatoren, Schlangen und seltene Vögel beobachtet werden. Die Guides geben gerne Auskunft über ihre Heimat und erzählen spannende Geschichten aus dem Dschungel Floridas. Vor Spaziergängen wird hier ausdrücklich gewarnt! 

Der Yellowstone Nationalpark ist der älteste Nationalpark der Welt und liegt fast vollständig im Bundesstaat Wyoming. Die wilde Natur des UNESCO Weltnaturerbes kann mit dem Pferd, dem Kajak oder zu Fuß durchforscht werden. Auf fast 9.000 Quadratkilometern Parkfläche befinden sich Canyons, Wasserfälle, Seen, heiße Quellen und Berge. Zahlreiche markierte Wanderwege und die Möglichkeit zum Fischen und zum Bergklettern machen diese Wildnis zum Erlebnis. Unterwegs können viele Wildtiere, von Streifenhörnchen bis Bären, beobachtet werden. 

The American Way of Life 

Den legendärsten Sonnenuntergang Floridas zelebrieren Tausende Besucher täglich am Mallory Square in Key West. Ein besonderer Ort ist seit Generationen die letzte Insel an der Kette der Keys in Florida. Die Kennzeichnung des südlichsten Punktes gehört zu den Sehenswürdigkeiten der USA. Als frühere Hippiehochburg ist Key West heute noch Heimat zahlreicher Aussteiger. Partyvolk und Backpacker füllen die Straßen und Bars, doch den Sonnenuntergang genießt man am Mallory Square. Auf dem Platz sind viele Straßenkünstler und Musiker, die zu dieser besonderen, unwirklichen Stimmung beitragen. 

Ein einmaliges Erlebnis ist der Besuch einer Rodeo Show. Seit frühester Kindheit haben wir sie in vielen Filmen gesehen: Cowboys und ihre Rodeos. Auch heute noch lebt dieses Relikt aus der guten, alten Zeit des Wilden Westens. Bei den verschiedensten Wettkämpfen im ganzen Land treten professionelle Reiter gegeneinander an. Nostalgie kommt auf, wenn sich der Duft nach Schweiß, Pferd und Rind mit dem aufgewirbelten Staub mischt. Work & Travel Fans können hier gut Kontakte knüpfen und von unseren Geheimtipps profitieren, da bei diesen Veranstaltungen immer hervorragendes, günstiges Essen angeboten wird. 

Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben 

Unumstritten gehört ein Besuch der Grabstätte von J.F. Kennedy dazu. Neben dem Hauptsitz des Präsidenten der USA lohnt in Washington ein Besuch des geschichtsträchtigen Arlington Friedhofs. Die berühmteste Grabstätte ist die des 35. Präsidenten. Nach seiner Ermordung 1963 fand hier John F. Kennedy seine letzte Ruhe. Unterirdisch verlegte Gasleitungen versorgen ein Feuer. Darum nennt man die Grabstätte auch das Grab mit der ewigen Flamme. Übrigens sind hier auch die Präsidenten Eisenhower, Nixon und Reagan beerdigt. 

Einmal muss man die Golden Gate Bridge in San Francisco überqueren. Als das Highlight in San Francisco gehört die berühmte Brücke auf die Liste der Sehenswürdigkeiten in den USA. Die Golden Gate Bridge mit über 2700 Metern Länge kann mit dem Auto oder Bus gegen Gebühr befahren werden. Auch eine Fahrradtour bis nach Sausalito ist möglich, um von dort den besonders schönen Blick auf San Francisco zu genießen. Die quirlige Brücke kann auf verschiedenste Arten überquert werden, doch es ist ein außergewöhnliches Erlebnis, zu Fuß darüber zu gehen, während unter ihr große und kleine Schiffe hindurchfahren. Dabei hupen sie und sorgen für Gänsehautfeeling pur. 

Jeder will über die Sterne des Walk of fame auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles laufen. Gleich vorweg gesagt: Es ist unrealistisch, den ganzen Boulevard abzulaufen. Er ist mit seiner verzweigten Gesamtlänge von fast 10 Kilometern zu lang. Der Bürgersteig, auf dem seit 1958 die Stars mit einem Stern verewigt werden, gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der USA. Faszinierend ist das bunte Treiben auf der Straße, wenn die Doubles der Filmstars und die Disney Werbefiguren die Filmstadt Hollywood feiern. 

Im Mount Rushmore National Memorial werden die alten Präsidenten gehuldigt. In den Black Hills in South Dakota befinden sich einige der ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Stein gemeißelt. Der bei den Lakota Indianern heilige Berg zeigt das Porträt der bedeutenden Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Unter den 18 Meter hohen Denkmälern können Teile aus berühmten Reden der vier Präsidenten nachgelesen werden. Das Monument trägt auch den symbolträchtigen Namen „Heiligenschrein der Demokratie“. 

Eine Schifffahrt zur Freiheitsstatue in New York muss sein. Das Symbol amerikanischer Freiheit steht auf Liberty Island, einer kleinen Insel im New Yorker Hafen. Insgesamt misst das Monument über 90 Meter und ist damit einer der höchsten Statuen weltweit. Im Jahre 1886 wurde das Geschenk Frankreichs an die USA eingeweiht und ist ein Weltkulturerbe der UNESCO. Der Besuch der Freiheitsstatue ist kostenfrei, jedoch dürfen private Boote nicht an der Insel anlegen, weshalb die Fahrt dorthin nur mit den kostenpflichtigen Fähren angetreten werden kann.